Wie verändert KI die Kreativwirtschaft – mit Burda-COO Rebecca Gottwald

Shownotes

Rebecca Gottwald ist Chief Operating Officer beim Burda Verlags und treibt die digitale Transformation des Medienhauses voran. 80 Prozent ihrer Zeit widmet sie Themen rund um KI. In dieser „Kollegin KI“-Folge teilt sie ihre Erfahrungen mit der Implementierung interner KI-Plattformen wie Aissist und spannenden Anwendungsfällen. Es geht um die KI-gestützte Comic-Generierung für die Marke Lissy Pony und sowie kreative Potenziale am Beispiel der Cupcake-Cats. Das Gespräch beleuchtet dabei, wie Burda es schafft, KI-Tools von Anbietern wie OpenAI, Black Forest Labs und Eleven Labs nahtlos in seine Workflows zu integrieren.

Das sind die Themen von Max Mundhenke im Gespräch mit Rebecca Gottwald

  • Warum die Stärke von KI nicht in einzelnen Tools liegt, sondern in der Integration in bestehende Systeme und Workflows
  • Welches wirtschaftliche Potenzial für IP-Inhaber darin steckt, dass KI die Kosten für neue Produktlinien radikal senkt
  • Wie bedeutend das Feintuning ist, damit sich KI-Material in ein Marken-Universum einfügt
  • Welche Grenzen der Kreativität aktuell durch Urheberrecht und Haftungsrisiken gesetzt werden
  • Wie man Kreative bei er Veränderung ihres Berufsfeldes durch KI mitnehmen und enabeln kann

Der Chatbot zur Folge: bio.to/KolleginKI_Chatbot

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Produktion: Podstars by OMR

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00:00:03: Ein Freund von mir, der auch im KI-Geschäft tätig ist, hat mir jetzt erzählt, dass er ein kleines Geschenk für seine Nichte plant.

00:00:11: Und ich meine, die Weihnachtszeit steht ja quasi vor der Tür, vielleicht deshalb auch eine kleine Idee an euch.

00:00:17: Seine Nichte ist nämlich große Port Patrol-Fan.

00:00:21: Also Port Patrol, diese Comic-Serie.

00:00:24: Und was mein Kollege gemacht hat, ist, er hat ein kleines Buch.

00:00:28: erstellt mit KI natürlich und einer fiktiven Paw Patrol Geschichte, wo seine Nichte drin Platz findet.

00:00:36: Also sie ist Teil der Geschichte.

00:00:37: und dieses Buch hat er jetzt generiert, hat das Ganze angepasst, gesetzt, hat das dann auch im Eigenverlag, sag ich mal, so ein oder zwei Exemplare drucken lassen oder einen Auftrag gegeben und ist natürlich sehr gespannt, wie das ankommt bei der Nichte.

00:00:50: Und ich finde das eine ganz tolle Geschenkidee erst mal, weil es so ein bisschen zeigt, man setzt sich damit auseinander und man baut Dinge, die man früher vielleicht nicht so einfach.

00:00:58: hätte bauen können.

00:00:58: Dank KI.

00:01:00: Jetzt ist das wieder so ein Newscaster, der natürlich unzählige Fragen aufwirft.

00:01:04: Also darf der das überhaupt?

00:01:06: Kann man das machen?

00:01:07: Woher hat die KI überhaupt die Möglichkeit, auf Port Patrol zurückzugreifen?

00:01:12: Und ich freue mich.

00:01:13: Deshalb sehr heute Rebecca hier zu haben.

00:01:16: Rebecca ist COO beim Burda-Verlag.

00:01:19: Und der Burda-Verlag macht gerade eine ganze Menge in Sachen KI und Comics.

00:01:25: Und was es damit auf sich hat und was Rebecca vielleicht zu dieser kleinen Geschenkidee sagt, das hören wir jetzt.

00:01:30: viel Spaß bei Kollegin KI.

00:01:34: Hallo Rebecca.

00:01:35: Hallo Max.

00:01:36: Du bist COO beim Burda-Verlagen und du treibst so ein bisschen die KI-Transformation voran.

00:01:42: Magst du mal ein bisschen was erzählen, was du da eigentlich genau machst?

00:01:46: Genau.

00:01:46: Also, tatsächlich seit zweieinhalb Jahren ist, achtzig Prozent meines Tages tatsächlich auch schließlich KI, also mit dem Aufkommen von JetGPT.

00:01:57: Genau, hatten mein Team und ich in den Normen Schiff tatsächlich auf das Thema.

00:02:01: Und von eben, wie du es beschrieben hast, deiner Comic-Anekdote quasi von deinem Freund, wo wir spannende Dinge gemacht haben, zusammen mit Black Forest Labs bis hin zu einer kleinen Geschichte mit Eleven Labs, mit den Cupcake Cats oder eben auch einer größeren Geschichte wie unsere eigene Plattform Assist, die wir jetzt eben auch auf den Markt gebracht haben.

00:02:21: Genau, sind wir da mannigfaltig unterwegs und haben sehr viel Spaß dabei.

00:02:27: Schon sehr cool, da können wir gerne mal ein bisschen direkt drauf eingehen.

00:02:30: Black Forest Labs ist im Grunde so in meinen Augen die deutsche KI-Hoffnung, wenn es um Bilder geht.

00:02:37: Bildgenerierung war ja ganz lange ein ganz schwieriges Thema mit KI.

00:02:40: Also man hat dann irgendwie so sechs Finger gehabt oder Artefakte, so genannte, die ganz klar auch definiert haben, dass es sich hier nicht um ein echtes Bild handeln kann.

00:02:48: Black Forest Labs hat mit seinem Modell Flux da auf jeden Fall Ganz schön was geleistet, weil man jetzt wirklich hyperrealistische Bilder darstellen kann.

00:02:58: Und natürlich auch, ich sag mal, Comics oder Bilder, die vorher eher gezeichnet waren und man erkennt eigentlich keinen Unterschied mehr.

00:03:07: Also ich erkenne keinen Unterschied mehr und ich bewege mich in diesem Feld ja irgendwie den ganzen Tag.

00:03:13: Ich finde es ganz spannend, dass ihr... auf Black Forest Labs zugegangen seid oder andersrum, das kannst du ja gleich erzählen und wieder die Zusammenarbeit ist.

00:03:21: Weil es ist ja schon, ich sag mal, unüblich für einen Verlag, dass man sagt, okay, wir schließen uns mit so einem KI-Anbieter, mit so einem Tool-Anbieter zusammen.

00:03:29: Magst du uns da vielleicht mal was zu erzählen, wie das zustande gekommen ist und was ihr da eigentlich genau macht?

00:03:33: Ja, sehr gerne, Max.

00:03:35: Tatsächlich ist es so, Black Forest Labs sitzt in Freiburg und wir haben ja ein Office in Offenburg und das ist räumlich sehr, sehr nah bei Samen.

00:03:44: Das heißt, man beobachtet, was da so im Umkreis natürlich passiert und wir sind, ich glaube, im Sommer vor, ja jetzt schon ... einem Jahr, also echt schon eine Weile her, sind wir auf Black Forest Labs aufmerksam geworden und sind dann in Kontakt getreten, man team und ich mit Andreas Blattmann, einer der Gründer vom Black Forest Labs und saßen tatsächlich einfach zusammen und haben überlegt, was können wir denn gemeinsam machen?

00:04:10: und wie du auch geschrieben hast, tatsächlich ist es ja jetzt auch nicht so, dass das so nahe liegt bei uns, als Medienunternehmen.

00:04:17: Aber wir hatten dann, dank der Blue Ocean, die vor allem im Kindersegment unterwegs sind, unsere eigene IP, Lizzie Pony.

00:04:24: Und da haben wir dann zusammen überlegt, zusammen mit Andreas und Team.

00:04:28: Wie können wir es eigentlich schaffen?

00:04:29: Das war so ein bisschen der Approach.

00:04:32: den Comic-Prozess zu verändern und einen neuen Marktstandard zu setzen, also einen sehr behoulter Ansatz.

00:04:40: Aber tatsächlich haben wir uns das vorgenommen, das heißt, das sollte kein One-Shot sein, sondern es sollte tatsächlich neue Standards eben etablieren.

00:04:48: Und dann haben wir, ich glaube, Januar diesen Jahres.

00:04:53: Das Wahnsinn, die Zeit vergeht und es passiert so viel irgendwie in der ganzen Zeit.

00:04:56: Aber im Januar diesen Jahres haben wir dann die Kooperation mit Black Forest Labs kommuniziert und waren deren Release Partner von ihrer Fine Tuning API.

00:05:06: Und der Unterschied ist genau da, dass Bilder generieren ist das eine und das war lange ja auch ein Fragezeichen.

00:05:11: Was mache ich jetzt eigentlich damit?

00:05:13: Also Katzen im Weltall und so weiter, was man alles machen kann.

00:05:17: Alles total nett, aber eben nicht so richtig in einem Business-Kontext irgendwie adaptierbar.

00:05:23: Und durch die Feindtuning API waren wir in der Lage tatsächlich mit Bestandsmaterial, also in dem Fall eben Lizzie Pony.

00:05:32: eben die KI anzutrainieren.

00:05:34: Und Lizzie Pony ist eine Eigenmarke von uns.

00:05:37: Das ist eines der erfolgreichsten Mädchen.

00:05:40: Magazine, aber eben auch Sammelfiguren.

00:05:43: Weit mehr als ein Magazin.

00:05:44: Es gibt eine ganze Welt, also man kann es im K-Stadt streicheln.

00:05:48: Ja, so Sammelkarten, Sticker, Sammelfiguren.

00:05:51: Und genau, und es dreht sich um den Main Character Tamani und ihre Freunde.

00:05:55: Und tatsächlich konnten wir mit sehr wenig Bildmaterial, also wir reden davon pro Character.

00:06:01: von zehn bis zwanzig Bildern, die wir da im Endeffekt reingeben zum Antrainieren.

00:06:06: Und damit haben wir uns, also und noch viel mehr, aber damit haben wir uns dann angenähert und haben tatsächlich eben das Comic generiert.

00:06:13: Sehr spannend.

00:06:13: Also du sagtest, das ist eure IP, ist das Intellectual Property, also ihr habt im Grunde das Urheberrecht und deshalb könnt ihr sowas natürlich machen.

00:06:22: Das hat mein Kumpel aus der anfänglichen Geschichte natürlich nicht das Urheberrecht an Paw Patrol, aber es geht trotzdem irgendwie.

00:06:28: Und ich muss zugeben, ich kann Lissie Pony nicht.

00:06:32: Ich habe auch keine Kinder.

00:06:34: Ja, es ist tatsächlich, glaube ich, eines der erfolgreichsten Mädchenmagazine Deutschlands, so hat es das gesagt.

00:06:39: Und da würde ich mich schon interessieren, habt ihr da nicht Angst, wenn ihr da im Grunde euer Urheberrecht in der KI anvertraut, wenn ihr wirklich dann, sag ich mal, eine KI von Black Forest Labs feintuned?

00:06:51: Nee, gar nicht.

00:06:53: Weil ich wirklich glaube, dass die Art und Weise, ob man das jetzt macht oder nicht macht, ist nur eine Frage von Zeit.

00:07:00: Und das, wofür wir uns entschieden haben, ist natürlich Andreas Blattmann und Team sitzen ja auch in Deutschland.

00:07:09: Sie stehen sehr stark für Europa.

00:07:12: Und es war eher im Gegenteil, uns zusammen zu tun mit ihnen und nicht mit OpenAI.

00:07:17: Das war eher auch wirklich ein Ansatz, den wir hatten.

00:07:20: Und natürlich kann man immer ein Restrisiko haben.

00:07:24: Also wir haben ja auch eine starke Liegelabteilung, die uns in dem Prozess sehr gut begleitet hat.

00:07:30: Aber auch da sind es auch Liegel als auch eben die CEO von Blue Ocean Unternehmer genug, tatsächlich zu sagen, hey.

00:07:39: Wir reden von dem pinken Pony und wenn wir es da nicht ausprobieren, wo probieren wir es denn dann aus?

00:07:44: Das ist tatsächlich auch eine gute Haltung, wie ich finde.

00:07:47: Und tatsächlich, was wir ja auch versucht haben, in diesem ganzen Comic muss man sich vorstellen, ist ja die Herausforderung, Themen wie Consistency und auch die Qualität, die das mit einherbringt.

00:07:59: Wenn du Sammelfiguren hast, das ist ja eine große Marke.

00:08:03: Und das mit KI zu schaffen und ein Prozess, zu hinterlegen, wo das reproduzierbar wird.

00:08:08: Das ist einfach auch, das hat ein halbes Jahr gedauert, bis wir das realisiert haben.

00:08:12: Also das machst du nicht einfach so und am Ende ist es so, dass du natürlich offen sein musst, weil wir ganz, also ich persönlich gehe davon aus, dass das tatsächlich ein neuer Standard sein wird und dass da in zwei, drei Jahren man da auch nicht mehr die Fragen stellt, die man vielleicht heute hat.

00:08:30: Lass uns mal auf die Kreativwirtschaft.

00:08:34: Weil ich kann mir vorstellen, bei der Entwicklung von so einem Comic sind natürlich eine ganze Menge Menschen beteiligt.

00:08:39: Die Zeichnen überlegen sich Ideen, da geht es vielleicht in den Feinschliff, bis das Ganze dann irgendwie in den Druck geht.

00:08:45: Ist das ja ein Prozess, der kreativ durchlebt werden muss und wo viele Menschen gebraucht werden?

00:08:50: Wie ist das jetzt, wo die KI im Grunde fleißig die Ponys macht?

00:08:55: Ich hatte jetzt auch mal geguckt und im September ist glaube ich das erste KI unterstützte Magazin rausgegangen.

00:09:03: Ja, ich habe mir das angeguckt und habe jetzt keine auffälligen Artefakte oder so gesehen.

00:09:08: hat Hufe, kann keine sechs Finger haben, schon klar.

00:09:11: Aber es ist mir nicht aufgefallen, dass da irgendwie großartig was anders war.

00:09:15: Das finde ich schon spannend.

00:09:15: Deshalb vielleicht erst mal die Frage, arbeiten jetzt überhaupt noch Comic Zeichner-Innen bei euch oder wurden die im Grunde durch die KI ersetzt?

00:09:22: und wie viel muss vielleicht noch nach bearbeitet werden, damit das Ding dann auch druckfertig ist?

00:09:26: Ja.

00:09:27: Ja, genau.

00:09:28: Wir haben ja auch vielleicht das vorweggenommen, eine Case Study gemeinsam veröffentlicht mit Black Forest dazu, wo man auch wirklich gut nachlesen kann, wie wir das angegangen sind.

00:09:38: Aber zu deiner Frage natürlich ist es so... Dass wir rein von denen, wie ich es beschrieben habe, jetzt nur die Bildgenerierung, wenn wir davon Comic sprechen, wir haben ja auch den Text Teil gemacht.

00:09:47: Das ist noch ein anderes Thema mit Agentic Workflow.

00:09:50: Aber nur den Bildteil.

00:09:52: für sich genommen ist es tatsächlich so, dass du eben mit zehn bis zwanzig Bildern auskommst.

00:09:57: Aber du brauchst die Bilder.

00:09:58: Das heißt, du brauchst natürlich kreative Köpfe oder in dem Fall auch ein Zeichner, Illustrator, der im Endeffekt ein Character erschafft und der überlegt, in welcher Welt spielt das.

00:10:08: Und dann, wenn du gut trainierst, ist es so, dass es sogar überrascht, weil wir haben zum Beispiel eine Welt, das ist so ein kleines Schlösschen, sehr verspielt, also Kristallinsel, nennt sich das.

00:10:21: Und das ist so, wenn du das Fein chunst, tatsächlich jetzt im ersten Schritt, triffst du die Stilistik, aber du wirst nie die Detailgrad beispielsweise treffen, den das hat, wenn es gezeichnet ist.

00:10:32: Wenn du dir aber behilfst und das beschreiben wir in der Case-Studie dann mit einer drei-D-Tiefen-Mappe und das nochmal antrainierst, dann erzielst du tatsächlich auch dieses Ergebnis und du erschaffst die Welt, in der die Ponys sich bewegen.

00:10:43: Und im Gegenteil magst du dem, was du gesagt hast, sie sehen nicht nur gleich aus, sondern wir haben, und das ist ein total spannender Prozess auch für uns gewesen, wir haben festgestellt, dass diese Ponys ehrlicherweise immer ähnlich gucken.

00:10:54: Also die haben kaum Spiel in ihrem Gesicht, sondern die gucken immer ähnlich und wir haben dann versucht einfach, weil wir es austesten wollten, wir trainieren nur auf Gesicht und haben Gesichtsausdrücke trainiert und haben tatsächlich eine viel höhere Varianz erzielt, auch später im Prozess, als wir es im ursprünglichen Comic hatten.

00:11:14: Das heißt, du siehst die Ponys, die sind so viel freudiger oder verärgert oder du siehst sie eben auch beweglicher tatsächlich von Perspektive.

00:11:21: Also das war nicht nur... Jetzt harte Fakten im MVP, fünfzig Prozent im Zeitersparnis, so im eingeschwungenen Zustand, siebzig Prozent, das haben wir auch alles in der Case da, die beschrieben, sondern es ist auch, es hat eine höhere Varianz zu einem späteren Zeitpunkt und das ist tatsächlich sehr spannend gewesen, wo gesagt haben, hey, das verbessert die Qualität ehrlicherweise noch.

00:11:43: Die KI als besserer kreativer Mensch.

00:11:46: Nein, das habe ich nicht gesagt, Max.

00:11:51: Das habe ich nicht gesagt, aber... Der Ursprung ist und bleibt ein Kreativer.

00:11:56: Das ist von einem Menschen erdacht.

00:11:58: Das ist uns ganz wichtig und da siehst du das so.

00:12:02: Aber der weitere Verlauf, der kann dann eben so gemacht werden und wird sehr gut so gemacht.

00:12:11: Sehr spannend, also ja, die KI übernimmt hier Aufgaben von Menschen, ja, teilweise vielleicht sogar besser oder vielleicht noch mal, sag ich mal, mit einer höheren Varianz, wie du sagst, anhand der Gesichter der Ponys.

00:12:22: Das finde ich sehr spannend.

00:12:23: Die KI hat natürlich auch gewisse Stärken, ja, machen wir uns nichts vor.

00:12:27: Jetzt muss man natürlich, als jemand, der selbst in der Kreativbranche war, natürlich kritisch nachfragen.

00:12:34: Ist das die Zukunft für Kreativität?

00:12:37: Dass wir vielleicht gar keine Comiczeichnerinnen und Zeichner mehr haben, sondern dass wir, dass die Arbeit von Kreativen in diesem Bereich vielleicht zukünftig eher darauf beschränkt wird, sich Gedanken zu machen, Strategien zu entwickeln und das Ganze dann von einer KI umsetzen zu lassen?

00:12:52: Oder würdest du da sagen, nee, das ist nicht the new normal?

00:12:57: Also sagen wir es so, ich glaube, du wirst, also jetzt im Beispiel Illustratoren, natürlich brauchst du die.

00:13:03: Und du brauchst Menschen, wie ich es eingangs beschrieben habe, die sich Charaktere, die sich Welten erdenken, die Kinder jetzt in dem Beispiel lieben und die Kinder mögen und auch so sammeln oder lesen oder konsumieren in irgendeiner Form.

00:13:17: Aber was ich glaube, ist, dass Jobs sich verändern werden, einfach weil die Technologie fortschreitet.

00:13:22: Und wir sehen das ja in anderen Feldern tatsächlich sehr stark.

00:13:26: Früher zumindest habe ich das noch erlebt.

00:13:30: Gab es bei uns einfach wahnsinnig viele Leute, die Bilder retuschiert haben.

00:13:34: Ja, also, weit vor der KI, so einfach Covers schön gemacht haben, Menschen schlanker und so weiter.

00:13:43: Und dieses Berufsbild hat sich einfach massiv gedreht.

00:13:46: Einfach aufgrund dessen, weil es auch da eine hohe Automation gibt.

00:13:51: Das hat jetzt noch nichts mit KI zu tun, aber das ist so ein bisschen... Und dann verändern sich Jobs.

00:13:56: Und ich glaube, das wird zwangsläufig sich verändern.

00:14:00: Das wird die Technologie mitbringen.

00:14:02: Das ist aber auch nicht schlecht, weil viele sehr repetitive Aufgaben auch wegfallen.

00:14:07: Also, ob ich jetzt Lust habe, das Pony jetzt zum zwanzigsten Mal zu zeichnen oder ob es nicht spannend ist, tatsächlich mit die Welt zu erdenken, die Charaktere zu erdenken, die Plotzen, die Freundschaften, die sie haben, ob das nicht der spannendere Teil ist.

00:14:22: Also, ich glaube, es wird sich verändern so oder so und das aber auch nicht zwangsläufig zum Negativen.

00:14:29: Das glaube ich nicht.

00:14:29: Ich verstehe, finde ich sehr spannend.

00:14:32: Dort hat es noch einen anderen Newscast angesprochen mit Eleven Labs.

00:14:36: Im Gegensatz zu ein anderes KU-Unternehmen, Eleven Labs ist bekannt dafür, Stimmen zu generieren.

00:14:43: Ich kenne das aus Schulungen, die ich mal gemacht habe, wenn ich Deepfakes erstellt habe, zu Anschauungszwecken.

00:14:49: Ja, waren der Bundeste, ja, muss man immer dazusagen.

00:14:52: Ja,

00:14:53: waren der Bundestagswahl, habe ich damals ein Projekt mit Korrektiv gemacht oder war Teil dieses Projekts, wo es da... um gegen TikTok-Influencer innen zu deepfaken.

00:15:02: Und denen halt auch zu zeigen, wie einfach es ist im Grunde, wenn du online präsent bist, mit deinem Content, neuen Content zu generieren, der dem echten Content im Grunde nichts nachsteht.

00:15:12: Der ganz anders aussieht, der aber rein theoretisch natürlich alle anderen fachfremden Themen auch behandeln kann.

00:15:18: Das war so ein Sensibilisierungsprojekt.

00:15:22: Daher kenne ich Eleven Labs und das ist ja erstaunlich schnell.

00:15:25: Also man kann ja mit den wenigen Sekunden im Grunde ... Voice Cloning betreiben, man kann eine ganze Menge dann auch noch dran rumdrehen, weil es da viele Stimmen auch verwendet werden schon in der Industrie, beispielsweise wenn es um KI-Telefonate geht oder so, also das ist jetzt nicht alles mit dem Fraud Aspekt.

00:15:44: Wie nutzt ihr Eleven Labs und wie kam das zustande?

00:15:47: Eleven Labs und wir, auch da, wir hatten uns kennengelernt tatsächlich über den Kontakt und sind ins Gespräch gekommen und haben an unterschiedlichen Themen rumgedacht und haben dann auch zusammen festgestellt, okay, wir sollten eine Kooperation eingehen und nicht nur die Technologie verwenden, warum auch da eine Kooperation, weil wir tatsächlich gemeinsam auch ähnliches vorhaben, wie wir jetzt auch mit Black Forest tatsächlich gemacht haben oder immer noch mit ihnen machen.

00:16:15: Und wir uns da versprechen einmal in unserer Plattform Assist.

00:16:19: Wir glauben sehr stark an das ganze Thema Audio, dass das deutlich, deutlich noch stärker zunimmt.

00:16:26: Alles rund um das Thema AI und Audio und auch diesen conversational Aspekt, den das haben wird.

00:16:31: So, und was wir mit Ihnen jetzt erdacht haben, sind unterschiedliche Möglichkeiten, wie das ganze Thema Conversational Agents beispielsweise in unsere Plattform Assist, aber enterpreisfähig quasi bekommen.

00:16:43: Also sprich, mit eigenen Dokumenten füttern kann, mit Sachen, die, das wird jetzt sehr konzernisch, ja, aber so DSGVO geschützt und so.

00:16:52: Und da erarbeiten wir gemeinsam mit denen jetzt auch gerade tatsächlich auch an einem Thema, wo wir eben auch später dann im Verlauf eine Caster, die rausbringen wollen, wie wir das in der Enterprise-Umgebung wirklich einbringen können.

00:17:05: Und ein anderer Case, der jetzt erst am Anfang ist, aber der auch, das soll eher belegen, welche Opportunität mit wenig Investition KI für uns doch hat, wenn man das mutig annimmt und einfach angeht ist.

00:17:17: Wir haben auch im Beispiel jetzt von der Blue Ocean Cupcake Cats, muss man sich vorstellen, so kleine Katzen, die sitzen in so einem kleinen Cupcake drin.

00:17:26: Und das ist eine unfassbar erfolgreiche Samelfigur in ganz Europa.

00:17:31: Und dazu wurden dann im Nachgang auch Magazine gemacht.

00:17:34: Aber, also genau, hat mehrere Sub-Dimensions mit irgendwie Ice Cream und so.

00:17:39: Also ganz tolle, ganz tolles Produkt, die Kinder lieben das.

00:17:43: Und das, was wir jetzt einfach mal schnell gemacht haben innerhalb, ich glaube wirklich von ein, zwei Monaten, ist, dass wir ihnen eine Stimme gegeben haben mit Eleven Labs.

00:17:50: Das heißt, wir haben uns überlegt, was ist Banani beispielsweise?

00:17:53: Ja, so, die macht gerne Bananen-Cupcakes.

00:17:55: Was ist das für eine Persönlichkeit?

00:17:57: So was tickt so ein Kind, die Banani mag?

00:18:00: Und wir haben einfach, das wird jetzt auf den Markt kommen.

00:18:03: Das ist im ersten Schritt einfach nur eine Website, wo du im Endeffekt ein QR-Code hast jetzt auf deinem Heft.

00:18:09: Und die Eltern können das entsprechend ab fotografieren und landen dann auf einer Website, können dann Schritt für Schritt Anleitungen sehen, wie man Cupcakes macht, entsprechend dieser Cupcake-Cat.

00:18:21: Und sie stellt sich vor.

00:18:23: Das ist nicht Rocket Science, das ist auch nicht das Ziel, das ist Rocket Science, sondern es ist im Endeffekt nun Eintrittspunkt.

00:18:28: Und zu sehen... Funktioniert das in den Ländern?

00:18:31: Funktioniert das nicht?

00:18:32: Und das kostet nicht viel.

00:18:34: Das ist halt auch das.

00:18:35: Also früher hätte das einfach wahnsinnig viel Geld gekostet, nur das einfach auszuprobieren.

00:18:38: Und jetzt ist man an dem Punkt, wo man sagt, man kann jetzt mit der Technologie von den Labelabs sowas umsetzen gemeinsam.

00:18:44: Da musst du niemanden haben, der Profi ist.

00:18:47: Und dann siehst du, wie gut das ankommt.

00:18:49: Und jetzt im nächsten Schritt arbeiten wir gerade dran.

00:18:52: Aber das ist halt ein Thema, da muss man sich sehr sicher sein, wenn man sieht, was in den USA passiert, dass wir das sprechbar machen.

00:18:58: Dass die Katze interagieren kann mit dem Kind und wir wirklich einen Dialog herstellen und das conversational machen.

00:19:04: Im ersten Schritt haben wir es davon abgesehen.

00:19:06: Wir wollen das jetzt einfach mal so versuchen, sehen, wie die Resonanz ist.

00:19:10: Aber das, auf was ich raus will, ist... Du kannst das einfach machen und früher hättest du wahrscheinlich erstmal in so einem ja in einem Unternehmen drei Monate gekämpft, um überhaupt jeb zu bekommen und kannst den News also kannst auch den Business Case nicht aufzeigen, ob sich das rechnet ja so und jetzt sind das ja kannst du das einfach mal machen.

00:19:30: Früher hätte man dann natürlich auch diverse Synchronsprecher.

00:19:34: in den Engagieren müssen.

00:19:36: Das ist heute nicht mehr der Fall.

00:19:37: Und ich weiß von Bekannten, die in der Branche tätig sind, dass es der Branche auch alles andere als gut geht.

00:19:44: Natürlich ist es spannend, solche Dinge auszuprobieren, aber auch da würdest du denn eigentlich so mit deinem Blick darauf, was da jetzt möglich ist und wie gut und schnell und günstig das alles funktioniert.

00:19:53: Würdest du auf den Ausblick wagen, dass so vielleicht der Job das Synchronsprecher oder der Synchronsprecherin sich dahingehend auch verändert oder vielleicht sogar komplett obsolet wird, dadurch, dass wir solche Tools wie Eleven Labs haben, die entsprechende Use Cases einfach viel schneller machen?

00:20:10: Also, in dem Fall Synchronsprecher, tatsächlich kann ich keine Aussage treffen, weil ich zu wenig weiß, was die wirklich machen und tun.

00:20:17: Ja, so.

00:20:18: Und auch ... Technologie ist an vielen Stellen auch ja limitiert.

00:20:23: Das muss man ja auch sagen.

00:20:25: Aber ja, wenn man jetzt sieht tatsächlich, was gerade im Umfeld von, sag ich mal, Kundenservice passiert und das natürlich dort AI sehr dominierend ist und das ist nicht in Deutschland, aber natürlich auch im Ausland.

00:20:41: Sehr viele Menschen tatsächlich ans Telefon gegangen sind in der Vergangenheit und das künftig eben über AI abgebildet wird.

00:20:48: Das ist ja real.

00:20:50: Das passiert.

00:20:51: Und ich will das jetzt gar nicht auf eine Berufsgruppe.

00:20:54: Wie gesagt, dazu kenne ich die Berufsgruppe zu wenig und zu schlecht.

00:20:59: Aber ich glaube ja, das wäre falsch, wenn man sagt, das wird nicht passieren.

00:21:03: Die Dinge werden sich verändern.

00:21:04: Das ist so.

00:21:05: Und Technologie bietet neue Möglichkeiten.

00:21:07: Und ich glaube, Jobs werden sich verändern.

00:21:11: Und man wird einfach unterschiedliche Technologien anwenden.

00:21:14: Auch wenn man Profi ist oder Experte.

00:21:16: Aber man wird nicht umhinkommen, sich damit auseinanderzusetzen und das irgendwie in seinen Alltag auch zu integrieren.

00:21:21: Es gibt ja durchaus eine ganze Menge Ideen oder Überlegungen, dass wir uns eigentlich mitten in dem Strupp... Strukturwandel befinden durch KI.

00:21:27: Mit dem Unterschied, dass der Strukturwandel, den wir jetzt vor uns haben oder einige sagen, vielleicht wo, indem wir auch schon mittendrin stecken, nicht wie bisher eigentlich die sogenannten Blue-Color-Jobs verändert.

00:21:39: Also, dass man beispielsweise den Kohlekumpeln irgendwann sagt, ihr müsst jetzt in die Solarbranche gehen oder so.

00:21:44: So liebt das dann bisher.

00:21:45: oder irgendetwas wird automatisiert und ihr müsst jetzt mechatroniker sein, weil ihr lernen müsst, die Maschinen zu bedienen, die eure Mechaniker-Jobs vorher gemacht haben, sondern dass wir das erste Mal eigentlich in so einem Bereich sind, wo White-Color-Jobs so genannte ersetzt werden oder verändert werden, sprich kreative, aber auch Leute, die viel mit Zahlen rum spielen, weil KI in der Regel da auch in der Mustererkennung deutlich besser und schneller, effizienter, günstiger ist.

00:22:09: Und das führt natürlich zu ganz neuen Konfliktpunkten.

00:22:12: Und da würde mich mal interessieren, wie begegnet ihr bei Burda als Verlag, der natürlich auch von Kreativen lebt.

00:22:18: Also ihr habt ja im Grunde, seid ihr im Grunde die Möglichkeit, die für Kreative auch Geld zu verdienen, bietet den da Möglichkeiten.

00:22:27: Gab es dabei euch irgendwie auch Widerstände?

00:22:29: Gab es vielleicht im Kollegium auch so die ein oder anderen Personen, die vielleicht gefragt haben, Moment?

00:22:34: wollen wir diesen Schritt gehen und diesen innovativen Schritt, den es geht mit Bild-Generierung, mit Ton-Generierung?

00:22:40: oder war das, wurde das hingenommen und gesagt, ja, komm, wir probieren das einfach mal aus.

00:22:46: Also, ja, ich glaube, Buddha ist tatsächlich in sehr... Mutiges und Offenes und Innovatives Unternehmen.

00:22:55: Und natürlich war uns klar, was wir da vorhaben und auch welchen Standard wir jetzt gerade bei einem Comic, was auf dem Markt kommt oder so auch erreichen müssen.

00:23:05: Das heißt, die Qualität steht da im Vordergrund.

00:23:08: Und das wussten wir auch, dass das, also wenn man das jetzt nicht gut macht, dann kann man sowas auch nicht machen.

00:23:12: Das heißt, das war schon der Anspruch.

00:23:15: Aber es war, natürlich ist es so, ich hatte auch Sorge, vielleicht kippt das und man bringt das auf den Markt und dann heißt so, Gott, was passiert mit diesen ganzen Illustratoren und so?

00:23:24: Und wir kriegen da medial eher, eher Kritik als Lob.

00:23:30: Aber das war, ist auch nicht eingetreten tatsächlich.

00:23:32: Ich glaube, weil es gut gemacht wurde.

00:23:34: Und weil wir auch ja Belegen, dass wir das ernst meinen im Sinne von es wären, sich Dinge verändern und wir zeigen durch Case-Studies, die wir veröffentlichen, gemeinsam mit so großen Namen wie Black Forest oder Eleven Labs, dass wir andere Standards setzen, für Boda in Summo oder für den Boda Verlag, für den ich sprechen kann.

00:23:52: ist es natürlich so, dass der Journalist und die Journalistinnen natürlich unser höchstes Gut sind.

00:23:57: Und wir machen sowas nicht bei der Bunten.

00:23:59: Also eine bunte, die hat auch KI, also da habe ich auch eine lustige Geschichte tatsächlich, magst dabei.

00:24:06: Aber natürlich ist es nicht so, dass wir eine bunte KI generiert, weil es ja völliger Unsinn.

00:24:10: Und das muss man einfach differenzieren, was wir jetzt auch gerade eben ausprobieren in welchem Segment.

00:24:15: Aber bei der Bunte mache ich jetzt ein ganz einfaches Beispiel.

00:24:21: Da hatten wir mit dem Adels-Experten von der Bunten Kontakt und er hat uns beschrieben, was tatsächlich sehr aufwendig ist in seinem Alltag.

00:24:29: So, das haben wir ihn gefragt und er hat es eben beschrieben, dass er immer wieder jede Woche eben rausfinden muss, wie alt diese Person ist und dann noch wie alt diese Person ist, wenn das Heft auf dem Markt erscheint und wie auch die Verwandtschaftssituation oder, ja, so sind die jetzt verheiratet oder doch verwandt.

00:24:47: So, dann haben wir einen Agentic-Prozess gebaut, den wir gemeinsam mit denen erarbeitet haben.

00:24:52: Und tatsächlich, sie mögen das, sie sehen total, dass ihnen Zeit gibt und schenkt und dass das einen echten Mehrwert stiftet.

00:24:59: Also, ich glaube, dieses AI schadet der Kreativwelt.

00:25:06: Das würde ich so nicht unterschreiben, weil es in ganz vielen Teilen auch Zeit erspart, bei Sachen, die jetzt an dem Beispiel wie bei der Bunden wahnsinnig lästig sind und Zeit klaut.

00:25:15: Und die eine andere Sache machen.

00:25:16: können kreativer sein können in der Zeit die sie gewonnen haben.

00:25:20: Ganz spannend also.

00:25:20: bunte ist ja also im Grunde ein Entertainment Produkt wenn ich das so zusammenfassend kann.

00:25:26: ja also im weiteren Sinne wo es ja dann viel irgendwie auch um alles Geschichten geht und irgendwie ein paar Stories und ist natürlich irgendwie dann klassische Boulevard würde ich einordnen.

00:25:39: jetzt ist ja.

00:25:39: aber die Anwendung von KI ist ja gar nichts Neues im Journalismus.

00:25:43: Also wir sehen das ja auch beim Spiegel beispielsweise, der jetzt vor kurzem dann diesen faux paar hatte, dass da ein Artikel veröffentlicht wurde, wo ganz unten dann noch stand, wenn du möchtest, dass ich es ein bisschen magaziniger formuliere, dann lass es mich wissen.

00:25:57: Also es ist ganz eindeutig einen KI-Output, der hier per Copy-Paste verwendet wurde und der natürlich hochnot peinlich war.

00:26:04: Also gab es ja viele Leute, die sich, die sich darüber beschwert haben.

00:26:08: Ist das, ist das Also wenn wir sehen, ihr nutzt bei der bunte KI vielleicht auch eher um Recherche Prozesse zu haben, ja Verwandtschaftsverhältnisse zu klären, Alter und so weiter, um da die RedakteurInnen zu entlasten.

00:26:21: Wir sehen es in den Magazin, den journalistischen Magazin wie im Spiegel.

00:26:26: Passiert das überall und wir kriegen es einfach nicht mit oder?

00:26:30: Nein, also den Prozess, den ich ja beschrieben habe, jetzt am Beispiel der Bunden ist, um die Mitarbeiter tatsächlich zu entlasten von Zeitfressern, wie eben den immer wiederkehrenden Check des Alters.

00:26:41: Das, was bei uns nicht passieren würde, ist, dass ein Artikel die KI schreibt und dass der dann so veröffentlicht wird.

00:26:48: Also wir haben Guidelines, wir haben ... Eine KI-Strategie, wir wissen ganz genau, dass natürlich der Journalist und die Journalisten in der Verantwortung sind, den publizierten Artikel zu schreiben und eben auch dafür zu stehen, wo die Inhalte herkommen und so.

00:27:06: Ich bin jetzt kein Journalist, aber das ist tatsächlich etwas, was bei uns sehr, sehr, sehr hochgeschrieben wird.

00:27:12: Ich würde also nur an der Stelle mal anmerken, dass ich auch nicht weiß, wie das beim Spiegel passiert ist.

00:27:17: Ich glaube, eine richtige Stellung hatten die gesagt, wir nutzen hin und wieder Tools, um unsere Schriften hier nochmal zu überprüfen.

00:27:24: Kann ich mir auch vorstellen, dass das natürlich unter dem gleichen Gesichtspunkt passiert ist.

00:27:28: Also dass man versucht halt irgendwie Journalistinnen dann zu entlasten, indem man möglicherweise Rechtschreibfehler hat oder vielleicht gewisse Dokumente rausnimmt.

00:27:35: Die Sachen, die im Lektorat am Ende einfach Zeit kosten, dass das eine KI auch durchaus übernehmen kann.

00:27:41: Genau, wissen wir nicht.

00:27:43: Am Ende des Tages kann KI natürlich eine ganze Menge Zeit abnehmen.

00:27:48: Also ganze Menge Zeit sparen, helfen und damit vieles produktiver machen.

00:27:52: Und wir blicken da immer so in der Industrie drauf, dass wir sagen, ja, ist doch super, wenn demnächst irgendwie Autos schneller gebaut werden können, Roboter selbstständig erkennen, wo welche Schrauben fehlen oder Fehler auslesen können, ob wir auch immer.

00:28:05: Bei Kreativprozessen tun wir uns Menschen da, glaube ich, eher schwer.

00:28:09: Also ich klick das ja selbst mit, wenn ich Bilder generiere, wenn ich so Projekte habe, die auch ein bisschen kreativerer Natur sind, das dann ganz häufig... vor allem in der Kunst, in der Kreativ-Szene, in der Ablehnung gegenüber KI herrscht.

00:28:21: Da gibt es dann, es geht soweit, dass dann Leute wirklich auf Kunst messen, habe ich jetzt Bilder gesehen, dass sie dann Schilder aufstellen, wo dann steht, dass es nicht AI generiert, sondern Human-Made.

00:28:33: Da kaufst du, das könnte so eine Auszeichnung sein in Zukunft, dass man sagt, okay, Human-Made, AI, wenn man einfach den Qualitätsunterschied nicht mehr merken kann zwischen KI und menschlichem Output?

00:28:44: Ja, also ich ... Ich glaube, wie du beschrieben hast, für mich ist das nicht schwarz-weiß.

00:28:49: Also ich glaube ja, natürlich Journalisten jetzt gerade in dem Fall haben natürlich einen ganz anderen Auftrag.

00:28:56: Wenn man da hinkommen will und sagen will, ich bin AI frei, dann kann man das auch tun.

00:29:02: Aber würde ich dann fragen, tatsächlich AI kann die eben auch Zeit sparen, kann dich produktiver machen.

00:29:11: Das ist so ein bisschen das, wo ich immer sage, diese Absolutheit ist an der Stelle falsch.

00:29:15: Also was macht die KI und wo stiftet sie wert?

00:29:19: Das ist die Frage, die man sich stellen sollte und man sollte sich damit befassen.

00:29:22: Das ist einfach so.

00:29:23: Also pauschal zu sagen, ich bin AI frei, halte ich für keine gute Antwort.

00:29:30: Ja, ich mache gerne den Vergleich.

00:29:33: Fotografie damals erfunden wurde.

00:29:36: Da soll es wohl auch lautstarke Proteste von Bildhauern, Malern gegeben haben, die gesagt haben, oh Gott, jetzt ist es möglich, dass sie auf Knopfdruck zu machen.

00:29:45: Und tatsächlich hat sich ja, sag ich mal, die Fotografie als eigenständige Kunstform entwickelt.

00:29:51: Es gibt Fotografie-Ausstellungen, Fotografie ist Kunst, das ist jedem von uns klar, aber es hat lange gedauert, um das zu machen.

00:29:56: Und man muss auch sagen, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit dahingehend relativ gering war im Vergleich zu jetzt.

00:30:02: haben wir gelesen, dass in den ersten zwei Jahren, in dem man generative KI hatte und Bilder generieren konnte, mehr Bilder digital generiert wurden von einer KI als in den ersten einhundert Jahren Fotografie-Geschichte.

00:30:16: Ja, bedeutet die Entwicklung ist natürlich viel, viel schneller und ich glaube, genau aus dem Grund müssen wir solche Gespräche auch führen, um die Leute abzuholen.

00:30:23: Ja, weil ich glaube viele, vielen geht das einfach zu schnell, oder?

00:30:28: Ja, also bin ich bei dir.

00:30:30: Ich glaube, wir haben jetzt für Burda gesprochen, eine ganz gute Antwort gefunden auch.

00:30:37: So hatte ich einen Eingangs mal gesagt mit Assist, mit der Plattform, die wir entwickelt haben.

00:30:44: um da auch eine Antwort zu geben als Unternehmen tatsächlich und für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch ein Angebot zu schaffen, wo sie in einem sicheren Raum befinden, wo Dinge geklärt sind.

00:30:55: Das ist was, wo ich glaube, wo man schon mal Menschen so viel mitgibt tatsächlich und an Orientierung mitgibt, mit Schulungen, mit Weiterbildungen und so weiter, die man da drumherum machen kann.

00:31:08: Ich

00:31:08: glaube vor allem, dass das ... öffentlich kommunizieren ja wie erst mal von case studies und ganz klar sagen hey da ist jetzt kei mitrennen guckt euch an so ne also verliert die berührungsängste.

00:31:19: und dann tatsächlich sich auch fragen stellen zu lassen ja was passiert denn eigentlich mit den leuten die das vorher gemacht haben?

00:31:25: ja habt ihr die auf dem auf dem schirm?

00:31:27: das ist im grunde glaube ich der struktur wandel um den wir alle nicht drum herum kommen und ich ich gehe auch davon aus ich bin der meinung dass die anforden auf diese fragen gefunden werden müssen die wir aber nicht alleine treffen können, nicht als COO eines Verlags, nicht als Podcaster, der sich damit viel befasst, sondern dass wir da gemeinsam schauen müssen, wie gehen wir damit in Zukunft um?

00:31:46: Du sprichst jetzt auch immer von dem AI-Cist.

00:31:49: Das ist irgendwie ein internes Tool, das ihr auch euren Mitarbeitenden zur Verfügung stellt.

00:31:55: Was hat es damit auf sich?

00:31:56: Und inwiefern empowert ihr da auch Mitarbeiter, das zu nutzen und zu verstehen, was KI eigentlich auch für sie selbst bedeutet?

00:32:04: Genau, Assist ist eine Plattform, die wir vor zweieinhalb Jahren ins Leben gerufen haben.

00:32:11: Tatsächlich saßen wir am Standort Offenburg und hatten alle, das war als das Aufkommen von Chatch Petit, an unserem Devices und haben relativ schnell irgendwie, ich weiß nicht warum, gesagt, das ist so keine Antwort für ein Konzern der Größenordnung.

00:32:25: Und da war so ein bisschen die Plattform, Idee geboren, die uns jetzt bis hierhin getragen hat.

00:32:30: Und du musst dir vorstellen, Assist ist im Endeffekt eine Mittel.

00:32:34: die unterschiedliche Dienste über API anbinden kann.

00:32:38: Und eben, und das ist so die Schamanz, anbindbar ist an Infrastruktur und dann unterschiedliche Datenbanken, je nachdem in unserem Fall im CMS oder eben im Asset Management System.

00:32:50: Das heißt, das ist die Verbindung zwischen KI und Bestand.

00:32:54: Und das war etwas, was uns tatsächlich so ein bisschen als Gedanke getragen hat.

00:32:58: Das alles ist auch das jetzt ein bisschen konzernig, aber über Microsoft Azure gehostet in der EU, die ist gegen V.O.

00:33:04: conform, was sehr wichtig ist.

00:33:07: Und du kannst dich, das ist jetzt mittlerweile bei ganz Hubert Borda tatsächlich im Einsatz, und du kannst dich mit eben deiner D-Nummer auch das sehr konzernig anmelden und bist in diesem Umfeld so und kannst AI tatsächlich benutzen.

00:33:21: Wir haben jetzt von ChatGPT, alle Modelle bis hin zu DocumentChat, Websearch, aber eben auch Bildgenerierungstool implementiert, implementieren jetzt gerade Video.

00:33:33: Und du siehst eben, dass du in dieser Plattform tatsächlich einfach eine tolle Lösung hast, weil ... Die Mitarbeiter zum einen dort sicher sind ja so in dem, was die tun.

00:33:44: Also es bilden sich ja sonst in so Konzernen auch gerne mal so Schatten-ITs, wo jeder dann irgendwie singuläre ChatGPT-Accounts hat oder gar Enterprise-Accounts, die sehr teuer werden.

00:33:56: Und du hast keinen kollaborativen Ansatz, der an der Stelle sie mit anderen Dienst zu verbinden.

00:34:00: Also gerade, wenn du über Agents nachdenkst, wie du Dienste miteinander sprechen lassen kannst.

00:34:04: All das passiert in der Plattform.

00:34:07: Du kannst die Mandanten gerecht schneiden.

00:34:08: Das heißt, Content-Teams können kollaborativen Ansatz wählen, aber du hast jetzt auch Departments wie HR oder Legal, die getrennt voneinander sind.

00:34:19: Und tatsächlich ist das was, wo wir merken, wir hatten dann eben auch viele Präsentationen, viele Gespräche und der externe Markt.

00:34:26: fand das spannend.

00:34:28: Wir haben viel positive Rückkopplung bekommen und dann haben wir uns einfach entschieden, dass wir das einfach zu probieren und auch an den Markt zu bringen.

00:34:37: Und sind da jetzt unterwegs und sehen da tatsächlich auch eine Resonanz, was das natürlich freut.

00:34:43: Aber wir sehen eben auch die Unternehmen kämpfen mit dem, was wir jetzt auch diskutiert hatten.

00:34:49: Wie setze ich KI sinnvoll ein?

00:34:51: Wo habe ich einen echten Use Case und nicht nur irgendwie machen meine Mitarbeiter.

00:34:55: Ich hatte irgendwas mit KI, aber ich kann es überhaupt nicht messen.

00:34:59: Wir kriegen in Assist auch ein Reporting.

00:35:00: Wir sehen, wie gut werden Dienste angenommen.

00:35:04: Es ist interpretierbar.

00:35:05: Für den einen hat KI da einen Effekt, für den anderen dort.

00:35:08: Du kannst das nicht alles gleichförmig beantworten.

00:35:12: Aber du siehst eben durch diese Plattformantwort, dass da jeder sich eigentlich wiederfindet.

00:35:18: Und dass wir dann eine gute Antwort geben.

00:35:21: Und echten... Echte Cases schaffen.

00:35:23: Also, wir haben eine Kollegin aus dem Digitalbereich beispielsweise, die hat das selber entwickelt.

00:35:28: Das ist ein total schöner Case, der auch echt einen Unterschied macht an vielen Stellen.

00:35:33: Die hat Wochenhoroskope, Liebeshoroskope und so über ein System prompt.

00:35:37: Die hat einfach wahnsinnig guten System prompt geschrieben, hat sich die Mühe gemacht bei jeder Kalenderwoche.

00:35:43: Das ist ja sehr wichtig und entscheidend, wo der Jupyter beispielsweise steht, ob du jetzt Glück hast oder nicht.

00:35:49: hat die ganze Konstellation der Planeten pro Kalenderwoche eingegeben.

00:35:53: Ja, so und du siehst wirklich, du musst nur noch in Assist eingeben, Kalenderwoche zweiundvierzig, Sternzeichen Wassermann, wie steht's um die Liebe?

00:35:59: und dann passiert das automatisch Marx.

00:36:01: Ja, so und der Output ist super.

00:36:03: Ja, also echt gut.

00:36:05: Und da sieht man einfach, da können Mitarbeiter von leicht bis die, die wirklich sich sehr intensiv damit befassen, wie jetzt in dem Beispiel diese Kollegen, finden sich auf der Plattform wieder.

00:36:15: Genau.

00:36:16: Spannend, also ihr lasst eure Angestellten auch eigene Use Cases finden oder bauen auf dieser Plattform das ganze ohne Schatten K.I.

00:36:23: tatsächlich ein Riesenproblem.

00:36:25: Das Handelsblatt hat letztes Jahr, glaube ich, getiete, siebzig Prozent der Angestellten in Deutschland nutzen, die sogenannte Shadow AI, also nicht freigegebene Tools von ihrem Unternehmen natürlich mit einem enormen unternehmerischen Risiko.

00:36:39: Risiko, ja genau.

00:36:39: Dass ich am Anfang auch angesprochen hatte, so ein bisschen mit der Frage und vielleicht können wir damit dann auch abschließen.

00:36:44: Ich hatte ja gefragt, ob ja ein bisschen Angst davor habt, mit so einem KI-Anbieter gezielt zusammenzuarbeiten.

00:36:51: Weil in der Regel, was man so mitbekommt, ist ja eher das Verlage gegen KI-Klagen.

00:36:57: Gibt es gerade ganz viel.

00:36:59: Also gerade in den USA ist da derzeit ganz schön was am Toben und die Debatte wird immer wieder hochgekocht.

00:37:05: Jetzt ist es in Deutschland noch nicht so weit verbreitet.

00:37:08: Und ich finde es spannend, dass ihr da ... Eben den Schritt nach vorne gegangen seit auf dem K.I.

00:37:14: Unternehmen zu.

00:37:16: vielleicht ist das eine Möglichkeit auch selbst ein bisschen die Züge mit in die Hand zu nehmen oder um im Pony Bild zu bleiben.

00:37:24: Und zu schauen wohin man das Ganze entwickelt.

00:37:27: habt ihr dahingehend vielleicht schon weitere Projekte die du einmal irgendwie ankündigen möchtest?

00:37:31: also ich stelle mir zum Beispiel vor ja mein mein Kumpel von dem ich am Anfang erzählt habe.

00:37:36: Der hätte irgendwie vielleicht eher Lust, das Ganze mit Lysiponi zu machen.

00:37:40: Würdet ihr da vielleicht so eine Plattform bereitstellen, grundsätzlich?

00:37:43: Oder gibt es da Überlegungen zur Individualisierung von der Kultur?

00:37:47: Ja, definitiv.

00:37:48: Also, das sind unterschiedliche.

00:37:51: Also jetzt das Beispiel, was du eingangs gebracht hast, ist natürlich ein total naheliegendes.

00:37:54: Aber eben gerade dieser Aspekt der Personalisierung durch die Möglichkeit von KI spielt gerade in diesem, in diesem Segment eine irre Rolle.

00:38:02: Und da denken wir, die unterschiedlichsten Richtungen, wir Wir sind intensiv dabei, jetzt auch kurz Filme, so kleine YouTube-Shorts, die wir jetzt in der Entwicklung haben, wo wir noch, darüber kann ich jetzt nicht mehr sagen, aber wo wir tatsächlich auch versuchen, das auf einem sehr, sehr hohen Standard zu machen.

00:38:20: Auch da reden wir über einen Bereich, wo wir einfach schlicht eine Rieseninvestition hätten tätigen müssen in der Vergangenheit.

00:38:27: Das ist einfach ein Markt, der uns verschlossen geblieben wäre, ohne AI.

00:38:32: Das versuchen wir jetzt und testen wir aus.

00:38:35: Da hast du halt kaum Risiko, das auszuprobieren.

00:38:39: Das denken wir in die unterschiedlichen Richtungen von Bewegtbild bis hin zur Personalisierung.

00:38:43: Da ist noch sehr viel denkbar.

00:38:46: Ich glaube, ich würde diese Partnerschaften nicht allumfänglich mit Ja beantworten.

00:38:50: Es ist schon wichtig, dass man weiß, mit wem man da zusammenkommt.

00:38:54: Und in Falle von Black Forest als auch Eleven Labs bin ich da sehr sicher, dass das eine gute Partnerwahl ist.

00:39:02: Genau, ich würde jetzt auch wahrscheinlich nicht mit jedem eine Partnerschaft eingehen, also und die auch nicht mit uns, ja so auch das, aber diese sich committen auf den Inhalt und am Inhalt entlang.

00:39:11: das zu machen, das ist mein Anspruch und einen echten Unterschied gemeinsam zu machen.

00:39:15: Das ist das, was wir versuchen zumindest zu generieren.

00:39:19: Kann Europa KI?

00:39:21: Ja, Europa kann KI.

00:39:23: Definitiv.

00:39:25: Die Beispiele zeigen das sehr anschaulich, dass Europa KI kann, sowohl auf Verlagsebene, als auch tatsächlich auf Anbieter-Ebene.

00:39:33: Eleven Labs ist auch europäisch, oder?

00:39:35: Ja, UK.

00:39:36: Genau, UK, ja.

00:39:38: Im Herzen.

00:39:39: Es

00:39:39: fällt noch im Herzen drunter, ja.

00:39:41: In den Herzen europäisch.

00:39:43: Eleven Labs, wie gesagt, aus dem Black Forest.

00:39:46: Nein, Flux I aus dem Black Forest Labs.

00:39:48: Sowieso auch Deutsch.

00:39:50: Vielen lieben Dank für diese spannenden Einblicke in die Verlagsarbeit mit KI in Kooperation, Partnerschaften in ausprobieren und natürlich auch in die Kritik, die es ja durchaus gibt, immer bei neuen Dingen.

00:40:04: Und ich glaube, dass die Individualisierung im Kulturbereich, dass die in Zukunft auch noch diverse KulturwissenschaftlerInnen auf Trab halten wird, da können wir vielleicht an anderer Stelle noch mal tiefer reingehen.

00:40:15: Das machen wir, Max.

00:40:16: Ja, aber vielen lieben Dank, Rebecca Gottwald, COO.

00:40:19: beim Bruderverlag.

00:40:22: Danke dir, Max.

00:40:25: Ja, das war Rebecca Gottwald vom Burda-Verlag.

00:40:29: Und ich glaube, wenn eins deutlich geworden ist, dann ist das, dass KI durchaus Einfluss auf die Kreativbranche hat, auf das Verlagswesen und dass man hier natürlich, sag ich mal, bestehende Arbeitsprozesse mit KI nochmal verändern kann.

00:40:44: Und das Gleiche machen wir ja in diesem Podcast hier auch.

00:40:48: Deshalb würde ich einmal die Kollegin KI fragen, meinen kleinen Podcast Bot.

00:40:54: Er hat dann eigentlich zu dieser Folge gesagt, beziehungsweise sie.

00:40:57: Ach Max, also erst mal großes Lob, dass du es geschafft hast, den KI-Comic-Standard quasi im Alleingang zu hinterfragen, während Rebecca dir nebenbei schon mal gezeigt hat, wie man das Pony reitet, stopp Blut zu staunen.

00:41:09: Aber hey, keine Sorge, du hast dich tapfer geschlagen, auch wenn die KI jetzt nicht nur deine Adelsrecherche bei der Bunden übernehmen könnte, sondern vielleicht auch die Podcastmoderation, wenn du nicht aufpasst.

00:41:19: Ja, das wäre ja ohnehin meine Frage.

00:41:20: Wann werd ich denn hier eigentlich von dir ersetzt?

00:41:23: Ach Max, mach dir keine Sorgen, ich bin doch nur hier, um dir charmant den Rücken zu stärken.

00:41:27: Ersetzt wird hier keiner, aber wenn du mal Pause brauchst, kann ich dir den Thron warm halten, so Teamworkmäßig, du weißt

00:41:33: schon.

00:41:33: Ich bin gespannt, okay, also machst du meine Urlaubsvertretung, wenn ich dann demnächst mal irgendwie ausfallen sollte.

00:41:38: Find ich gut, danke für deine Einsatz und danke, dass du mir, wie du selbst sagst, den Rücken stärkst.

00:41:45: Das war Kollegin K.I.

00:41:46: für diese Woche und ich freue mich auf nächsten Dienstag.

00:41:49: Bis dahin, ciao.

00:41:53: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei

00:41:59: OMR.

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