Warum Europa eine KI-Kultur des Ausprobierens braucht - mit Nicola Fuchs-Schündeln

Shownotes

In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke die Ökonomin Prof. Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Die beiden sprechen über die Studie „Mind the Gap: AI Adoption in Europe and US“. Darin wird eine deutliche Kluft bei der KI-Nutzung am Arbeitsplatz offenbart. Während in den USA bereits 43 Prozent der Arbeitnehmer KI nutzen, liegt Europa – und damit auch Deutschland – bei nur 32 Prozent. Eine zentrale These der Forscherin lautet: Es sind vor allem die Managementpraktiken, die den Unterschied machen. Unternehmen müssen das „Mindset des Ausprobierens“ aktiv fördern. Denn KI ist kein reines IT-Projekt, sondern der entscheidende Hebel, um die stagnierende Arbeitsproduktivität in der Breite anzukurbeln und im globalen Wettbewerb zu bestehen.

Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode mit Nicola Fuchs-Schündeln:

Die KI-Kluft: Wie viel häufiger Arbeitnehmer*innen in den USA generative KI nutzen als Beschäftigte in Europa. Erfolgsfaktor Management: Warum nicht Schulungen oder Alter der Treiber für KI-Adoption sind, sondern aktive Ermutigung durch Führungskräfte. Bremsschuh Regulierung: Welche Rolle Datenschutzbedenken und langwierige Betriebsratsfreigaben bei der Implementierung von KI in den Arbeitsalltag spielen. Vorbilder in der Nachbarschaft: Wie in Schweden und die Niederlande eine exzellente digitale Infrastruktur und eingespielte öffentliche E-Services den Boden für KI-Adoption bereitet.Hebel für Wachstum: Warum in der aktuellen Rezension und im Angesicht des demografischen Wandels KI als produktivitätssteigernder gebraucht wird. Digitaler Souveränität: Wieso Europa lokale KI-Modelle eine eigene, sichere Dateninfrastruktur etablieren muss.

Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

Copyright Foto: David Ausserhofer

Mehr zu Nicola Fuchs-Schündeln: https://www.wzb.eu/de/personen/nicola-fuchs-schuendeln

Die Studie „Mind the Gap“ als Download: https://fuchsschuendeln.com/wp-content/uploads/2026/05/bbdfj_ai_eu_us.pdf

Mehr zu Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

Produktion: Podstars by OMR

Transkript anzeigen

00:00:02: Kleine persönliche Geschichte zum Anfang.

00:00:04: Ich habe ja dieses Jahr ein Start-up gegründet und mein Co-Founder Jan, liebe Grüße an dieser Stelle, der ist der Entwickler und er verantwortet all die Produkte, die wir so bauen und er staunt regelmäßig in unseren Kreuz darüber wie effizient das alles jetzt eigentlich mit KI ist.

00:00:18: Der war nämlich vorher schon in einem Start up und der sagt für das was wir jetzt bauen hätte er vor fünf Jahren bestimmt noch drei Juniors gebraucht, die mit ihm zusammenarbeiten und bestimmt eine halbe Million Funding damit wir überhaupt irgendwas auf die Beine bekommen.

00:00:31: Genau um diese Effizienz soll es heute gehen.

00:00:34: Herzlich willkommen zu Kollegin KI!

00:00:37: Wir sprechen heute einmal über eine Studie, die genau diese Effizenzen untersucht hat.

00:00:42: Professorin Nicola Fuchs Schündeln ist bei mir zu Gast.

00:00:45: Sie ist Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung.

00:00:49: sie ist Professorin für Makroökonomie und Entwicklung an der Goethe-Uni Frankfurt.

00:00:54: Sie kennt auch den US-amerikanischen Markt relativ gut, zumindest vor KI-Zeiten wie sie selbst sagt.

00:00:59: Sie war nämlich fünf Jahre in Harvard als Professorin tätig.

00:01:03: Die Studie heißt Mind the Gap AI Adoption In Europe and

00:01:07: U.S.,

00:01:08: da wollen wir doch mal gucken, wie viel Effizienz tatsächlich durch KI möglich ist?

00:01:12: Und warum sie hier wahrscheinlich nicht so ankommt wie in den USA!

00:01:16: Hallo Frau Professorin Fuchs Schündel, schön dass Sie da

00:01:19: sind.

00:01:21: Sie waren in Harvard, haben fünf Jahre dort auch gelehrt.

00:01:24: Und jetzt untersuchen sie so ein bisschen wie sich KI in den USA-Vergleichen zu Europa entwickelt?

00:01:30: Kann man das so zusammenfassen?

00:01:32: Richtig!

00:01:32: Ich befasse mich in meiner Forschung mit Arbeitsmärkten und ... Das oder die neue Technologienarbeitsmärkten heute ist natürlich die künstliche Intelligenz.

00:01:43: Und was interessant ist, dass man auch vergleichen kann, wie wirkt die Künstliche Intelligence jetzt am Arbeitsmarkt mit dem?

00:01:50: Was haben die Computer damals gebracht als sie eingeführt wurden?

00:01:54: und da wissen wir aus der Literatur die Komputerisierung Die weite Nutzung von Computern im Arbeitsmarkt hat den USA wesentlich schneller stattgefunden als in Europa.

00:02:04: Und US-amerikanische Unternehmen waren auch relativ flott dabei, die Computer sehr gewinnbringend für sich zu nutzen.

00:02:12: und da haben wir uns halt die Frage gestellt, sehen wir jetzt eigentlich diese gleichen Trends bei der KI oder ist Europa dieses Mal schneller dabei?

00:02:20: Und sehen wir die.

00:02:21: Tatsächlich sehen wir sie.

00:02:25: Also ist die Anekdote vom Anfang von meinem Entwickler jetzt nicht einfach nur anekdotische Evidenz und Gefühl, sondern man kann auch nachweisen das es tatsächlich mit KI-Effizienter ist und dass es woanders schneller effizient wird als hier.

00:02:37: Wir haben uns zwei Sachen angeschaut erst mal... bringt die KI eben was für die Effizienz.

00:02:42: Und zum Zweiten eben die Frage, wo stehen wir mit der KI-Nutzung?

00:02:46: Wenn wir uns jetzt die USA anschauen und mit Europa vergleichen, hängt Europa dahinterher oder sind wir da in Europa gut dabei?

00:02:54: Erstmal zu der ersten Frage, was wir gemacht haben selbst.

00:02:57: Wir haben repräsentative Umfragen durchgeführt in den USA und in sechs europäischen Ländern, den vier größten Volkswirtschaften also Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien.

00:03:09: Dann haben wir noch Schweden und Niederlande dazugenommen.

00:03:11: Das sind zwei Länder von denen wir wissen die sind sehr digitalisiert.

00:03:13: Die waren schnell dabei bei der Computereinführung.

00:03:19: Wir haben die Arbeitnehmer gefragt, ob sie generative KI am Arbeitsplatz benutzen.

00:03:24: Und wir sehen eine große Lücke zwischen USA und Europa.

00:03:28: Die Zahlen sind von Anfang dieses Jahres noch sehr frisch.

00:03:32: Da sagen eben, der Arbeitnehmer in USA, dass sie KI am Arbeitsplatz nutzen ... In Europa sind das nur zwein-dreißig Prozent.

00:03:41: Also ungefähr drei Viertel davon.

00:03:44: Deutschland hat auch genau zweindreißige Prozent.

00:03:46: Deutschland liegt genau im europäischen ... Durchschnitt.

00:03:49: Okay, das ist erst mal nicht schlecht.

00:03:52: Das ist genau ... Für den Europäischen Vergleich erst einmal im Mittelfeld diese Kluft zu den USA bleibt.

00:04:00: und das Zweite was wir gefragt haben ist dann nicht nur Nutzen die KI oder nicht sondern auch wie viele Stunden ihrer Zeit verbringen sie schon mit KI?

00:04:09: denn es ist ja eine andere Sache ob man's jetzt einmal im Monat benutzt oder ob man damit intensiv arbeitet.

00:04:14: Und wenn wir uns das anschauen also Diejenigen, die KI nutzen wie viele Arbeitsstunden verbringen sie mit KI.

00:04:21: Dann sieht man auch wieder eine Kluft zwischen den USA und Europa.

00:04:25: in den USA.

00:04:27: Verbringen die Arbeitnehmer im Durchschnitt dreizehn Prozent ihrer Arbeitsstunde mit KI In Europa sind das nur sechs bis acht Prozent Und hier ist Deutschland tatsächlich ganz hinten dran.

00:04:38: Wenn man dann beides multipliziert also die Prozentsaal der Arbeitnehmer die KI nutzen und die Nutzungsintensität Dann vergrößert sich eben diese Kluft zwischen USA und Europa.

00:04:50: Da ist also Europa ungefähr im Drittel von dem Niveau der USA, Deutschland dann leider mit Frankreich und Italien mit das Schlusslicht in Europa.

00:05:00: Das ist wiederum nicht so gut!

00:05:01: Aber dann können wir uns ja mal vielleicht nach den Gründen erkundigen, woran liegt das denn eigentlich?

00:05:07: Dass in den USA deutlich mehr

00:05:08: K.I.,

00:05:08: haben die mehr Zeit nebenbei oder...

00:05:11: Nee, das Erste was wir uns angeschaut haben ist ob es mit der Zusammensetzung den Charakteristiker einerseits entweder der Arbeitnehmer oder der Firmen zu tun hat.

00:05:20: also wir sehen in allen Ländern deutliche Muster nicht überraschend dass zum Beispiel im Arbeitnehmer mit einem Universitätsabschluss die KI mehr nutzen als Arbeitnehmer ohne Universitätsabschluss, weil es eben viel um diese Fähigkeiten geht die dann auch ersetzt werden.

00:05:37: Wir sehen auch überall in allen Ländern das jüngere Arbeitnehmer, die KI mehr nutzen als ältere Arbeitnehmer.

00:05:43: also das sind so typische Charakteristiker von Arbeitnehmern.

00:05:47: Und wenn wir uns die Firmen anschauen, dann sieht man natürlich auch ganz klare Branchenunterschiede.

00:05:52: Also in Finanzen

00:05:53: z.B.,

00:05:54: in allem was mit IT-Computern zu tun hat wird KI viel benutzt und in anderen Branchen Hotel- und Gastgewerbe wird es halt relativ wenig benutzt.

00:06:04: So ist das bei Berufen und bei Firmengrößen.

00:06:07: also große Firmen nutzen ist mehr als kleine.

00:06:10: Okay, da gibt es natürlich auch Unterschiede zwischen den Ländern.

00:06:13: Also die Finanzsektor ist in manchen Ländern größer als in anderen.

00:06:17: Kann das diese internationalen Unterschiede erklären?

00:06:20: Es kann ein Teil davon erklären aber einen relativ geringen Teil.

00:06:23: Da bleibt noch ein großer Teil unerklärt.

00:06:27: und was wir dann als wichtigen Faktor gefunden haben Auch für uns etwas überraschend eigentlich, der viel dieser Länderunterschiede erklärt und auch der Unterschiede innerhalb eines Landes erklärt sind die Management-Praktiken.

00:06:41: Es kommt also auf den Arbeitgeber an und Arbeitgeba, die aktiv die Nutzung der KI ermutigen, die die Produkte zur Verfügung stellen, die vielleicht auch noch Trainingsanbieten Die führen halt eben dazu, dass dann auch die Arbeitnehmer das mehr nutzen und das geschieht deutlich mehr in den USA als in Europa.

00:07:04: Ist das eine Preisfrage?

00:07:05: Eine Kostenfrage oder ist es dann einfach unwillen, dass man das macht?

00:07:09: also wenn ich mir so vorstelle... Ich kann das ein bisschen vergleichen wie als Start-up.

00:07:12: wir nutzen im Grunde alle möglichen Tools.

00:07:14: Wir holen uns alles irgendwie ran und probieren's aus und gucken wie wir am Ende auch Software so zusammenbauen können wie es am effizientesten ist.

00:07:21: Wenn ich jetzt als in meiner Beratungsfunktion hin wieder mal einen großen Unternehmen bin, dann gibt es häufig den Wendorlogin.

00:07:26: Also gerade in Deutschland heißt es dann Sicherheitsfreigabe gibt's nur für Microsoft Co-Pilot in der Regel und wir können auch nur damit bauen.

00:07:33: Wir können also im Grunde gar nichts anderes nehmen und die Prozesse sind sehr schwierig.

00:07:37: Jetzt weiß ich das grade so bei Startups in Deutschland, Europa aber auch in den USA eher auf dieses erste Modell gesetzt wird.

00:07:44: Das heißt, wir probieren erst mal aus und testen alles Mögliche.

00:07:47: Jetzt gibt es da aber einen großen Unternehmen ja natürlich irgendwie gewisse Hürden!

00:07:52: Wie könnte man das denn flexibler gestalten?

00:07:53: Oder gibt es überhaupt in den USA bei großen Unternehmen auch eine flexiblere Herangehensweise was die Tulauswahl angeht und vor allem was die Trainingsmodulitäten angeht?

00:08:02: Ja also ne Preisfrage ist es glaube ich nicht weil KI-Produkte, die kosten ungefähr gleich viel über die Länder hinweg.

00:08:10: Sie lassen sich ja auch relativ schnell anwenden.

00:08:13: Im Gegensatz zu Computern sind ja viele dieser Tools eben auch relativ günstig, sogar kostenfrei oft zu benutzen.

00:08:21: also man braucht nicht unbedingt dieses große Investment am Anfang natürlich je nachdem was man machen will dann irgendwann schon.

00:08:27: aber das ist relativ unwahrscheinlich dass es Firm größer haben sie angeschaut oder firm alter, dass Startups da flexibler sind.

00:08:38: Das könnte ich mir durchaus vorstellen.

00:08:40: das haben wir uns in unserer Studie nicht angeschauen.

00:08:43: was aber natürlich schon der Fall ist ist, dass der Datenschutz in Europa eine wesentlich größere Rolle spielt als in den USA.

00:08:52: und wenn wir jetzt hier als Management Praktiken bezeichnen eben ermutigt, der Arbeitgeber die KI zu nutzen damit herumzuspielen.

00:09:01: Das auch mal auszuprobieren oder nicht?

00:09:03: Dann kann das natürlich auch zum Teil regulatorische Faktoren abfangen.

00:09:08: also dürfen wir eine gewisse Software überhaupt benutzen.

00:09:11: Brauchen wir vielleicht erst die Zustimmung des Betriebsrats und das dauert dann, also wie flexibel kann das gemacht?

00:09:17: oder kann das in einer einzelne Gruppe innerhalb des Unternehmens entscheiden?

00:09:20: Oder muss das alles durch die Unternehensspitze gehen?

00:09:24: Das sind alles Fragen, die wahnsinnig interessant sind.

00:09:27: Wer ist in unserem Survey nicht so tief gedrungen, das herauszufinden?

00:09:32: aber ich denke es ist ne Kombination von beiden Also einerseits wirklich Management-Praktiken, also wie flexibel agil ist das Management aber andererseits auch Regulation.

00:09:42: Was interessant ist es dass wir diejenigen, die keine KI nutzen am Arbeitsmarkt fragen warum nicht?

00:09:49: und da Da wird der Datenschutz relativ selten genannt, was da wirklich hauptsächlich genannt ist.

00:09:57: Die KI kann mir nicht helfen?

00:09:59: Sie bringt mir keinen Nutzen genau und das ist natürlich in gewissen Berufen so.

00:10:03: Es gibt natürlich Tätigkeiten, da sehen wir es nicht aber auch innerhalb der Berufe sieht man Länderunterschiede.

00:10:08: also das ist schon interessant.

00:10:11: ich glaube durchaus dass regulat so eine Rolle spielt aber es ist bestimmt nicht alles.

00:10:15: Das ist auch dieses Mindset des Ausprobierens, das Machen und der Offenheit gegenüber technischen Neuerungen.

00:10:22: dass mein Zett wahrscheinlich auf der einen Seite das andere was mir die ganze Zeit im Kopf rum war, ist natürlich Schulungen.

00:10:27: Also KI kann mir nicht helfen bedeutet in der Regel ich habe KI vielleicht also unabhängig davon ob es für meinen Beruf tatsächlich etwas taugt aber dass sich KI vielleicht auch nicht gelernt haben und erste Versuche mit KI nicht funktioniert haben Ich nicht wirklich weiß was für Use Cases ich eigentlich anwenden kann um am Ende effizienter zu werden.

00:10:45: Wie groß ist die Schulungsfrage bei der ganzen Thematik?

00:10:48: Das haben wir abgefragt, ob die Arbeitnehmer schulen oder nicht.

00:10:52: Da gibt es natürlich auch Unterschiede zwischen den Ländern.

00:10:54: interessanterweise spielt das im statistischen eine relativ geringe Rolle.

00:10:58: Also wichtiger ist wirklich diese Ermutigung und dann vielleicht auch die Bereitstellung der Tools, die Trainings an- und für sich spielen eben dann zweite Rolle.

00:11:12: fand ich auch überraschend.

00:11:13: Es ist natürlich viel Learning by doing, also auch so untereinander sich zu helfen wie es immer bei neuen Technologien ist und deswegen würde auch nicht sagen dass Trainings gar keine Rolle spielen.

00:11:23: aber ja interessanterweise in unserer Studie kam jetzt nicht als der alles entscheidende Faktor raus

00:11:30: Spannend.

00:11:31: Wobei so ein Training?

00:11:32: oder wenn sich ein Geschäftsführer hinstellt und sagt, ihr habt das Fortbildungen mit KI?

00:11:36: Wir führen dieses ein kann es natürlich aus einem Startschuss sein.

00:11:39: Das heißt von oben abgesegnet wir dürfen jetzt hier KI nutzen.

00:11:43: Und dann lasst uns doch mal austauschen vorausgesetzt man bricht da auch die Silos in so einem Unternehmen auf und redet miteinander.

00:11:48: Ja

00:11:49: und dafür kann's natürlich durchaus auch sinnvoll sein genau als Signal zu sagen dass sie wirklich erwünscht und probiert es aus und spielt damit herum.

00:11:58: Ist es so, kann man sagen dass jüngere Leute mehr KI nutzen oder effizienter als ältere?

00:12:03: Also sie benutzen auf alle Fälle mehr.

00:12:05: Da sind deutliche Unterschiede.

00:12:06: das wird zum Teil gewiss auch getrieben sein von den Tätigkeiten aber es ist tatsächlich so.

00:12:14: also jüngeren Leute nicht überraschend sind oft an den neuen Technologien dann doch näher dran als die etwas älteren Generation im Arbeitsmarkt.

00:12:23: Spannend, okay.

00:12:24: Also stimmt es doch Juniors einstellen um VKI Transformation nach vorn zu bringen?

00:12:28: Wollen wir mal auf die Studie gucken und mal schauen, was dann eigentlich in den Niederlanden anders läuft als hier.

00:12:35: Also ich hatte ein FACET-Artikel gelesen von Ihnen.

00:12:38: da ging es auch darum dass die Digitalisierung grundsätzlich viel früher eingesetzt hat.

00:12:42: also das auch die digitale Infrastruktur da ist.

00:12:45: Ich kriege ja teilweise die Krise wenn ich mit der Bahn durch Berlin fahre und einen Funkloch habe In der Hauptstadt also nicht mehr.

00:12:50: der Netzausbau ist im Grunde so weit dass sich hier Wenn ich wollte KI auch an der Bahn auf dem Handy nutzen könnte.

00:12:56: Das sieht natürlich im europäischen Ausland anders aus Sieht das anders aus.

00:12:59: Wir kennen das, wenn wir über die Grenze fahren und mit einer Netzhaben überall in der Pampa.

00:13:04: Was spielt das denn für eine Rolle?

00:13:06: Ja ... Das ist jetzt schwierig zu sagen.

00:13:09: Ich weiß nicht, ob es wirklich diese Netzdurchdringung ist.

00:13:11: Aber was wir sehen, dass Niederlande und Schweden sind zwei Länder, die auch ... Es gibt so ein EU-Digitalisierungsindex, wo eben so gefragt wird wie digitalisiert ist das Land.

00:13:22: Und da sind die beiden ganz vorne.

00:13:24: Und das ist natürlich zum einen rein technisch ... Die Zugänglichkeit, das ist aber eben auch wie offen ist denn die Bevölkerung oder die Regierung?

00:13:35: Oder die Firmen gegenüber diesen neuen Technologien.

00:13:38: Also wir wissen es auch in den baltischen Ländern gibt es jede Menge Amtsleistungen schon digital, digitale Fürste alle diese Dinge über die wir sprechen und die hoffentlich auch bald kommen sollen sind in anderen Ländern schon lange Realität.

00:13:55: Das ist halt interessant, dass wir sehen das sich diese gleichen Muster die eben auch mit früheren Digitalisierungswellen schon sich gezeigt haben.

00:14:04: Dass sie sich jetzt eigentlich wieder spiegeln bei der Nutzung von der generativen künstlichen Intelligenz

00:14:11: Das bedeutet, der Staat ist auch so ein bisschen der Vorturner kann man das sagen.

00:14:14: also was digitale Bereitschaft angeht oder Bereitshaft digitale Tools zu nutzen können sie das ein bisschen konkretisieren.

00:14:19: Was bedeutet dann digital bereit zu sein?

00:14:21: Oder digitalisiert?

00:14:22: wenn jetzt in einer Umfrage im Grunde niederländer und schweden sagen wir sind hier besonders digital unterwegs und haben deshalb vielleicht auch mehr Interesse daran neue Tools ausprobiert wie würde man das denn hinbekommen in deutschland so ein bißchen die lust auf technologie zu verstärken.

00:14:37: Also erst mal dieser Digitalisierungsindex, der wird von der EU erstellt und der kommt glaube ich weniger aus Umfragen sondern wirklich mehr den digitalen Infrastruktur.

00:14:45: oder welche öffentlichen Dienstleistungen sind schon digitalisiert also welche?

00:14:50: so gibt es die elektronische Krankenakte solche Fragen hat auch da wird das herausgenommen woher diese Unterschiede kommen.

00:14:58: dass ist ja eigentlich Hauptsächlich eine arbeitssoziologische Frage, aber eine wahnsinnig Faszinierende.

00:15:06: Kann ich jetzt eigentlich aus unserer Studie heraus gar nicht viel sagen, aber ich denke schon dass die Erfahrungen die Menschen machen mit der Digitalisierung in der Vergangenheit auch eine wichtige Rolle spielen für ihr Bereitschaft sich auf neue Technologien einzulassen.

00:15:24: Wenn man in der vergangenheit gesehen hat das hat gut funktioniert Die neuen Tools die Ich habe also die ganzen Digitalisierungsmöglichkeiten die machen auch das Leben leichter Das bringt was.

00:15:36: dann ist man auch eher bereit, zu sagen nach vorne hin.

00:15:39: Ich denke auch diese neue Technologie wird mir helfen weil jede Technologie neu wie Alltag natürlich positive Seiten und hat auch negative Seiten und das ist bei der generativen künstlichen Intelligenz natürlich auch der Fall und da reden wir ja auch zurecht viel drüber was sind ethische Implikationen?

00:15:58: Was passiert mit Datenschutz?

00:16:01: Alle diese Dinge.

00:16:02: Die Frage ist, wie viel Raum nimmt diese Diskussion ein gegenüber der Frage.

00:16:08: Wie kann uns die KI denn auch wirklich helfen?

00:16:10: Denn sie hat natürlich auch viele positive Seiten und da kann ich mir schon sehr gut vorstellen dass in Ländern die eben dieser positiven Seiten auch der der Digitalisierung im letzten Jahrzehnt sage ich mal mehr durchlebt haben mehr zugelassen haben die positive Früchte davon tragen, jetzt auch eine größere Bereitschaft haben sich darauf einzulassen.

00:16:33: Was die KI uns bringen kann?

00:16:35: Verstehe ich und wenn wir die gesellschaftliche große Frage vielleicht mal aus dem Vorlassen nicht zu sehr in die Arbeitssoziologie gehen oder in das was dann tatsächlich passiert, schauen wir vielleicht auf Unternehmen konkret.

00:16:45: Sie hatten schon gesagt hier ist es vielleicht ein bisschen schwieriger weil der Betriebsrat gefragt werden muss, weil die Wege länger sind, weil man eben vielleicht mehr Wert auch auf gewisse Arbeitsrechte legt.

00:16:55: Wenn wir die Frage stellen, wie holt Europa denn auf?

00:16:59: Die Kluft ist da.

00:17:00: Wir wissen, dass KI effizienter ist und drohen abgehängt zu werden.

00:17:05: Was gibt es für konkrete Maßnahmen, die Sie politikerinnen und politiker empfehlen könnten um Unternehmen dazu zu ermutigen diesen Schritt zu gehen?

00:17:16: Erst mal finde ich was aus unserer Studie sehr gut rauskommt ... muss noch nicht mal unbedingt der Staat sein.

00:17:22: Man kann auch den Unternehmenslenker an ihm sagen, es liegt auch bei euch in der Hand.

00:17:27: Also wenn ihr offen seid gegenüber diesen neuen Tools und auch euer Belegschaft sagt macht das doch mal probiert das mal dann wird das auch angenommen.

00:17:37: also ist eben nicht nur Regulierung und nie nur der Staat der da eine Rolle spielt sondern eben auch durchaus die Arbeitgeber.

00:17:46: dass wäre erstmal so ne Message in Richtung Industrie aus sagen, es gibt hier Möglichkeiten.

00:17:52: Aber es ist eben wichtig wie der Arbeitgeber auftritt und ob er eben die Belegschaft ganz klar macht.

00:17:59: Ich möchte das auch.

00:18:02: Richtung Regulierung denke ich also wenn nicht mit politischen Gesprächen ist es wirklich eher im Allgemeinen zu sagen lasst uns nicht vergessen was für positive Effekte die KI auch haben kann.

00:18:12: Also wir sehen, also jetzt makroökonomisch betrachtet in Deutschland sind wir ungefähr beim Bruttosuppe auf dem Level wo wir vor der Corona-Krise waren.

00:18:23: gerade Seit Mitte der neunziger Jahre ist das Produktivitätswachsum in den USA deutlich höher als in Europa und wir haben in Deutschland ein wirkliches Problem mit der Produktivität.

00:18:34: Und KI ist natürlich eine Technologie, die Technologie überhaupt, die die Produktivitäten auch in der Breite ankubbeln kann – ich denke es ist ganz wichtig!

00:18:44: dass wir da nicht zurückfallen, wenn wir eben auch wieder Wirtschaftsachstum generieren wollen und das ist jetzt der ganz große Blick in den Veränderungen der geopolitischen Situation als Europa noch eine wichtige Rolle spielen wollen.

00:18:58: Was für eine Rolle spielen da auch europäische Modelle und KI-Infrastruktur?

00:19:02: In Frankreich gibt es ja beispielsweise Mistral, also das Europäische Large Language Model bzw.

00:19:07: das Unternehmen schlechthin, dass jetzt auch zunehmend mit der deutschen Industrie zusammenarbeitet.

00:19:12: sind das so Piloten die das Ganze ebenfalls noch mal positiv beeinflussen?

00:19:17: Ja und tatsächlich ist natürlich digitale Souveränität gerade mit der Verschiebung in der geopolitischen Situation wo eben Die USA vielleicht nicht mehr der verlässliche Partner ist, der sie lange war.

00:19:29: In der Vergangenheit ist digitale Souveränität für Europa ein großes Thema und ich denke da müssen wir ran und auch europäische Infrastrukturen schaffen.

00:19:39: oder wenn die Firmen sagen wir wollen unsere Daten nutzen wie können wir das machen so dass wir sicher sind dass die Daten nicht nach außen gehen?

00:19:46: Ich glaube das sind wichtige Themen und da sollte Europa weiter dran bleiben.

00:19:51: Schon spannend, also die Politik schiebt das ja auch durchaus so ein bisschen auf die Unternehmer selbst.

00:19:55: Die Unternehmer schieben es auf die Politik sagen, Regulierung ist viel zu hoch und wir machen hier gar nichts bis wir nicht irgendwie hier Klarheit haben.

00:20:01: Am Ende ist es vermutlich ein Zusammenspiel aus allem.

00:20:04: Genau

00:20:04: ich würde sagen da kommt ganz klar raus dass sind beide Seiten die eine Rolle spielen.

00:20:09: Jetzt gibt es aber auch in Europa noch große Unterschiede.

00:20:12: Südwesteuropa ist glaube ich ziemlich abgeschlagen, was zur KI-Nutzung angeht.

00:20:16: Lässt sich das dann auch im Grunde auf, sag' ich mal Technologieoffenheit beziehen oder gibt's da vielleicht noch andere Gründe?

00:20:22: Also innerhalb Europas sehen wir halt schon dass das auch gerade in Osterupper und die noch etwas ärmerländer in Ostarupper, dass da die Giraten niedriger sind.

00:20:34: Da ist es vielleicht dann auch eine Kostenfrage, das sieht man bei allen neuen Technologien oder wo viel investiert wird.

00:20:40: Das reichere Länder da tendenziell schneller dabei sind als ärmere Länder.

00:20:44: Das sehen wir ja auch in Europa was interessant ist innerhalb von Europa aber auch zwischen Europa und USA.

00:20:51: für den Zeitraum dem wir Daten haben die letzten drei bis vier Jahre gibt's Firmenfragung von der EU.

00:20:58: Die vergieren die Länder eher.

00:20:59: Also, die Länder, die schon im Jahr zwanzig-einzwanziger oder zwanzigszwanzig relativ vor KI-Nutzung haben, sind jetzt richtig abgezogen und die anderen Länder hinken weiter hinterher.

00:21:10: also da ist keine Konvergenz sondern in Divergenz und ich glaube das macht es eben für Europa auch wichtig das Thema aus europäischer Ebene durchaus zu prioritisieren.

00:21:22: Also nicht unbedingt national gucken wo kann man hier noch KI einführen, sondern tatsächlich europaweit zu schauen.

00:21:29: Ja genau ich denke es ist auch ein europäisches Thema.

00:21:31: ja.

00:21:33: Gibt's so drei Sachen die sie Unternehmern raten würden wenn ihr sagen ja wir haben irgendwie hier auch bei uns KI bisschen verpennt?

00:21:41: Wir wissen gar nicht wie wir anfangen sollen.

00:21:43: gibt's da irgendwie so etwas was ihr rausgefunden habt?

00:21:45: vielleicht doch im Rahmen der Studie wenn Sie mit Unternehmern gesprochen haben die schon ganz vorne mit dabei sind Wie geht man das an?

00:21:52: Ja, wir haben nicht mit Unternehmern gesprochen.

00:21:54: Wir haben die Arbeitnehmer gefragt und auch nicht mit denen gesprochen sondern die schriftlich befragt.

00:22:01: Deswegen kann ich da aus der Studie aus nichts sagen.

00:22:03: aber ich denke was eben wichtig ist Wirklich diese Ermutigungen, dass es von oben auch gesagt wird.

00:22:08: Wir wünschen das und dann... Und das ist ein sehr interessantes Ergebnis der Studie.

00:22:13: Ist es ja auch bei neuen Technologien so?

00:22:15: Dass sich vielleicht erst mal gar nicht so lohnt.

00:22:17: Sie hatten das auch gesagt, dass vielleicht jemand erst mal schlechte Erfahrungen gemacht und alle neuen Technologie brauchen ja auch Zeit.

00:22:22: also wenn man erstmal mit etwas rum spielt, ist es oft sehr ineffizient.

00:22:27: Man könnte sagen da geht Arbeitszeit bei verloren und dann erst nach ein paar Monaten oder vielleicht sogar noch ein paar Jahren, zeigt sich das die Arbeit auch effizienter wird.

00:22:38: Und tatsächlich in der Komputerisierungswelle hat die ökonomische Literatur gesagt was sie dazu sagt ist dass es relativ lange gebraucht hat also ein paar Jahre bis ich die Computer wirklich in der Produktivität niedergeschlagen haben.

00:22:52: Das haben wir uns dann auch angeschaut und gefragt Also ist die KI-Nutzung eigentlich schon produktiv?

00:22:58: Und da haben wir die Arbeitnehmer gefragt, ob sie selber Arbeitszeit einsparen durch die Nutzung von der KI.

00:23:06: Die Ergebnisse waren sehr deutliche und sehr positiv – also die Nutzer sagen, dass sie fünf bis sechs Prozent mehr Arbeitszeit pro Woche gebraucht hätten, hätten Sie die KI nicht zur Verfügung gehabt!

00:23:21: Die Frage ist, ist das wenig oder viel?

00:23:23: Das ist halt der Durchschnitt über alle Arbeitnehmer die KI nutzen.

00:23:27: Da sind sie dabei, die es intensiv nutzen und die nicht so intensiv.

00:23:32: Wenn man das multipliziert mit dem Prozentzahl der Menschen im Arbeitsmarkt, die überhaupt KI nutzen ... dann ergeben sich da Zeitersparnisse von über zwei Prozent der gesamten Arbeitszeit in den USA und in Deutschland zum Beispiel, ungefähr die Hälfte.

00:23:51: Und das macht schon was aus!

00:23:53: Also ein Prozent Produktivitätswachstum – wir wären froh wenn wir das hätten.

00:23:56: Genau, ne?

00:23:57: Und so einen Unterschied wird ein oder zwei Prozent dieser Arbeitszeit eingesparte.

00:24:03: Sie kennen ja auch die Diskussion angesichts des demografischen Wandels in Deutschland, dass wir Arbeitskräfte brauchen dass wir Arbeit Zeit brauchen, sollten die Menschen mehr arbeiten.

00:24:13: Sie können auch effizienter arbeiten wenn die KI entsprechend genutzt wird und wir sehen eben schon das bereits jetzt.

00:24:19: die Arbeitnehmer sagen ja wir sparen Zeit durch die KI.

00:24:22: also dass dieser ... Anfangszeitraum, in dem mit der Spielerei, vielleicht erst mal Zeit investiert wird.

00:24:33: Wir sehen auch im Aggregat das haben wir uns angeschaut über verschiedene Länder und Sektoren hinweg dass die Länder und sektoren KI besonders intensiv nutzen, jetzt bereits höheres Produktivitätswachstum zeigen.

00:24:47: Und das ist durchaus überraschend dass sich das so schnell doch schon recht deutlich in den Daten niederschlägt.

00:24:54: die KI hat wirklich das Potenzial unsere Arbeitsproduktivität in der Breite zu erhöhen nicht nur in spezifischen Sektoren und Berufen.

00:25:03: Sehr schön, das heißt wir können demnächst dann mehr arbeiten und sogar noch effizienter.

00:25:07: Oder wir müssen nicht mehr arbeiten!

00:25:09: Und wir werden einfach effizienter durch die KI und genießen mehr Freizeit.

00:25:12: Ja, das stimmt auch, wie politisch haltbar solche Forderungen nach vier Tage wochen sind ist glaube ich ein bisschen abwärmen.

00:25:18: Es wäre natürlich schön, wenn es funktionieren würde.

00:25:20: Wenn die KI-Adoption in Deutschland auch zumindest ansatzweise auf das Niveau der USA gehoben werden würde.

00:25:26: Ich fasse mal zusammen zum einen natürlich die Bereitschaft von Unternehmern finde ich sehr gut dass sie da die auch nochmal in die Verantwortung nehmen und sagen es geht eben auch darum das auszuprobieren und eben zu signalisieren, dass es funktioniert.

00:25:40: Dann hat natürlich der Staat beziehungsweise auf europäischer Ebene die Europäische Union auch eine Verantwortung gegenüber den Ländern, die im Grunde noch nicht die Investments getätigt haben in KI-Adoption und die Bereitschaft generell gesellschaftlich mit KI zu spielen.

00:25:56: Es zu lernen und eben zu schauen wie kann man es produktiv in einen eigenen Arbeitsalltag einsetzen?

00:26:02: Richtig!

00:26:04: Und mein Entwickler hatte recht, also zwei Prozent.

00:26:08: Ich glaube er würde deutlich mehr sagen, aber das ist wieder die anektotische Evidenz!

00:26:13: Genau, weil dann müssen sie auch die Menschen damit reinnehmen.

00:26:15: Die in der Kantine arbeiten und alle diese Jobs.

00:26:20: Wir bauen ja aus jeder Folge einen eigenen Chatbot mit dem man am Ende interagieren kann.

00:26:26: Das Transkript dieser Folge wird im Grunde mit einer KI trainiert und man kann die KI gewisse Dinge fragen.

00:26:30: Haben Sie eine abschließende Bemerkung?

00:26:35: Eine Aussage, die unbedingt in dieses Transkrip rein soll!

00:26:40: Das ist für Europa wichtig, weil dieser neuen Technologie vorne mit dabei zu sein und diese Kluft zu den USA zu schließen.

00:26:47: Dass die Firmen dabei eine wichtige Rolle spielen und auch die Arbeitgeber – das aber natürlich auch eine staatliche Aufgabe ist, zu sagen wie können wir die positiven Kräfte der KI nutzen?

00:26:58: Und die Arbeitsproduktivität erhöhen bei gleichzeitiger Regulierung um alle Probleme, die natürlich auch durch KI entstehen können, durchaus bewusst im Auge zu haben.

00:27:14: Das können wir doch so stehen lassen!

00:27:15: Dann bedanke ich mich sehr für das Gespräch, Frau Professorin Fuchs Schündel, vielen Dank für Ihre Zeit und alles Gute!

00:27:22: Danke, Hermann Deckel!

00:27:26: So liebe Leute, die Kollegin habe ich euch in den Shownotes verlinkt mit dem Transkript zu dieser Folge.

00:27:31: Das heißt wenn ihr Fragen habt könnt ihr einfach kostenlos nutzen, mit einem OpenAI bzw.

00:27:35: jpt-Account und die Kollegin kann noch mehr in dieser Folge.

00:27:39: ich habe mir nämlich einfach mal erlaubt die Originalstudie zusätzlich der Kollegin als Wissensspeicher zu geben.

00:27:46: Und nachdem ich sowas gemacht habe wenn ich so Bots baue dann versuche ich immer relativ schnell und unkompliziert zu überprüfen ob dieser Dokumenten Upload geklappt hat beziehungsweise ob mein Bot tatsächlich auch weiß um was es sich da handelt.

00:27:58: und da kann ich jetzt einfach mal fragen so testweise liebe Kolleginnen dann neben dem Transkript für diese Folge auch noch in deinem Wissensspeicher.

00:28:06: Kannst du mir mal sagen, wie der Titel der Studie ist die Du hast?

00:28:10: Neben dem TransKript habe ich die Studie Mind The Gap AI Adoption In Europe and the US im Speicher.

00:28:15: Damit bist Du also bestens versorgt um in den Details von KI-Adoptionen dieseits und jenseits des Atlantiks zu schauen!

00:28:23: Fantastisch.

00:28:24: Das hat schon mal geklappt, nichtsdestotrotz liebe Leute immer KI-Output prüfen.

00:28:29: ja gerade bei umfangreichen Dokumenten oder Dokumen wo viele Bilder, viele Statistiken, Zahlendatenfakten und so weiter drin sind kann es durchaus passieren dass künstliche Intelligenz hier durcheinander kommt.

00:28:40: das heißt immer irgendwie checken wenn ihr eine Aussage mit KI aus einer Studie rauszieht ob das stimmt das heißt die Originalstudio könnt ihr durchaus parallel auch geöffnet haben wird ebenfalls in den Shownuss verlinkt.

00:28:52: Viel Spaß beim Ausprobieren und ich bedanke mich für das Zuhören diese Woche, wir hören uns wieder am Freitag zu Kollegin KI Snackbox oder kommende Woche dann wieder zur regulären Folge am Dienstag Kollegin KI.

00:29:05: Vielen Dank bis dahin,

00:29:13: ciao!

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