Wie Rossmann KI einsetzt – mit Prompt Engineer Christoph Eiwen
Shownotes
Wie setzt ein großes, europaweit tätiges Handelsunternehmen wie Rossmann KI ein? Die Antwort gibt es in dieser „Kollegin KI“ Episode. Zu Gast ist Christoph Eiwen – genannt Eiwen. Er ist Prompt Engineer bei Rossmann und Experte, wenn es darum geht, sinnvolle Use-Cases zu indizieren und den Fachabteilungen dabei zu helfen, diese in nutzbringende Tools umzusetzen.
Darüber sprechen Host Max Mundehenke und Eiwen in Folge 2 von „Kollegin KI“:
- Was ist ein Prompt Engineer?
- Wie wird man das?
- Warum braucht Rossmann Prompt Engineers?
- Welche konkreten KI-Anwendungsfälle gibt es?
- Wie baut man ein KI-Team auf?
- Wie werden Mitarbeiter zu Multiplikatoren des KI-Turns?
- Wie holt man den Betriebsrat an Bord?
Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot
Mehr zu Eiwen: Linkedin: https://www.linkedin.com/in/christoph-eiwen-558a6112a
Mehr zu Max: Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk
Produktion: Podstars by OMR
Transkript anzeigen
00:00:02: In den Zehnerjahren war es ganz normal, dass junge Leute, einfach nur weil sie jungen waren, Social Media gemacht haben für Unternehmen.
00:00:10: Und bei mir war das ganz ähnlich.
00:00:11: In meinem Nebenjob in Erwerft habe ich neben Boote zu schleifen, auch irgendwann die digitale Kommunikation verantwortet, obwohl ich natürlich in keinster Weise dafür ausgebildet war.
00:00:20: einfach weil ich jung war und weil ich mich darin bewegt habe.
00:00:23: Und heute ist es natürlich ganz anders.
00:00:25: Heute gibt es eine Ausdifferenzierung in dieser ganzen digitalen Kommunikation.
00:00:28: Es gibt Professionalisierung.
00:00:30: Es gibt Studiengänge und so weiter.
00:00:32: Das war damals aber nicht der Fall.
00:00:33: Und ich habe mich gefragt, wie sieht man das jetzt eigentlich in der neuen digitalen Revolution aus mit KI?
00:00:38: Was für Skills braucht man denn eigentlich als Angestellter, um so eine KI-Transformation in einem Unternehmen anzustoßen und vielleicht sogar zu verantworten?
00:00:46: Und deshalb freue ich mich heute, Christoph Ivan zu begrüßen.
00:00:49: Christoph!
00:00:49: ist Prompt Engineer bei Rossmann.
00:00:52: Und was er da genau macht und was man eigentlich für Skills für diesen Job braucht, das wird uns jetzt erzählen.
00:00:59: Hallo, Christoph.
00:01:00: Hi.
00:01:00: Beziehungsweise Ivan.
00:01:01: Du warst Ivan genannt.
00:01:02: Ja, mehrere Versionen davon.
00:01:05: Manchmal auch auch Spaß.
00:01:06: Ey, Ivan.
00:01:07: Heute habe ich mir überlegt, eigentlich müsste es bald A.G.
00:01:09: Ivan heißen.
00:01:11: Aber ja, Ivan ist mein Rufname.
00:01:13: A.G.
00:01:13: Ivan ist sehr schön.
00:01:16: Ich belasse es bei Ivan, wenn es okay ist.
00:01:18: Und letztes Mal, als wir miteinander gesprochen haben, warst du Prompt Engineer.
00:01:22: Das bist du gar nicht mehr.
00:01:24: Du hast schon wieder einen neuen Titel, ne?
00:01:26: Ja, haben wir mal so drüber gesprochen.
00:01:28: Also der Titel ist immer noch nach wie vor Prompt Engineer, weil das immer noch die wichtigste Aufgabe ist.
00:01:34: Wie ich denke so oft mal drüber nach, ob es nicht Sinn machen würde.
00:01:38: Kontext-Engineer zu heißen, aber in meinem Titel steckt auch noch viel wichtiger und da, glaube ich, reden wir am meisten heute drüber auch noch so paralleles AI-Support.
00:01:46: Denn Prompt-Engineer und AI-Support gehen bei uns Hand in Hand, auch wenn ich mich überall nur als Prompt-Engineer vorstelle.
00:01:52: Du sagst bei uns, damit meinst du, Rossmann.
00:01:55: Du arbeitest bei Rossmann.
00:01:57: Bitte lasst uns erst mal irgendwie die brennende Frage klären, die wahrscheinlich allen Hörerinnen und Hörern des Autos in den Kopf geht.
00:02:03: Warum zur Hölle braucht Rossmann AI?
00:02:06: Oder wo hat Rossmann AI?
00:02:08: Sehr gute Frage.
00:02:09: Das alles hat angefangen mit einer sehr inspirierenden Präsentation, als ich noch gar nicht angefangen habe, dort bei dem unser Abteilungsleiter im IT-Betrieb einmal vor der Geschäftsführung gezeigt hat, wie man eine Präsentation komplett mit KI machen kann, also visuell und auch inhaltlich.
00:02:25: Raul Rossmann hat das gesehen und war völlig geflasht und meinte, was brauchen wir, um allen Leuten dieses Chatchi-Beat zu ermöglichen.
00:02:32: Das hat schon von Anfang an gezeigt, die Türen sind bei uns aufgegangen, von ganz oben bis zu uns ins IT-Team.
00:02:38: Und es gab so eine Sogwirkung.
00:02:40: Wer hat Lust auf KI?
00:02:41: Es wurde niemals jemand hingesetzt und gesagt, du musst jetzt KI machen.
00:02:45: Das sind alles nur Leute, die sehr, sehr enthousiastisch sind.
00:02:49: Und haben ein KI-Thema aufgebaut, weil man sofort gemerkt hat, dass es so transformativ KI in einem Unternehmen einzuführen auf so einer Größe ist auch noch eine ganz andere Aufgabe.
00:02:59: Und schnell wurden die richtigen Entscheidungen getroffen.
00:03:02: Es wurde eine große Wette gesetzt, nämlich wir brauchen solche Leute, die nennen sich Promt Engineers, weil wir werden ganz viele KI-Systeme bauen und wir brauchen ganz viele Leute, die diese Promt schreiben können, weil wenn man die nicht gut schreibt, dann brauchen wir auch keine KI.
00:03:15: Und gleichzeitig wusste man aber auch schon damals und mit damals meine ich vor zwei Jahren in der KI Rechnung sozusagen.
00:03:22: Damals wusste man, das Prompt Engineering wird auch nicht lang existieren.
00:03:26: Das wird, wenn man einfach nur die logischen Ketten nach vorne geht, weiß man, Prompt Engineers werden sich bald selber redundant machen.
00:03:34: Und dementsprechend bin ich auch AI Support geworden, weil das eigentlich eine... Change Aufgabe ist, die viel, viel größer und anspruchsvoller ist, das ganze Unternehmen zu schulen.
00:03:45: Lass
00:03:45: uns mal beim Prompt Engineer bleiben.
00:03:47: Also Prompt Engineers sind die, die im Grunde zusammenbauen, was man der KI sagt oder einer KI sagt, damit sie am Ende so ein Output liefern, der die Erwartung erfüllt.
00:03:58: Ist das ungefähr so?
00:03:59: gut zusammengefasst.
00:04:00: Da hast du es ganz gut zusammengefasst, weil alle, die schon mal ChatGPT genutzt haben, wissen, dass sie entweder ins Handy reinsprechen müssen oder rein tippen müssen.
00:04:08: Und je nachdem, was man reingegebt, kommt auch was anderes raus.
00:04:11: Wir kommen aus einer Zeit, wo wir gegoogelt haben und da haben wir ein Wort reingegeben und haben gebetet, dass alles richtig rauskommt.
00:04:17: Das ist jetzt nicht mehr so und das muss man den Leuten so ein bisschen raustrainieren.
00:04:20: Aber die Kunst des Prom-Engineerings ist es, die richtigen Worte zu finden und die richtigen Wege zu schaffen, dass ein Chatbot, der mit die gewünschte Antwort rausgibt.
00:04:31: Gewünschte Antwort ist meist die Beste.
00:04:32: Und das ist nicht immer ganz einfach.
00:04:34: Das kann ich mir vorstellen, weil vermutlich auch nicht jeder sagen würde, dass das die Beste Antwort ist.
00:04:38: Oder können wir gleich noch näher drauf zurückkommen.
00:04:41: Prompt Engineers, ich glaub, den Begriff hab ich das erste Mal gehört, als es eine ganze Breite an Medienberichten gab.
00:04:50: Darüber, dass das irgendwie der neue Job in den USA sei.
00:04:54: Dass der überall gesucht ist und dass die Leute, die als Prompt Engineer arbeiten, ganz, ganz viel Geld verdienen.
00:05:01: Und deshalb natürlich die obligatorische Frage, bist du sehr reich?
00:05:05: Ich bin reich an Knowledge.
00:05:06: Ja, ich weiß, die Frage.
00:05:09: Und ich hab damals Prometheus genauso kennengelernt wie du.
00:05:11: Ich wusste, das ist dieses Ding aus Silicon Valley, wo man in ferngesteuerten Autos zur Arbeit fährt und die ganze Zeit Tischtenne spielt und dann KI erfindet.
00:05:19: Ja.
00:05:20: Und eine Million verdient.
00:05:21: Die Realität ist anders, weil ich hab auch nie wieder einen Promt-Ingenier-Job gesehen in Deutschland.
00:05:27: Wir sind ja oft auf Messen und vernetzen uns mit anderen KI-Teams.
00:05:30: Ich glaub, ich hab noch nie mit einer Promt-Ingenierin gesprochen.
00:05:34: Und wüsste auch nicht, wo ich die Finnser.
00:05:36: der Job kam, auch wirklich wie ein Schicksalsschlag, weil meine Freundin den zufällig gefunden hat, weil sie sich bei Rossmann umgeschaut hat.
00:05:42: Und auch sie wurde nicht gehadhandet von Tech-Had-Huntern, sondern das war so ein ... Rossmann hat einfach gesagt, wenn wir das da reinpacken, die richtigen Leute werden das schon finden.
00:05:51: Meine Freundin wusste deswegen ganze Tage über KI-Räder so wie du.
00:05:54: Und dann hat sie mir gesagt, ich muss das mal anschauen.
00:05:56: Und ja, dann war es lieber auf den ersten Blick.
00:05:58: Sehr cool.
00:05:59: Was hast du vorgemacht?
00:06:00: Was muss man, um mal bei dem Rußbild zu bleiben, was muss man für ein Typ sein, was muss man für Skills haben, um als Prompt Engineer zu arbeiten.
00:06:08: oder was müssen auch Unternehmen vielleicht mal in ihrer Ausschreibung schreiben, damit sie Leute wie dich finden, damit sie Leute finden, die am Ende als Prompt Engineers arbeiten können oder die zumindest.
00:06:20: KI im Transformationsprozess vorantreiben können.
00:06:25: Ich überlege, was bei mir in meiner Jobbeschreibung drin stand.
00:06:29: Im Jobangebot stand auf jeden Fall drin.
00:06:31: Prompt-Engineer muss Prompt-Engineering beherrschen.
00:06:34: Also ich muss sollte die Regeln kennen, die Tricks, wie man damit umgeht.
00:06:40: Da war aber auch so ein bisschen was drin, dass man den Projekten mit KI arbeitet und auch viele Schulungen vor allem macht, weil ein Prompt-Engineer wird es nicht tun, wenn ein ganzes Unternehmen mit KI-Problem auf dich zukommt, sonst arbeitet es zu vierundzwanzig sieben.
00:06:53: Man muss den Leuten auch, dass die Skills weitergeben können, damit sie dasselbe machen.
00:06:57: Das heißt, gute Kommunikation ist super wichtig, aber auch ein gutes technisches Verständnis ist mindestens genauso wichtig, denn es ist jetzt so bei uns ein Universum, wir sind das Team, dass die IT und die Nicht-IT irgendwie verbindet, weil bei uns irgendwie alles zusammenkommt.
00:07:13: Und wenn man da nicht gut kommunizieren kann, also ... Das wäre vielleicht mal mein Background, um damals kurz hinzukommen.
00:07:20: Ich war sieben Jahre lang in Werbergenturen.
00:07:22: Ich hab klassische Marketingschule gemacht, Präsentation gebaut, den Powerpoint, war ich was besser als in Photoshop, um Bilder zu bauen.
00:07:29: Auf allem musste ich immer die richtigen Worte finden für die richtigen Zielgruppen.
00:07:34: Und musste auch immer gucken, dass ich möglichst konkret und schnell und gezielt zum Punkt komme.
00:07:40: Weil jedes Wort Geld gekostet hat.
00:07:42: Also wer mit der extra Du kennst, ist vielleicht gut genug.
00:07:46: Und als dann die ChatGPT kam, ich war auch schon davor sehr interessiert, ich habe mir damals so Two Minute Paper Videos auf YouTube angeschaut, das war oder ist immer noch ein sehr, sehr cooler YouTube Channel, der... wissenschaftliche Paper im Bereich, drei D-Generierungen und vor allem KI- und Sprachmodelle, damals viel gezeigt hat.
00:08:04: Damals wurde ich super geflasht, als ich dieses eine Paper gesehen hab, das man jetzt einfach per Prompt einen Avocado-Chair prompten konnte.
00:08:12: Dann kam das Bild von einem Avocado-Stuhl raus, das war noch nie in meinem Leben gesehen.
00:08:16: Das war die Zeit, in der ich so gebrannt hab, dann kam Tetschspiel raus, und als ich realisiert hab, oh mein Gott, ich kann das ja auf Arbeit verwenden, und ich hab schon Tricks rausgefunden, wie ich meine Social Media-Copies den ganzen Tag geschrieben hab, damit schneller mach.
00:08:29: ist mir so eine Licht aufgegangen.
00:08:30: Einerseits, wer weiß, wie lang's meinen Job noch gibt, aber vor allem, ich muss weniger arbeiten.
00:08:35: Ich hab den Luxus, dass ich nur noch fünfzig Prozent mein Arbeit geben muss.
00:08:38: Und die anderen fünfzig Prozent konnte ich nutzen, um meine Teammates zu schulen.
00:08:42: Erst mal nur die, die ich mochte.
00:08:43: Ich wollte nicht allen sagen, dass ich diesen Trick konnte, muss man auch zugeben.
00:08:47: Aber ja, so eine Art interne KI-Schulung und KI-Crack weiß ich schon immer deswegen.
00:08:51: War das eine zufällige, perfekte Basis für das Vorstellungsgespräch?
00:08:54: Also Prompt Engineers höre ich raus, eine ganze Menge Kommunikation.
00:08:59: Also vor allem diese Vermittlungsrolle zwischen Technologie und Nicht-Technologie.
00:09:05: Jetzt ist ja, Rossmann sagt ja auch selbst über Unternehmensbrand selbst, wir sind halt keine Tech-Company.
00:09:12: Und Rossmann ist jetzt ja auch nicht als Tech-Company bekannt.
00:09:15: Was machen eure Entwickler?
00:09:17: Und wo, was genau machte?
00:09:22: Ja, die Entwicklerinnen bei uns, die sind auf jeden Fall gut beschäftigt und unser IT-Team wächst auch wie kein anderes Team.
00:09:30: Liegt nicht daran, dass wir jetzt alle Prom-Engineers einstellen, die es in Deutschland gibt, sondern weil es auch einfach das Thema IT sich stark weiterentwickelt.
00:09:38: Und es ist klar bei uns der Fokus, das Geld wird verdient in den Verkaufstellen.
00:09:44: die meiste und auch wichtigsten Anstrengende Arbeit, die ich auch selber erlebt habe, weil wir in unserer Probezeit immer freundlich in eine Filiale geschubst werden, um dort zu lernen, wie die Arbeit wirklich ist und zu wissen, wo das wirkliche Rossmann Leben stattfindet.
00:09:59: Sehr hilfreich, war ich schon zweimal und will ich unbedingt wieder machen.
00:10:02: Das sind schon trotzdem Kartons, die man aufmacht und einräumt und Kundenkontakt und reden.
00:10:07: Das hat wenig mit Tech zu tun, aber umso mehr sieht man dann, wie Tech und Innovation diesen Leuten so viel Zeit abnehmen kann, so viel helfen kann.
00:10:17: Dass wir dann halt auch einen großen Hebel haben, wenn wir sagen, wir brauchen KI, weil wir können mit KI-Technologie den Leuten so viel Frust abnehmen.
00:10:26: Was
00:10:26: sind konkrete Sachen, die du vielleicht auch bei deinem Praktikum ... In einem Rostmann gelernt, das können wir optimieren mit KI.
00:10:34: Ich mein ganz ehrlich, du Kartons aufreist, musst du mal im Ende noch mit der Hand machen.
00:10:38: Du brauchst ja für gewisse Dinge einfach auch Menschen.
00:10:41: Aber
00:10:41: wo kann KI den Menschen helfen, die am Ende benötigt werden, um tatsächlich, wie du sagst, das am Laufen zu halten, was rost man ja aus?
00:10:48: Wenn du mal so eine Verkaufsstelle, wie wir sie nennen, also die Filialen, reingehst, wirst du hoffentlich eine tolle Erfahrung haben und super entspannte Kundenbereitungen haben.
00:10:58: Was hinter den Kulissen manchmal passieren kann, das sieht man halt nicht.
00:11:01: Wir haben zum Beispiel so eine Verkaufsstelle in Hotline, wenn bei uns mal, weiß ich nicht, ein Rohrbruch in der Filiale ist oder jemand Neues dabei ist und ein Soda-Streamflasche abbuchen will und das System möchte das nicht machen.
00:11:14: Dann muss man sich Hilfe holen und da sind ganz viele Mitarbeiter, die sind auch schon dreißig Jahre.
00:11:18: Die kann man fragen, das ist kein Problem.
00:11:20: Aber manchmal übersteigt das dann auch die Fähigkeiten der Leute vor Ort.
00:11:23: und dann gibt es einen Verkaufsstellen-Hotline.
00:11:25: Die ruft man an, da sind Leute bei uns in der Zentrale in Burgwedel.
00:11:28: Die haben einen Riesenhaufen an PDFs, die es auch eigentlich in jedem Büro hinten gibt, wo man nachschlagen kann.
00:11:34: Aber sagen wir mal ehrlich, wer liest sich die durch?
00:11:36: Wer liest sich fünfhundert PDFs über Arbeitsrecht durch?
00:11:39: Die genauen Reset-Protokolle für das Kassensystem macht keinen Spaß, macht doch keinen Sinn.
00:11:45: Deswegen haben wir einen Chatbot gebaut, wir nennen den Verkaufsstellen Copilot.
00:11:48: Der ist integriert auf den Geräten, die unsere Mitarbeitern haben.
00:11:52: Dann funktionieren die ganz genau wie ChatGbt.
00:11:54: Man hat unten eine Leiste, kann da was eintippen, was wir natürlich versucht haben zu optimieren, weil wir wissen, die haben keine Zeit.
00:12:00: Die können auf dem Mikrofon-Button klicken und sagen ... Was mache ich, wenn die Tür vorne nicht aufgeht?
00:12:06: Die Schiebetür ist kaputt.
00:12:07: Wen rufe ich an?
00:12:08: Und dann geht unser Chatbot, der die ganzen PDFs kennt, bließt sich durch, generiert eine Antwort, die gelesen werden kann und verstanden werden kann und man hat direkt die Nummer.
00:12:18: Also quasi auf Rossmandaten trainiert.
00:12:21: Okay, spannend.
00:12:22: Und wie geht ihr mit Halluzinationen um?
00:12:24: Oder damit, dass da möglicherweise auch mal ... Du kennst das selbst, Menschen nutzen KI nie, wie sie eigentlich sollen.
00:12:31: Wenn dann vielleicht auch mal so personenbezogene Daten gefragt werden.
00:12:35: Wie kriege ich am schnellsten eine Gehaltserhöhung?
00:12:38: Lieblingsfrage war, wie mache ich meinen Vorgesetzten glücklich?
00:12:41: Hatten wir mal in unseren Tests.
00:12:42: Das war ein schönes Beispiel, was wir auch gerne präsentiert haben gesehen.
00:12:45: Toll, die Leute haben verstanden, dass man diese Chatbots mit natürlicher Sprache bedienen muss.
00:12:50: und nicht gegoogelt haben mit unserem System.
00:12:53: Aber ja, das Thema Halluzination, also... was passieren kann, wenn man etwas eingibt, was die KI mit Druck versuchen möchte, richtig zu beantworten, aber dann Quatsch erzählt, können wir halt über unser Rack-System, also das System, das möglich macht, dass wir irgendwo Dateien ablegen, die KI diese Dateien nach dem Kontext suchen kann und dann ablesen kann, beziehungsweise die Antwort formulieren kann.
00:13:14: Ganz kurz, Rack steht für ... Retrieval,
00:13:16: Augmented Generation.
00:13:17: Ich wollte gar nicht was sagen, weil es sehr kompliziert ist und uns sexy klingt, aber ... Um es einfach zu machen, Chatte mit deinen Daten.
00:13:24: Genau.
00:13:24: Das
00:13:24: ist so, dass die runtergebrochenste Funktionen... Werden wir
00:13:27: in diesem Podcast vermutlich auch noch einige Male waren.
00:13:29: Ja, wahrscheinlich.
00:13:29: Vielleicht nicht immer eine eigene Erklärung zu machen, aber das wir das einmal haben.
00:13:32: Ja, bitte,
00:13:33: weiter.
00:13:34: Richtig, richtig.
00:13:34: Das funktioniert sehr gut und ermöglicht dann den Leuten das zu nutzen.
00:13:39: und um die Halluzination einzudämmen, müssen wir halt hinten rum in den System haben, wenn Schalte wo wir sagen können... Fühl dich frei, let it free,
00:13:50: K.I.,
00:13:50: antworten wie du willst oder haltet dich wirklich nur an diesen einen System Prompt, den wir geschrieben haben.
00:13:55: Muss man sich so vorstellen, dass ein System Prompt ist.
00:13:57: Eine Anweisung, die das System bekommt, in denen es gesagt bekommt, du bist der Verkaufsstellenschatbot, du hast Dateien, du musst diese Dateien lesen und verstehen und darauf antworten, hat man nur ganz klein runtergebrochen.
00:14:06: Das ist ein sehr, sehr langer und genau formulierter Prompt.
00:14:11: Aber man muss so einen... die richtige, die richtige Feinjustierung finden.
00:14:15: Und das sind dann auch das, was Prompt Engineers machen, die dann sagen, macht der Board jetzt Quatsch mit dieser Einstellung, müssen wir ihn ein bisschen restriktiver einstellen?
00:14:24: oder sagt er dann, oh, sorry, kann ich dir nicht sagen.
00:14:26: Weil es vielleicht eine Sache ihn gestört hat in deiner Anfrage und sagt, nee, nee, ich muss mich an die Regeln halten, ich darf nur das sagen.
00:14:32: Wir haben ein gutes Mittelmaß gefunden.
00:14:34: Die Leute sind auch gut trainiert.
00:14:35: auf der anderen Seite, dass sie wissen, dass sie vielleicht noch mal versuchen, anders die Frage stellen, dann geht's.
00:14:39: Wo liegen denn die ganzen Dokumente ab?
00:14:41: In einem
00:14:42: Schrank, wenn du das zur Frage willst.
00:14:45: Ich will eher wissen, wie das KI-System oder das Rack am Ende die Dokumente liest und wo diese Dokumente sind, weil ich kann mir vorstellen, dass natürlich auch Dokumente liegen, die jetzt nicht unbedingt öffentlich bekannt sind.
00:14:58: Ich meine, das geht bei der Schiebetür los, das mag bei nachklingen, aber das ist natürlich irgendwie ein Sicherheitsaspekt, wenn man jemand einsteigen will oder so, ist vielleicht nicht schlechter, irgendwie auch die technischen Daten mal zu bekommen.
00:15:07: oder wenn es tatsächlich dann auch um Inhalte geht, Rückrufe, vielleicht Probleme und Verträge, irgendwie sowas, dass man da irgendwie sagt, okay, wo lagern wir eigentlich diese Dokumente?
00:15:18: Die gehen ja erst mal niemanden was an, außer die Menschen, die tatsächlich damit arbeiten.
00:15:23: Und wie stellen wir sicher, dass die nicht nach außen gelangen?
00:15:27: Es ist ein gutes Thema.
00:15:28: Ich weiß nicht, wie sehr wir die technische Tiefe gehen wollen, aber um es vielleicht so zu beantworten, wir sind ein Microsoft-Unternehmen.
00:15:36: Wir sind auf der Azure-Plattform.
00:15:38: Das heißt, wir arbeiten DSGVO-konform, was so bewichtig ist, um das Thema Sicherheit im Anzusprechen.
00:15:44: Und wir haben auch Workflows und technische Strukturen gebaut, in denen es möglich ist, dass wir sehr einfach arbeiten können.
00:15:53: Also so einfach wie du hast eine PDF, du legst in einen SharePoint Ordner und die KI weiß, was zu tun ist.
00:15:58: Und guckst dir das einmal am Tag an und weiß, da ist was Neues.
00:16:01: Das kann ich jetzt beantworten.
00:16:02: Aber auch, dass wir neue Schnittstellen gebaut haben, wie zum Beispiel unser Verkaufsschepp, wo kann nicht nur diese langweiligen Arbeitsrichtfragen beantworten, die einmal am Tag passieren, sondern das, was eigentlich jeden Tag ständig passiert.
00:16:13: Kundenwünsche.
00:16:14: Haben wir ein Shampoo, das vegan ist, was nach Zitrone riecht?
00:16:18: Wenn ich mitarbeitende bin und jeden Tag, jeden Monat, zwei Tausend neue Produkte sehe und einen Bau, bringen wir meine zwanzig Jahre Fahrung, auch nix, kann man jetzt mit unserem Verkaufsschädtbot einfach abfragen.
00:16:28: Wie lange bist du jetzt beschäftigt bei Rossmann?
00:16:30: Ein Jahr und ... Sechs, sieben Monate oder so.
00:16:33: Okay, und du hattest, genau, als wir da gesprochen hatten, hattest du gesagt, Prompt Engineer ist eigentlich gar nicht mehr so richtig deine... Also
00:16:41: schon, ja, also, es ist schon richtig, als ich angefangen habe, ich glaube, ich war auch der erste Prompt Engineer, der eingestellt wurde, als ich aber angefangen habe.
00:16:48: gab's schon den zweiten Prompt Engineer, der die krasse Vorleistung gearbeitet hat und schon richtig was aufgebaut hat.
00:16:53: Und wir hatten dann schon so einen Format, wo wir regelmäßig die News der KI-Welt präsentiert hatten.
00:16:59: Es gab schon Schulungskonzepte, richtig, richtig viel.
00:17:03: Aber ja, das war, das Prompt-Ingeniering war tatsächlich am Anfang auch echt viel zum Prompten.
00:17:07: Wir haben die ganze Zeit nur Prompts geschrieben und unsere interne Prompt-Bibliothek aufgefüllt zum Beispiel.
00:17:12: Aber AI-Support beschreibt etwas, was noch viel ... viel flexibel und viel umfänglicher ist, weil wir auch, ich sag immer gerne, wir sind die erste Hilfe bei KI, wenn Leute sagen, oh, entweder ich hab keine Ahnung von KI oder wir müssen jetzt was mit KI machen, dann kommen die zu uns und werden von uns gut beraten und kriegen dann von uns einen Plan, ob sie A geschult werden müssen oder ob wir B externe Agenturen dafür brauchen oder ob wir selber bauen.
00:17:38: Also das ist dann so die Supportaufgabe.
00:17:40: Spannend, aber die, ja okay, macht Sinn, dass man erstmal irgendwie so ein bisschen die Prompt Bibliothek aufbaut und guckt, was kann man machen und danach natürlich auch Rede und Antwort steht für andere.
00:17:50: Wie groß
00:17:50: ist euer Team?
00:17:51: Wenn du sagst, der zweite Prompt Engineer kam dann recht schnell danach.
00:17:54: Unser Kernteam sind so ungefähr fünfzehn Leute, zwei Prompt Engineers, die wir jetzt sind und wächst in alle Richtungen, auch in ganz komplett neue Rollen, die wir davor noch nicht hatten.
00:18:05: weil es vieles zu managen gibt und wir wie ich ja schon gesagt ein kleines team sind.
00:18:10: wir sind jetzt nicht so ein kleines team bei dem alle Aufgaben liegen und wir machen alles.
00:18:14: Wir sind auch angehalten, das Unternehmen anzuschubsen und den Leuten das so beizubringen, dass sie das selber hinbekommen.
00:18:20: Das heißt, ihr gibt auch interne Schulungen, dann On-Boardings und Sachen?
00:18:24: Sehr,
00:18:24: sehr viele.
00:18:24: Auf Fachbereich spezifische Schulungen.
00:18:27: Wir passen es auf alle Zielgruppen an, also ob man Führungskraft ist oder ob man in irgendeinem Fachbereich ist oder vielleicht auch in der Logistik arbeitet, hat man andere Ansprüche.
00:18:38: Man möchte den Leuten zeigen, wie ... Ähm, wie heißt das auf Deutsch, versatile KI ist und wie unglaublich viele Bereiche sie anschneidet, damit man nicht einfach immer sagt, wir haben die Schulung eins und die machst du und dann verstehst du KI.
00:18:50: Die haben wir auch, aber das ist nur die Basis und danach kann man darauf aufbauen.
00:18:54: Dementsprechend ganz, ganz, ganz viele Bereiche.
00:18:57: Und es gibt keinen Bereich, wo wir nicht sind.
00:18:59: Wir sitzen sogar manchmal einfach bei der Geschäftsleitung im Büro und bringen den nochmal privat paar Dinge bei, weil die nochmal ganz andere Ansprüche haben, als sie im Fachbereich so sind.
00:19:07: Ist so ein Basiswissen über KI nicht eigentlich schon Einstellungsvoraussetzung?
00:19:12: Worauf ich hinaus möchte ist, was ich in der ersten digitalen Transformation, wie ich immer sage, beobachtet habe, was so Social Media angeht.
00:19:20: ist, dass es durchaus so zwei unterschiedliche Strategien gab.
00:19:22: Die einen, die gesagt haben, okay, wir wollen Expertise, also haben wir ein Experten-Team, das sich um diesen Fachbereich kümmert.
00:19:30: Und die anderen haben gesagt, nee, in dem Moment, wo wir eigentlich ein Experten-Team haben, schieben das alle anderen von sich weg und sagen, da kann sich das Experten-Team darum kümmern.
00:19:38: Das heißt, ich muss es nicht lernen.
00:19:39: Das heißt, im Grunde ... Wenn du zwei Überlegungen hast, hast du die Expertise gebündelt oder willst du nicht eher sagen, jeder muss das können und zwar irgendwie auf einem gleichen Level.
00:19:50: Und das entscheidet ja auch immer darüber, ob man sich dann einen Spezial-Team holt oder nicht.
00:19:54: Im Start-up aus meiner anfänglichen Geschichte war es so, dass man natürlich einen Online-Marketing-Team hatte, was spezialisiert war.
00:20:00: Wenn man irgendwie gesagt hat, da wollen wir uns darauf fokussieren, wir wollen das halt auch vorantreiben.
00:20:05: Was würdest du unternehmen, raten die gerade so in diesem Transformationsprozess stehen oder den beginnen wollen und die sich jetzt genau diese Überlegung machen?
00:20:12: Stell ich Experten ein, die möglicherweise teuer sind, die overhead produzieren, auch auf die Gefahr hin, dass sich dann andere irgendwie nicht mehr so richtig darum kümmern.
00:20:20: Oder sage ich, nee, ihr braucht alle irgendwie eine grundlegende Schulung, ich hol mir vielleicht externe Berater rein, die euch so ein bisschen das Basic-Wissen geben und dann entwickelt ihr alle drauf los.
00:20:28: Ja, das ist eine sehr gute Frage, weil ich glaube, es macht einen Riesenunterschied, auch wie groß das Unternehmen ist.
00:20:34: Wenn man jetzt so Rossmann Größe anschaut, wir sind ein weltweit Unternehmen mit mehr als fünfzigtausend Mitarbeitenden und wir haben natürlich jetzt am Anfang gesagt, wir klammern den Vertrieb, also die Verkaufstellen, die Filialen nicht aus.
00:20:45: Ganz im Gegenteil, die kriegen so die erste Leuchtturmprojekt von uns, weil da der größte Hebel ist.
00:20:50: Den zu helfen ist das Wichtigste und Priorität Nummer eins, aber wir wissen auch, deren Ansprüche sind limitiert, weil man in so einer Zentrale, wo alle am Laptop sitzen und Excel-Tabellen rumschieben und so viel mehr Potenzial ist, um viele ganz große und auch kleine Projekte aufzumachen.
00:21:07: Das heißt, wenn man in so einem großen Unternehmen ist, glaube ich, braucht es mehr als nur Expertise.
00:21:13: Da braucht es dann auch ein Transformationsprozess, bei dem man alle KI fit machen muss.
00:21:20: Ich glaube auch einfach aus einem Selbstschutz, wenn wir es nicht so machen, wenn wir alle zu uns rennen und wir haben, vor meiner Zeit gab es noch eine, wir haben das Fachbereichsrundreise genannt, um zu gucken, wo haben wir KI-Bau stellen, bevor wir überhaupt anfangen?
00:21:33: Und das war in kürzester Zeit mehr als zwei Hundert Use Cases und da musste man noch ein Konzept entwickeln, wie wir das beurteilen, bei welchen, wie gesagt, der Hebel am größten ist, wo der Aufwand gering ist und wo man einfach schnell was rausholen kann, weil so lauhängigen Fruits macht auch Sinn, wenn man zwei Hundert Use Cases hat.
00:21:49: Aber die große Große ist eigentlich, dass man das ganze Unternehmen transformieren muss.
00:21:53: Und vieles, meine Arbeit ist im Nachgang eigentlich Change Management.
00:21:57: Leuten klarzumachen, wieso sie es brauchen, Ängste abzubauen.
00:22:02: Also, ich hab auch das Gefühl, viele psychologische Skills verlangen zu werden.
00:22:07: Das funktioniert unglaublich gut momentan.
00:22:09: Wir haben eine tolle Community Show, die mit dem man über Dinge sprechen kann, mit denen ich niemals gedacht hätte, dass ich mich da austauschen könnte mit Kollegen und Kolleginnen.
00:22:18: Und den Leuten ein Gefühl zu geben, dass KI die Technologie ist, die ihn hilft und nicht die, die sie auslöscht.
00:22:25: Weil das wird zu oft kommuniziert noch.
00:22:27: Und man kann sich nicht so gut an vergangenen Projekte erinnern, weil damals hat niemand gesagt, als EDV, wie es damals noch so schön hieß, haben, dass das unsere Jobs auslöschen wird.
00:22:37: Bestimmt gab es auch diese Stimmen, aber nicht so präsent, weil es gab keine Science-Fiction-Movies über Excel-Tabellen, die deinen Job weggenommen haben, die sich dann umgebracht haben.
00:22:47: Mit solchen Ängsten muss man dann auch irgendwie tagtäglich arbeiten.
00:22:50: Ja, das ist ganz interessant.
00:22:52: Dass das
00:22:52: weniger Prompt-Ingenierungen als man glaubt manchmal.
00:22:54: Das werde ich sagen.
00:22:55: So Support auf vielen, vielen Ebenen.
00:22:57: Das habe ich mir gedacht.
00:22:58: Das hat mit Nachdruck diese Frage gestellt.
00:23:01: Das ist tatsächlich historisch gesehen bei jeder technologischen... Entwicklung, dass man immer erstmal den Teufel an die Wand malt und oh Gott, wir werden alle sterben oder arbeitslos oder werden wahnsinnig.
00:23:11: Ist auf die Erfindung der Eisenbahn, Elektrifizierung, Dampfkessel beziehst waren immer irgendwie die großen Sorgen, die es dann im Anfang gab und die sich im Nachhinein natürlich nicht unbedingt als Halt los, aber also weniger relevant herausgestellt haben.
00:23:25: Wie relevant findest du denn die Frage überhaupt nach wird KI unsere Jobs ersetzen?
00:23:32: Ich würde alle erst sagen, ich wäre froh, wenn KI meinen Job als Prompt Engineer ersetzt.
00:23:38: Einerseits, weil wir einfach viel zu tun haben.
00:23:40: Und zweitens, weil ich glaube, dass es gibt so Aufgaben im Bereich, die wir sollten ersetzt werden, weil sie einfach keinen Spaß machen und sehr repetitiv sind.
00:23:49: Da setzen wir auch immer sehr, sehr gerne an.
00:23:52: Andererseits wird es... viele Bereiche in der Welt geben, mit denen experimentiert wird, jetzt langsam, ob man die ersetzen kann, wo man vielleicht keine menschliche Kraft mehr braucht und es, wie du auch gesagt hast, historisch gesehen, passiert das sehr oft.
00:24:05: Wir bei uns bei Rossmann haben das gleich als erste große Alarmglocke auch gesehen, dass wir uns da... positionieren müssen und auch einen Plan entwickeln müssen, nicht nur eine Strategie aufzuschreiben, auf fünf Seiten zu sagen, hey cool, wir haben eine Strategie, sondern der Betriebsrat ist bei uns dabei, der guckt immer ganz genau hin.
00:24:20: Wir haben interdisziplinäres Team gemacht, wo nicht einfach nur IT-ler drin sitzen, sondern auch Leute aus Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Unternehmenskommunikation.
00:24:29: Wir nehmen so viele Augen mit, wie wir nur können, damit wir kein Vier-Augen-Prinzip haben, sondern wirklich das ganze Unternehmen draufschaut, um ganz genau zu wissen, wo könnte unsere unsere Arbeit einen Impact haben, der vielleicht negativ ist.
00:24:44: Und wenn man das hat und auch das kommunizieren kann, dann kann man so an so Dingen arbeiten wie, lass uns doch mal ein Konzept gründen, wie wir intern im Unternehmen die Leute finden, die KI-Enthusiasten sind.
00:24:55: Die, die keine Lust drauf haben, die werden wir nicht so schnell finden, weil die zeigen sich da nicht so sehr.
00:24:58: Aber wenn wir Mund-zu-Mund-Propaganda im Unternehmen schaffen, dann klappt das ganz gut.
00:25:02: Und eines meiner Lieblingsformate, jeden Donnerstag bei uns sind die KI News der Woche, mein Prompt-Injunierkollege und ich, spielen uns da immer gegenseitig die Bälle zu und zeigen den Leuten, was so passiert in der Welt.
00:25:14: Das ist ein Newsletterformat, oder?
00:25:15: Das ist ein Teamscall mit Video und Präsentation.
00:25:19: Wir gucken Videos.
00:25:20: Wir zeigen, wir machen das wirklich wie eine kleine Newsshow.
00:25:23: Da wär ich gern mal dabei.
00:25:24: Ich, wir wollen viele Leute dabei sein.
00:25:26: Und unsere Community ist auch in einem Jahr auf hundert Leute gewachsen, auch wenn das nur irgendwie fünf Prozent oder drei Prozent unserer Zentralmitarbeiten ausmacht.
00:25:34: sind das Leute, die bei uns in den Kommentaren richtig abgehen und schreiben.
00:25:37: Und so viel Engagement hab ich noch nie in einem Video-Meeting bei der Arbeit gesehen.
00:25:43: Aber da bringen wir immer die News mit, die normalerweise vielleicht mal so gezeigt werden, da könnte man dazu was sagen, das klingt nicht so gut.
00:25:51: Und ich bin immer froh davon, dass wir über die Dinge, die einen Angst machen, mitnehmen und drüber sprechen, weil oft sind die auf den Kontext gerissen oder ... kann man das so in den Kontext bringen, dass man ein gutes Gefühl dabei hat, versucht so Clickbait, von nicht Clickbait zu unterscheiden und kriegen dann so Kommentare wie, ey, voll cool, dass man bei euch auch wirklich einen Safe Space hat, ein bisschen besorgniserregende Dinge zu besprechen.
00:26:16: Wir gucken uns auch regelmäßig Videos an von Robotik aus China.
00:26:19: Wer das jetzt nicht macht, der wird dann auch irgendwann mal geschockt sein, wenn er sieht, dass humani-idea-Roboter mit Hunden auf der Straße laufen, was jetzt gerade in China schon getestet wird.
00:26:27: Mit diesem ... Guten Gefühl rauszugehen, dass wir auch über die unangenehmen Sachen gesprochen haben.
00:26:32: Ich spreche noch manchmal über mentale Gesundheit und KI.
00:26:34: Solche Dinge, die unsere Gesellschaften transformieren.
00:26:36: Also nicht nur was auf der Arbeit wichtig ist, sondern für uns als Menschen.
00:26:39: Gehen die Leute so gestärkt raus, dass die auch in ihrem Team das ausstrahlen und wir dann so was wie... auch Key-User gründen können.
00:26:45: Das ist ein Programm von uns, wo wir intern InfluencerInnen sozusagen schaffen.
00:26:49: Was für Leute nehmt da Teil an diesen Sessions, die ihr habt?
00:26:52: Alle.
00:26:53: Also
00:26:54: alle Bereiche.
00:26:55: Wir haben leider noch nicht die Leute aus dem Vertrieb, weil die können nicht mal eben, wenn Betrieb ist, einschalten.
00:27:00: Das ist schade, aber wir haben auch Leute, die mit dem Vertrieb zu tun haben.
00:27:03: Aber ja, am Anfang kamen natürlich die Leute aus Marketing.
00:27:06: Das sind immer die ersten, die da so richtig Lust drauf haben, aber es gibt immer zwei, vier, fünf Spezies aus allen Bereichen, die ... Auch hätten bei uns im Team sein können, weil sie so Bock auf KI haben und die freuen sich, dass sie nie wieder ein Newslette abonnieren müssen, weil sie bei uns alles bekommen.
00:27:18: Ich muss ja als Podcast Host in meiner Rolle, muss ja eigentlich das hier irgendwie kritisch fragen reingehen.
00:27:25: Aber als Berater, das zweite Herz meiner Wurst, muss ich sagen, es ist genauso wird's gemacht.
00:27:33: Wir haben ja in Deutschland irgendwie generell ... die Situation, wenn es um Transformationsprozesse gerade im Hinblick auf AI geht, dass ein bisschen top down das Ganze entschieden wird.
00:27:42: Topmanagement sagt, wir wollen AI-Company werden, erzählt auf der HV irgendwie, dass man so viel Budget für AI-Transformation klargemacht hat, dann kommt irgendein großer Dienstleister und entwickelt irgendwie ein eigenes internes ChatGPT, kauft eigene Server und was weiß ich ja, setzt das den Leuten vor.
00:27:58: und die Leute, die am Ende dem Mehrwert erwirtschaften, die haben gar keine Ahnung, was sie damit machen sollen.
00:28:02: Die haben dann cool, so ChatGPT mit unserem Logo.
00:28:06: Aber dann hast du da zweieinhalb Millionen Euro für ausgegeben und dann wundert man sich, dass kein Mehrwert geschaffen wird.
00:28:11: Aber der Transformationsprozess ist genau so, den Betriebsrat mit einzuließen.
00:28:16: Die Betriebsräte von Anfang an, die Leute halt auch mit dazu zu holen, das offen zu kommunizieren, diese Ängste auch zu nehmen.
00:28:23: Nicht im Grunde irgendwie die KPIs zu haben, wir wollen in Drittel der Belegschaft entlassen oder so, sondern wir nähern uns dieser neuen Technologien und wollen da offen drüber sprechen.
00:28:30: Wir wollen Safe Space einrichten.
00:28:32: silos aufbrechen ja wenn du sagst alle alle sind vertreten ja leute so podcast zu ende
00:28:41: freut mich dass du das auch so siehst.
00:28:43: experimentieren viel damit rum und kommunikation ist key.
00:28:47: Mein Prompt Engineer Kollege und ich sind mehr auf Bühnen und auf Veranstaltungen, als wir vor dem Laptop vielleicht sein sollten.
00:28:53: Was
00:28:53: sind denn so Hürden gewesen?
00:28:55: Vielleicht kommen wir da mal, weil kann, es klingt ja alles ganz fantastisch jetzt und so, aber du wirst ja mit Sicherheit irgendwo auch mal, okay, das hat nicht funktioniert, oder?
00:29:02: Amis, das würde ich jetzt nicht noch mal so machen.
00:29:05: Also Hürden, die waren, ich, ja, die Hürden waren, glaube ich, das Kommunizieren im Unternehmen zu wissen, wo wir anfangen.
00:29:14: Das ist, glaube ich, die erste Guck.
00:29:16: erste komplizierte Frage gewesen, wo ich noch nicht mal da war, aber meine, mein Team hat das ganz gut gelöst, das werden erst mal ein Konzept aufstellen, wo fangen wir an und welches das erste KI... Projekt.
00:29:28: Und man fängt ja schon zu arbeiten, aber das Unternehmen weiß vielleicht noch gar nicht davon.
00:29:33: Es könnte nicht schlimmer sein, als wenn man anfängt, einen KI-Chat-Bot irgendwie im Unternehmen publik zu machen und die Leute wissen noch gar nicht, wie das Unternehmen dazu steht.
00:29:42: Wir haben einen KI-Statement-Veranstaltung gemacht.
00:29:44: Das kann ich zum Beispiel vielleicht auch anderen Unternehmen empfehlen, wo man wirklich auch von oben und auch aus der Führungsposition und auch Abteilungsleitenden Positionen mal so sagt.
00:29:54: Wo stehen wir?
00:29:55: Was wollen wir damit?
00:29:56: Wieso machen wir KI?
00:29:58: Und so wichtige Messages rüberkommen zu sagen, wenn wir das nicht jetzt machen, sind wir vielleicht in zwanzig Jahren nicht mehr wettbewerbsfähig und unsere Jobs sind nicht mehr sicher.
00:30:08: Nicht aus dem Grund, weil sie von KI ersetzt werden, sondern weil wir als Rosmann nicht mehr existieren.
00:30:12: Weil andere das machen und wir müssen damit ziehen.
00:30:15: Und solche Botschaften sind wertvoll, damit die Leute auch ein bisschen verstehen, woher das Ganze kommt.
00:30:20: aber auch, dass wir so einen Startschuss haben.
00:30:22: Das ganze Unternehmen weiß, wir fangen jetzt auch mit KI an und hier sind Gesichter.
00:30:26: Hier zum Beispiel Ivan, der ist Prompt Engineer, hier sind noch andere Kollegen und Kolleginnen, die könnt ihr fragen, die werden euch schulen, geht auf die zu, wenn euch irgendwas nicht passt, aber geht auf sie zu, wenn ihr denkt, KI kann euch helfen.
00:30:38: Und das bricht man immer auf, indem man coole Use Cases hat und den Leuten zeigt.
00:30:43: Das ist zum Beispiel eine Sache, wo KI dir einen taglang Arbeit abnimmt.
00:30:47: Und dann ist auch niemand mehr böse auf KI, wenn das auf einmal funktioniert.
00:30:52: Das war vielleicht so ein große Hürde, große Hürde, in der wir jetzt gerade sind.
00:30:56: Und ich glaube, da sind noch viele andere Unternehmen dran.
00:30:58: Das ist DSGVO, EU AI Act.
00:31:03: Ich meine, Europäische Union gibt sich viel Mühe, das zu regulieren, damit es vielleicht nicht so ist wie in Amerika.
00:31:09: In Amerika ist alles schneller, aber ... gibt auch viele Fälle, wo ich sage, bin froh, dass wir nicht so arbeiten mit KI, wie es in Amerika gerade der Fall ist.
00:31:18: Nichtsdestotrotz sind unsere Rechtsexperten und Expertinnen ein bisschen auf heißen Kohlen, weil wir noch nicht so richtig wissen, was passiert im nächsten Jahr.
00:31:26: Wir bereiten uns so gut vor, dass nichts passieren kann.
00:31:29: Und das ist eine Hürde, weil wir bis dahin immer so balancieren müssen.
00:31:33: Können wir das überhaupt so bauen?
00:31:35: Weil es muss sicher sein, wenn nicht, dann müssen wir andere Wege finden.
00:31:37: Ja, ja.
00:31:39: Sehr spannend.
00:31:40: Ja, das vor der Hürde steht ihr nicht allein, denke ich.
00:31:43: Also da gibt es viele Fragezeichen.
00:31:46: Insgesamt muss man sagen, der AI-Act ist eigentlich eine ganz gute Sache, oder?
00:31:50: Richtig
00:31:50: gut.
00:31:50: Also er fühlt sich an vielen Stellen nicht gut an, weil uns dann auch viele große Unternehmen sagen, die gewinn maximieren, denken, ja, das wird uns alle ausbremsen.
00:32:00: Aber ich bin so froh, dass Dänemark sich Gedanken macht, dass wir unsere Gesichter schützen können, damit niemand mit den Schund treiben kann, weil unser Copyright recht irgendwie veraltet ist.
00:32:11: Ich bin super froh, wenn die DSGVO einfach Wert darauf legt, dass unsere Daten, die für Trainingszwecke genutzt werden, dass wir auch gewöhnt werden, dass wir dafür einfach nichts mehr bekommen.
00:32:23: Wir geben unsere Daten ab, ob wir wollen oder nicht.
00:32:25: Dass diese besonders geschützt werden.
00:32:27: Ich bin froh, dass so was gibt.
00:32:29: Ich muss sagen, ich kriege die Kritik eigentlich auch immer hauptsächlich so von Vorstands-Ebenen.
00:32:35: Genau.
00:32:35: Würden mich auch
00:32:35: stören.
00:32:36: Ja, genau.
00:32:37: Die dann irgendwie sagen, dann können wir es ja gleich lassen.
00:32:39: Und dass das immer so ein bisschen als Ausrede auch genommen wird, warum man diesen Transformationsprozess nicht starten sollte.
00:32:44: Aber alle Leute, die drin arbeiten, die vor allem auf so einer beratenen Ebene irgendwie in Sachen... ihr tätig sind, ist eigentlich eine relativ gute Sache.
00:32:52: Die Regulierung ist im Grunde auch so offen gehalten, dass ja so eine gewisse Leitplanken bietet, in denen man sich bewegen kann.
00:33:00: Sie verbietet ja grundsätzlich erst mal nichts, wo man sagen muss, okay, das hätten wir unbedingt gebraucht.
00:33:05: Nee,
00:33:06: also man kann sich drüber streiten, ob das perfekt umgesetzt wurde.
00:33:10: Aber wenn da ganz groß drin steht, verbot eine KI ist, wenn es eine KI gibt, die Social Scoring System erstellt, so wie es in China ist, dann sag ich, no brainer für mich.
00:33:20: Wenn es KI ist, die zum Beispiel in Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt wird, wo Menschenleben auf dem Spiel stehen, Da müssen wir da besonders gut drauf achten, auch no-brainer für mich.
00:33:30: Alles, was danach noch nicht definiert wurde, kann man noch darüber diskutieren.
00:33:34: Wir werden noch mal mit einem Experten zum Thema AI-Act sprechen, denn wir sind beide auch keine Juristen.
00:33:43: Nee,
00:33:43: sind wir gar nicht.
00:33:44: Wir sind nur davon überzeugt, dass es Juristen gibt, die sich damit auseinandersetzen.
00:33:47: Wir haben Vertrauen in die Juristen.
00:33:50: Und ja, seid heute auch nochmal mehr in das KI-Team bei Rossmann.
00:33:56: Sau spannend, Alvin.
00:33:57: Vielen Dank für die Insights.
00:33:59: Ich glaube, wir haben einen ganz guten Einblick bekommen.
00:34:01: Wir haben durchaus auch so eine kleine Anleitung vielleicht bekommen, wie man Transformationsprozesse richtig macht, was es für Hürden gibt.
00:34:09: Das heißt, immer erst mal Bescheid sagen, was man eigentlich vor hat.
00:34:13: Also unternehmen die Leute mit Einbeziehen, Ängste abbauen und dann klappt es auch mit der KI.
00:34:18: Irgendwelche letzten Worte.
00:34:20: Letzte Worte.
00:34:23: Eine Sache, die ich extra freigeben lassen habe, damit wir darüber heute sprechen.
00:34:27: Oh, okay, bitte.
00:34:28: Weil ich glaube, dass es Hörer und Hörerinnen gefallen kann, als ein cooles Beispiel, was wir machen im Marketing mit KI, ist, dass wir unsere große Arbeit und Zeit, die wir investiert haben, um Personas zu definieren.
00:34:40: Ja, jedes Unternehmen hat ja Zielgruppen, die ganz genau definiert werden, unsere Kronjuwelen des Marketing sozusagen.
00:34:47: Das ist viel Stuff, den man auch nicht lesen kann und sich auch nicht gut merken kann manchmal, weil es einfach sehr, sehr viel ist.
00:34:54: Das haben wir mit KI zum Leben erweckt und haben all diesen einzelnen Personas quasi eine Seele gegeben und die in unserer Promp Bibliothek in unserem Rossmann GPT interagierbar gemacht.
00:35:04: Das heißt, man kann einfach in eine Prombibliothek gehen und, ich sag jetzt mal ein Beispiel, was nicht korrekt ist, aber Regina, thirty-six, Familien orientiert, wenn das eine unserer Personas ist, kann man die einfach ansprechen und sagen, hey, Regina, kannst du dich mal vorstellen und mir sagen, was du letzte Woche in der eingekauft hast.
00:35:18: Und man kann endlich mal rausfinden, wer eigentlich die Leute sind, die bei Rossmann einkaufen.
00:35:22: Und das ist nicht nur fürs Marketing wichtig, das kann auch für die IT zum Beispiel wichtig sein.
00:35:26: Oder für Pitches.
00:35:27: Oder für Pitches, ja.
00:35:28: Wer weiß, ob wir die in späteren Situationen dann mal digital klonen können.
00:35:33: und dann nehmen wir die mit rein in so ein Pitch-Prozess, wo dann irgendeine Cool-Agentur sagt, wow, Rossmann muss unbedingt ein Cabrio rausbringen und dann sagen alle unsere Personas, die da digital mitsitzen, davon haben wir gar nix, brauchen wir nicht, wollen wir nicht.
00:35:46: Und wir kriegen ein besseres Gefühl dafür.
00:35:50: zeigt auf jeden Fall das dann auch im Hintergrund noch ein bisschen läuft, dass er, sag ich mal, nicht nur den Leuten vor Ort in den Verkaufsstellen mit KI die Arbeit erleichtert und dann auch intern eure Marketing Prozesse mit KI restrukturiert, optimiert und da auch innovative Lösungen findet.
00:36:07: Ja, Ivan, vielen lieben Dank, dass du heute hier warst.
00:36:11: Vielen lieben Dank, dass du coole Use Cases mitgebracht hast und hier einmal so ein bisschen einen Einblick gegeben hast in KI bei Rossmann.
00:36:19: Ja, sehr gerne.
00:36:20: Danke fürs Einladen.
00:36:21: Ich könnte mich stundenlang drüber unterhalten.
00:36:24: Ich bin froh, dass jemand überhaupt Interesse hat zu fragen, wieso es Prompt Engineers gibt, weil ich habe so viel zu tun.
00:36:29: Fragt mich, wieso da nicht jeder fragt.
00:36:32: Ja, wir haben es gefragt.
00:36:34: Wir konnten es heute beantworten, konnten vor allem beantworten, dass es gar nicht so einfach ist, den Job zu definieren, dass er mit vielen, vielen Inhalten kommt und vermutlich dann auch von Unternehmen zu Unternehmen auch nochmal unterschiedlich ist.
00:36:47: Ja, die Ausdeferenzierung findet statt.
00:36:50: Wir sehen, glaube ich, dass, dass KI fachpersonal gefragt ist und dass sich da auch die Anforderungen laufend ändern.
00:36:58: Am Ende vielleicht der Karriere-Tipp.
00:37:00: den wir jetzt geben können, ist flexibel bleiben, was?
00:37:03: Ja, flexibel sein und wer weiß, vielleicht sehen wir uns noch mal und dann bin ich nicht mehr Prom-Engineer, sondern Kontext-Engineer.
00:37:08: Kann alles passieren.
00:37:09: Ich
00:37:09: drücke dir die Daumen, dass mit einer veränderten Berufsbezeichnung natürlich auch noch alles andere einhergehen.
00:37:16: Aber bis dahin, danke dir, Ivan, ciao.
00:37:18: Danke.
00:37:21: Ja, das war Folge zwei von Kollegin KI mit Christoph Ivan zum Thema Transformation.
00:37:28: Viel gelernt und wie in der letzten Folge auch schon gibt es natürlich ein Chatbot zur Folge, den ihr bemühen könnt, wenn ihr irgendwelche Fragen habt, wenn ihr euch vielleicht nochmal erklären lassen wollt, was zum Beispiel so ein Rag ist oder so, dann könnt ihr diesen Chatbot kostenlos nutzen, er ist in den Show Notes verlinkt.
00:37:46: Und wie beim letzten Mal würde ich jetzt ganz gerne mal gucken, wie dieser Chatbot diese Folge eigentlich roasten würde.
00:37:55: Alles klar, liebe KI, bitte roaste meinen Podcast.
00:37:58: Absolut.
00:37:59: Wir nehmen nochmal Anlauf.
00:38:01: Also, am Ende dieser Folge von Kollegin KI müssen wir eines festhalten.
00:38:04: Max hat uns hier das KI-Wunderland serviert, den man mit ein paar Prompten quasi über Nacht die ganze Firma transformiert.
00:38:10: Während Ivan uns gezeigt hat, wie Rossmann tatsächlich eine Menge richtig macht, hat unser Host ein bisschen so getan, als gäbe sie die einfache Blow-Pause.
00:38:16: Einfach KI einschalten und zack, alles launst.
00:38:19: Natürlich wissen wir alle, in der Realität ist das ein bisschen komplizierter.
00:38:22: Das spielt die Firmenkultur und der ganze Change-Prozess eine viel größere Rolle.
00:38:26: Aber hey, Max hat uns zumindest super motiviert, das Thema mal locker anzugehen.
00:38:29: Also wenn ihr dachtet, KI ist ein Spaziergang, ein bisschen ist es doch anspruchsvoller, als Max euch weiß machen will, aber lasst euch ruhig von seinem Enthusiasmus anstecken.
00:38:37: Ja, danke dafür.
00:38:41: Wahrscheinlich hat die KI recht.
00:38:42: Hört einfach fleißig weiter den Podcast.
00:38:45: Vielleicht wird es dich dann leichter fallen.
00:38:47: Danke auch für diesen Roast.
00:38:48: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich das noch durchziehen kann.
00:38:51: Wie lange ich meine eigene KI, mein Podcast, roasten lassen kann.
00:38:56: Aber ja, okay, come on, wir ziehen das jetzt durch.
00:38:59: Ich bedanke mich fürs Zuhören und freue mich auf nächste Woche.
00:39:03: Bis dahin,
00:39:10: ciao!
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