KI als Booster für Kreativität und Selbstorganisation – mit Ariane Gebhardt

Shownotes

In dieser „Kollegin KI“-Folge trifft Host Max Mundhenke auf Ariane Gebhardt. Die Video-Künstlerin hat mit KI-generierten Content bereits mehrere virale Hits gelandet. Zuletzt mit einem Clip, in dem sie vermeintlich Farbe über den Porsche ihres Ex-Freunds schüttet, der sie gerade verlassen hat. Ariane nutzt KI nicht nur für ihre Arbeit als Creatorin, sondern auch für ihre Selbstorganisation im Job. So kann sie Projekte stemmen, die sie vor KI wohl niemals begonnen hätte.

Über diese Themen sprechen Max und Ariane in Folge 8 von „Kollegin KI“:

  • Das "100 KI-Versionen"-Projekt: Wie Ariane Gebhardt eigentlich nur die Beherrschung der Tools trainieren wollte und unverhofft zum ersten Kundenauftrag als AI Artist kam.
  • Kommerzieller Erfolg & Workflows: Welche Workflows und AI-Tools Ariane für ihre Kunden entwickelt und wie KI ihren Job verändert hat.
  • Genutzte KI-Tools: Welche KI-Video-Tools Ariane nutzt – unter anderem Kling, Midjourney, Wan, Sora, Veo und Firefly – und warum sie ständig neue ausprobiert.
  • Hintergrund und Spezialisierung: Wie sie vom Kommunikationsdesign, über die Arbeit für einen TV-Sender zur KI-Creatorin und -Wissensvermittlerin wurde.
  • KI in der Selbstorganisation: Wie Ariane KI neben dem kreativen Kontext auch dafür nutzt, administrative Aufgaben ihrer Solo-Selbständigkeit weitestgehend zu automatisieren.
  • Lernen und Kosten: Warum man beim Kauf von KI-Tools darauf fokussieren sollte, was man lernen kann, und dann erst auf die – ohnehin absetzbaren – Kosten.
  • KI und Kreativität: Wie man als AI Artist einen eigenen Stil im KI-Bereich findet und prägt.
  • Umgang mit Desinformation: Wieso es angesichts immer besserer Tools keine Alternative dazu gibt, Content künftig zunächst immer kritisch infrage zu stellen.

Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

Mehr zu Ariane

https://www.linkedin.com/in/ariane-gebhardt/

https://www.tiktok.com/@ariane.gif

https://www.instagram.com/ariane.gif/

Mehr zu Max

https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

Produktion: Podstars by OMR

Transkript anzeigen

00:00:03: Als ich angefangen habe, mich mit KI zu beschäftigen, und zwar so, so, vierundzwanzig sieben, und zu gucken, was gibt's denn da draußen, bin ich irgendwann über diese Funktion der Custom GPTs gestolpert.

00:00:14: Das sind im Grunde Chatbots, die man bei Chat GPT selbst bauen kann, ohne wirklich Coden zu können.

00:00:20: Also man muss nicht Coden können, um solche Dinger zu bauen.

00:00:23: Und als ich den ersten gebaut hatte, dachte ich, das ist... eigentlich eine geniale Sache.

00:00:27: Also da gibt es so viele Use Cases für, wie man diese Custom GPTs selbstständig anleiten kann, was die im Grunde dann auch machen sollen.

00:00:35: Und daraus entstanden ist dann mein einhundert Bots in einhundert Tagenprojekt.

00:00:40: Also ich hatte damals einhundert Use Cases gesucht, womit man diese Bots im Grunde füttern konnte.

00:00:46: Und diese Use Cases waren teilweise witzig, teilweise hilfreich, teilweise absoluter Quatsch.

00:00:53: Und ich freue mich ganz doll heute, jemanden zu Gast zu haben, der so ein bisschen das visuelle Pendant zu diesem Experiment ist, wenn ich so nennen darf.

00:01:02: Ich habe heute Ariane Gepard zu Gast und Ariane hat einhundert KI-Versionen von sich selbst erstellt.

00:01:10: Ich freue mich ganz doll auf die Folge.

00:01:12: Ihr hört Kollegin KI.

00:01:13: Ich bin Max Mundtänke.

00:01:15: Hallo, Ariane.

00:01:17: Hallo, Max.

00:01:18: Na?

00:01:18: Na, wie geht's?

00:01:19: Wie läuft?

00:01:20: Welche Version bist du gerade?

00:01:23: Welche Version?

00:01:23: Ich glaube, ich arbeite sehr viel an AI-Projekten.

00:01:27: Version von mir gerade, ich bin mitten in einer Videoproduktion.

00:01:30: Sehr

00:01:30: cool, also du bist AI-Artist, ja Video-Artist, wenn ich so formulieren darf.

00:01:37: Und du hast ziemlich viel Aufmerksamkeit in Social Media in den letzten Wochen und Monaten bekommen.

00:01:43: Das ging los, damit ich auch auf dich aufmerksam geworden mit dieser ... ... mit dieser ... ... version von mir selbst.

00:01:50: Magst du einmal was zu diesem Projekt erzählen und was du da gemacht

00:01:53: hast?

00:01:55: Ja klar, also ich ... habe mir vorgenommen, dass ich gerne ein Projekt machen würde, was ich längere Zeit durchziehe.

00:02:03: Und da ich sehr viel mit Realität arbeite und das auch schon immer gemacht habe in meiner Arbeit, in meinen Videos, mit Radio oder sowas, habe ich dieses Mal gesagt, na ja, der reale Part, der bei diesen KI-Videos dabei sein soll, ist nicht die Umgebung, sondern das bin ich.

00:02:16: Aber ich verändere diesen ganzen Style von meiner Person.

00:02:19: Ich verwandle mich in... andere Figuren, ich gehe in andere Surroundings und ja, probiere einfach verschiedene Stealer aus von einer Kill-Version von mir, die ich erstellt habe, über, ja, ich, wie ich auf einem Pferd reite und auf einem Vogue-Cover zu sehen bin.

00:02:41: Und die Aufgabe dahinter war eigentlich zu sagen, ich ziehe das durch für einhundert Tage und mache das wirklich jeden Tag und habe diese Videos dann täglich bei TikTok veröffentlicht und auch bei Instagram.

00:02:56: Und hab auch ursprünglich gar nicht darüber nachgedacht, dass Leute sich das wirklich anschauen und cool finden und verfolgen.

00:03:01: Aber es war dann so, weil ich wollte eigentlich in der Mitte des Projekts aufhören.

00:03:05: Und dann meinten ganz viele, ach ja, ich finde das so cool, was du machst.

00:03:08: Und ich frage mich schon immer jeden Tag, was macht sie wohl als Nächstes?

00:03:11: Und ja, so habe ich dieses Projekt dann durchgezogen und wahnsinnig viel dabei gelernt, mehr gelernt, als ich das ursprünglich gedacht hätte.

00:03:21: Was ich wirklich empfehlen kann, weil man immer denkt, AI, Videos und Grafiken zu stellen, ist aber nur ein Klick.

00:03:26: Das kann ich so nicht bestätigen, da gehört ganz viel dazu.

00:03:30: Und daraus ist auch entstanden, dass Falke das gesehen hat, beziehungsweise in der Agentur dazwischen eine Freundin von mir, die Coco von Flux, die meinte, sie haben für Falke ein Event in ganz Deutschland oder mehrere Events, wo sie hundert, dreißig Jahre Falke History feiern.

00:03:47: Und sie wollen gerne auf diesen Live-Events die Besucher in eine Falkeranzeige transformieren, entweder aus den Siebzigern, aus dem Neunzehnjahrhundert oder heute.

00:03:58: Und dann habe ich spezifisch eben für dieses Event oder für diese Eventreihe ein AI-Tool entwickelt, was nochmal ein komplett anderer Workflow war als die Videos, die ich vorher erstellt habe.

00:04:09: Aber... Und das ist dann auch daraus entstanden.

00:04:12: Also das war ziemlich ziemlich cool in Bereichen.

00:04:14: Also erster Auftrag ist daraus hervorgegangen.

00:04:17: Kann man so sagen, dass sich dein Projekt durchaus ausgezahlt hat.

00:04:21: Find ich eine ganz interessante Sache, weil ich habe tatsächlich ganz knallhart mit Marketingabsichten gemacht damals.

00:04:26: Ich habe wirklich diese hundert Bots jeden Tag in Social Media publiziert.

00:04:31: Um Aufmerksamkeit für meine Selbstständigkeit auch zu schaffen, also war schon irgendwie so ein bisschen Teil des Marketing Concepts und es hat auch relativ gut geklappt.

00:04:38: nach so vierzehn Tagen gab es dann diesen Anruf von Christian Kors ob er nicht mal mit mir.

00:04:45: sprechen kann, weil da mich interviewt für OMR.

00:04:48: Na ja, du siehst jetzt was draus geworden ist.

00:04:50: Also, ich sag mal, solche beständigen Projekte sind natürlich cool, um erst mal Aufmerksamkeit zu erzeugen.

00:04:55: und zeig gleich, du hast gesagt, man lernt natürlich eine ganze Menge dabei.

00:04:58: Und

00:04:59: K.I.,

00:04:59: das hab ich auch festgestellt, ist einfach saufie Routine.

00:05:03: Jetzt finde ich es irgendwie ganz spannend, du hast Flux erwähnt, arbeitest du auch mit Flux oder kannst du ein bisschen Einblick geben in die Tools, die du nutzt, um dich selbst zu erstellen oder jetzt, wie du gesagt hast, für Falke so einen Auftrag zu machen?

00:05:16: Also die Tools, die ich verwendet habe für Falke waren wiederum ganz andere Tools, als ich sie normalerweise verwende bzw.

00:05:23: Es ist so, dass für Falke geht es in die Development Richtung, das was du eigentlich auch gemacht hast.

00:05:28: Also du schaltest verschiedene Schaltflächen zusammen und entwickelst ein Tool, also quasi eine App, die dann jeder Benutzer einfach mit einem Klick benutzen kann.

00:05:37: Und das sind schon auch die Tools, die ich sonst verwende, aber eben eine ganz andere Oberfläche.

00:05:42: Und das mache ich eben sehr gerne für Kunden, dass ich einfach Workflows, die die haben, auch für Agenturen zum Beispiel, wenn die sagen, wir haben immer wieder diese Grafiken, die wir benötigen.

00:05:52: Und dann geben die mir den Auftrag, ob ich die erstellen kann.

00:05:54: Dann sag ich dir mittlerweile, ich kann nicht auf einen Tool bauen, dann braucht ihr mich nicht mehr, dann kann ich euch das geben, gebt euch die Lizenz und dann habt ihr das.

00:06:00: Weil das sind eben auch Sachen, die ich selber gar nicht mehr machen möchte.

00:06:03: Also diese typischen Grafikarbeiten, die ich früher gemacht habe, wie stell da mal ein Bild frei, mach mal den Hintergrund so, mach das Produkt, leg da meine Kirche daneben oder sowas.

00:06:12: Da bin ich froh drüber, wenn AI das macht und auch, wenn ich den Leuten damit helfen kann.

00:06:17: Und am liebsten benutze ich Video.

00:06:20: Tools.

00:06:21: Ich benutze sehr viel Kling.

00:06:23: Ich erstelle Videos mit Journey.

00:06:25: Ich erstelle Videos mit Wann, mit Sora, mit Vio, mit Firefly.

00:06:33: Das sind die, die ich zumindest heute und gestern benutzt habe, die fünf.

00:06:37: Aber ansonsten auch jedes Tool, was neu rauskommt.

00:06:39: Ja, es ist spannend.

00:06:41: Die wenigsten Leute, die ich kenne, die regelmäßig mit AI arbeiten, nutzen tatsächlich nur ein oder zwei Tools.

00:06:46: Und es gibt eigentlich eher eine ganze Palette an Tools.

00:06:48: Und es gibt diese Webseite, is there an AI for that?

00:06:51: Ich glaube, ich hatte die in dem Podcast auch schon mal an anderer Stelle erwähnt, die derzeit stand jetzt irgendwie über forty-tausend verschiedene KI-Tools auflistet.

00:06:59: Von daher gibt es eine ganze Menge Auswahl und die haben eben all ihre Stärken und Schwächen.

00:07:03: Aber cool, dass du ein paar aufgezählt hast.

00:07:06: Jetzt sprachst du davon, dass man schon irgendwie dann so eine App entwickelt hat eben auch für die Leute, dass ... Das führt mich natürlich unweilig zu der Frage, was hast du für ein Background?

00:07:13: Kannst du programmieren?

00:07:14: Du bist doch Kommunikationsdesignerin eigentlich, oder?

00:07:18: Ja, genau.

00:07:18: Ich bin eigentlich Kommunikationsdesinerin, habe dann angefangen bei ProSiebenSat.Eins zu arbeiten, in München und der Föhring damals.

00:07:25: Als zuerst Grafikdesinerin im Printbereich, dann aber Motiondesinerin und habe da eben auch schon sehr viel mit Video gearbeitet, mit Motion Graphics, drei-D-Design, Werbeproduktionen gemacht und kennen nicht dadurch ganz gut aus in dem Videobereich.

00:07:40: Das Ding ist, glaube ich, dass ich immer super technisch interessiert war.

00:07:42: Und ich habe auch sehr, sehr gerne mal Webseiten programmiert, auch schon früher in der Schule oder sowas.

00:07:47: Und auch meine eigene Webseite dann relativ schnell gebaut, als ich mich selbstständig gemacht habe und das dann eben auch teilweise für Leute mit angeboten.

00:07:55: Und das war, glaube ich, auch das, weswegen ich irgendwann in dem Videobereich gewechselt bin.

00:07:58: Vom Printbereich, weil es einfach ein bisschen nerdiger und technischer war und ich immer einfach dazulernen wollte und dazulernen.

00:08:02: Und dann gab es halt ein Videotool und das konnte ich noch nicht.

00:08:04: Dann wollte ich das lernen.

00:08:05: Dann gab es drei D. Und dann wollte ich das lernen.

00:08:08: So ist es dann eben auch bei AI und bei der Programmierung.

00:08:11: Und wie du ja weißt, wenn du deine Bots programmiert hast, man kann ja mittlerweile auch sehr easy, wenn man eine Frage hat, einfach Chatchi-PT-Fragen.

00:08:18: Das war ja früher das größte Problem, wo ich mir das Wissen her, es gibt nicht für alles ein YouTube-Tutorial.

00:08:23: Und dadurch, dass man Chatchi Bidi hat, kann man wirklich ja alles fragen, wenn man an einem Punkt nicht weiter kommt.

00:08:29: Exakt.

00:08:30: Einer meiner Lieblings-Tipps für KI.

00:08:32: Fragen von KI beantworten lassen ist absolut großartig.

00:08:36: Ja,

00:08:36: genau.

00:08:36: Jetzt muss ich sagen, ich programmier die Bots nicht, muss ich sagen.

00:08:39: Sonst kriegen wir hier entsprechende Entwickler in den Zuhörer, in den direkt, glaube ich, die Krise, wenn sie hören, dass ich programmieren würde.

00:08:47: Man steckt die ja im Grunde eher zusammen.

00:08:49: Es sind ja so viele No-Low-Code- und Low-Code-Tools am Markt.

00:08:53: Genau, um das einmal.

00:08:55: Okay,

00:08:55: dann

00:08:55: stecke

00:08:56: ich.

00:08:57: Ja, ich hab sonst nicht so, ich hab eher... KI-Hater, aber nicht Programmierer.

00:09:02: Deswegen, da muss ich auch sagen, ich stecke Sachen zusammen mehr, genau.

00:09:07: Aber

00:09:08: ja, es am Ende funktioniert.

00:09:09: Das ist halt das coole Vibecoding, ist ja ohnehin die Technologie der Stunde.

00:09:14: Ich sage immer, es ist eine Demokratisierung von Technologie.

00:09:16: Etwas, wo du vorhin auch jahrelang für studieren musstest, kannst du jetzt zumindest bis zum Prototypenstatus, sage ich immer, eigentlich selbst mit solchen Tools zusammenstecken.

00:09:25: Lass uns mal ein bisschen über deine Arbeit sprechen.

00:09:29: Du hast klassisch gelernt, du warst bei ProSiebenSat.Eins, hast da Grafik gemacht, Kommunikationsdesign, hast dann angefangen, auch Websites zu bauen.

00:09:39: Was ist deine Arbeit jetzt?

00:09:41: Was ist deine Berufsbezeichnung?

00:09:43: Ich hatte schon AI-Artist gesagt, ist das korrekt?

00:09:48: Ich sage mittlerweile AI Creator und AI Educator, weil meine Hauptbereiche mittlerweile darin liegen.

00:09:58: zu kreieren, mit den Tools zu arbeiten, die Tools zu lernen und das Wissen auch weiterzugeben.

00:10:04: Und AI Director auch noch zum Teil, also ich nehme aktuell habe ich mir eine Phase jetzt rausgesucht bis zum Ende des Jahres, wo ich eigentlich keine keine kommerziellen Projekte gerade mehr annehme, weil ich wirklich nur noch mich darauf spezialisiere.

00:10:18: mir weiteres Wissen anzueignen und das Informatel zu packen, um das an andere weiterzutragen.

00:10:24: Und so hat sich das auch ergeben, vor ungefähr zwei Jahren, als ich dann angefangen habe, mehr Social Media zu machen.

00:10:30: Und es ging eigentlich so los, dass ich meine drei-D-Projekte gezeigt habe, aber im gleichen Zusammenhang kam dann KI auf.

00:10:36: Und dann bin ich darüber da reingerutscht, dass ich sage, dann zeige ich euch jetzt, wie ich ein KI-Video erstelle oder sowas.

00:10:42: Und das hat relativ schnell dazu gefühlt, dass ... die Tools mit mir zusammenarbeiten wollten und mich gebucht haben als Content Creator, um deren Tools vorzustellen, was natürlich super ist.

00:10:53: Ich bin bei einer großen Online-Plattform der Decade Academy und bin da Tutorin für den KI-Bereich.

00:10:58: Ich baue gerade selber meine eigene Plattform, die sich hauptsächlich, also ich finde daran mangelt es einfach noch, dass dieses Wissen vermittelt wird.

00:11:07: Deswegen baue ich jetzt eine Plattform, die sich auch spezialisiert KI-Wissen im kreativen Bereich anzubieten und dafür Kurse und Workshops.

00:11:15: Also das ist der nächste Step für nächstes Jahr und ich habe auch schon die ersten Tutorials veröffentlicht, aber ja, bau jetzt eben an einer größeren Plattform genommen.

00:11:23: Sehr cool.

00:11:23: Ariane, wie groß ist dein Team?

00:11:25: Bei all den Projekten, die du da jetzt wurbst mit einer Plattform, mal eben hundert Rasig-Selbst-Klonen für Falke, die Apps bauen.

00:11:34: Wie viele Arianes gibt es?

00:11:37: Ja, in Wirklichkeit gibt es nur eine.

00:11:41: Ich habe letztens ein Reel gesehen bei Instagram.

00:11:42: Da meinte eine, die auch sehr, sehr erfolgreicher Designerin ist.

00:11:45: Man ist so, we are an award winning Design Studio.

00:11:48: Und dann, der nächste Frame steht so, the Design Studio.

00:11:51: Und dann ist nur sie da, wie sie so in einem Raum steht.

00:11:54: So ist es gerade bei mir auch.

00:11:56: Ich glaube, ich müsste auf jeden Fall Mitarbeiter haben im Bereich Projektmanagement schon irgendwie eine Assistentin.

00:12:03: Definitiv, wenn es KI nicht gäbe.

00:12:06: Andererseits wäre auch die Frage, ob das sich dann alles so ja lohnen würde.

00:12:10: Ob man dann überhaupt so wachsen würde, müsste man alles gucken.

00:12:14: Wo ich jetzt sage, ich glaube, ich nehme jetzt nicht irgendwelchen Leuten Stellen weg durch KI.

00:12:17: Ich glaube, ich hätte das vorher einfach gar nicht gemacht so.

00:12:20: Aber aktuell bin ich alleine und deswegen ist es für mich auch wichtig, mich zu spezialisieren, weil ich dann irgendwann gesagt habe, okay, ich mache weniger die kommerzielle Werbelstudioarbeit, weil dafür müsste ich jetzt einfach Leute einstellen und das größer machen.

00:12:33: Aber ich sehe mich dann doch nicht.

00:12:35: unbedingt als die Agenturchefin, sondern eher als jemand, der dann eben eine Workshop-Plattform aufbaut.

00:12:40: Und dafür werde ich auf jeden Fall nächstes Jahr Leute suchen.

00:12:44: Du sagtest schon so schön, wenn die KI nicht wäre.

00:12:46: Du kannst ja mal sagen, wo ist KI eine Kollegin für dich?

00:12:51: Ganz konkret, wofür nutzt du KI, um dich selbst zu organisieren, um Projekte anzugehen?

00:12:55: Wie hilft dir KI in der Selbstständigkeit?

00:13:00: E-Mails.

00:13:01: Ganz groß.

00:13:02: E-Mails, also die Dinge vor allem.

00:13:05: mit denen ich mich nicht so viel beschäftigen möchte, weil ich gerne Zeit zum kreieren habe.

00:13:09: Und das sind E-Mail-Anfragen beantworten, Kosten vor Anschläge schreiben, sich Projekte anschauen.

00:13:16: Das heißt, ich habe einen Unterordner im ChatGPT für jeden einzelnen Kunden.

00:13:22: Da sind E-Mails drin.

00:13:24: Ich habe einen Tool, Jamie, das nutze ich, um... Calls aufzuzeichnen.

00:13:29: Da wird einem direkt nach dem Call ein Skript erstellt und eine Zusammenfassung und to do's.

00:13:34: Und dann hat man da auch schon direkt den Ton, wie man miteinander spricht und weiß, wie man die E-Mails in nächster Zeit formulieren kann.

00:13:42: Ich hab Automatisierungen auf meiner Webseite für Projektanfragen, dass die dann direkt durchlaufen, dass eine Antwort E-Mail zurückkommt.

00:13:49: Ja, solche Sachen.

00:13:50: Okay, also eine ganze Menge KI-Arianes, die da im Hintergrund helfen.

00:13:55: Ja, ja, aber alles meine Stimme.

00:13:56: Okay,

00:13:58: sehr gut.

00:13:59: Ja, ich kenne das ja selbstverständiger.

00:14:01: Man hat durchaus so ein paar Sachen, einer dieser hundert Bots, die ich am Anfang gesagt hatte, einer der ersten war tatsächlich auch so ein Steuerberater-Bott.

00:14:08: Weil ich gesagt habe, da werde ich mich selbstverständlich machen, ich habe so viele Fragen und ich würde einfach gerne mal gucken, was da im Gesetz steht, aber ich kann mir jetzt nicht alle Steuergesetze angucken.

00:14:16: Aber so ein KI kann das natürlich, dann habe ich so ersteinschätzung immer mit per KI geben lassen.

00:14:23: Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich wahrscheinlich auch sagen, nee, ich ruf lieber einen Steuerberater.

00:14:28: Weil ich wohl auch weiß, wo die Tücken liegen.

00:14:31: Aber so grundsätzlich ist das natürlich eine schöne Sache.

00:14:35: Und du hast es gesagt, Unterordner bei ChatGPT mit Mails gefüttert, mit Angeboten, machst du dir da irgendwie Gedanken, zwecks Datenschutz?

00:14:43: Glaubst du das Erste, was da in den Sinn kommt?

00:14:48: Zum Teil ... schon, also wenn ich ganz klare Indie-Aids habe, dann mache ich das so eben nicht oder lasse Sachen aus.

00:14:54: Aber an sich, wenn ich selber irgendwelchen Kramen da reinspreche oder auch für meine privaten Projekte, die ich umsetze, die ja mittlerweile hauptsächlich der Fall sind, ist mir das eigentlich egal, ob man das jemand liest oder klaut für mich selber.

00:15:08: Also das stört mich jetzt nicht so.

00:15:10: Das ist ja in der Regel so, dass, glaube ich, mit dem Plus-Account aufwärts, dass man die Möglichkeit hat, die Daten auch bei sich zu belassen, dass man in den Einstellungen sagt, man möchte nicht,

00:15:20: dass alle

00:15:21: für nicht für alle verbessern.

00:15:23: Und dann sollte man da in die richtige Richtung gehen, sage ich mal zumindest.

00:15:27: Ich glaube, so ein Restrisiko besteht ja immer, aber genau.

00:15:32: Du hattest eine andere ganz spannende Sache gerade gesagt, und zwar, dass du nicht glaubst, dass du irgendjemanden den Job wecken nimmst mit dem, was du tust.

00:15:39: Wenn man sich deine Bilder anguckt oder deine Videos, die spielen ganz viel mit Realität.

00:15:45: Also ich hab jetzt eins gesehen, ganz cool, wie man halt im grauen Berlin im Grunde ein bisschen Farbe reinbringt.

00:15:51: Und dann stehst du da und mit einmal werden die Häuser im Hintergrund grün bewachsen, es ist so Regenbogen auf der Biese und so weiter.

00:15:59: Richtig geil, als jemand, der in Berlin lebt und jetzt diese vier Monate kälter und grau grau halt hier aushalten muss, bin ich da voll auf deiner Seite.

00:16:08: Das sind ja erstmal Dinge, die sage ich mal jetzt nicht klassisch werberisch sind.

00:16:14: Kannst du vielleicht ein bisschen mehr dazu sagen, dass du sagst, du nimmst ja niemanden den Job weg, mit dem was du tust und vielleicht ein bisschen deines Stilrichtungen umschreiben?

00:16:23: Also ja, gut, das sind ein bisschen zwei verschiedene Themen, also mit Job wegnehmen.

00:16:26: Das ist nochmal ein ganz eigenes Thema eigentlich, weil das natürlich eine Angst ist von vielen Leuten, aber dadurch, dass ich selbstständig bin, das, was ich vorhin meinte, ging eher darum, dass ich sage, ich hätte jetzt nicht einen Projektmanager eingestellt und ist jetzt nicht so, dass ich einen entlassen habe, weil es jetzt KI gibt, sondern ich hatte vorher nie einen und das wird mir jetzt alles ein bisschen leichter gemacht, so rum, eher.

00:16:45: Und das andere, ja, mit... den Jobs und meinen Arbeiten.

00:16:52: Das ist so, dass ich irgendwann gesagt habe, ich bin auch bei Instagram, hauptsächlich mache ich die Sachen, die mir Spaß machen und nicht unbedingt meine Werbejobs.

00:17:01: Ich habe dieses Jahr auch einiges gemacht, es gibt nirgends wo zu sehen, womit ich mein Geld verdient habe.

00:17:06: Und es ist aber so, auch mit diesen hundert KI-Versionen, was ich vorhin meinte, das war überhaupt nicht die Absicht, dass da jetzt ein Job rauskommt.

00:17:13: Ich hatte da einfach Bock drauf.

00:17:14: Aber es gab bisher, glaube ich, noch keine einzige Arbeit, die ich irgendwann mal veröffentlicht habe, aus der nicht ein Job oder eine Kundenanfrage entstanden ist.

00:17:22: Und deswegen ist es auch meine, und das sagst du ja gerade selber auch bestätigt mit deinen Boards, mit deiner Geschichte.

00:17:28: Deswegen ist meine Einstellung, eher man sollte das rausgeben, was man gerne macht und gerne tut.

00:17:32: Und dafür wird man dann eben auch angefragt.

00:17:34: Und auch wenn das nicht der Hintergrund ist, ich habe mittlerweile den Luxus, dass ich sagen kann, okay, ich kann auch einfach kreativ arbeiten und das raushauen und im Bereich KI sein.

00:17:45: Und trotzdem bekomme ich dann Aufträge und Zusammenarbeiten.

00:17:48: Und wenn es die Softwarehersteller sind für den KI-Tools, mit denen ich dann eine Kooperation habe, wie ein Sportleiter sagt, er hat jetzt halt hier seine Marken, mit denen er arbeitet.

00:17:57: So habe ich das dann auch.

00:17:59: Wie kann man das alles lernen?

00:18:00: Du hattest es von den Tools gesprochen, wir kennen natürlich irgendwie den TRIKI zu fragen und einfach auch auszuprobieren, Routine zu entwickeln, Zeit zu investieren.

00:18:09: Jetzt bietest du selbst dann eine Lernplattform an und hast selbst natürlich auch diesen Hintergrundwissen.

00:18:15: Jetzt ist es aber so, dass so drei D. AI-Artists, das ist im Grunde kein Ausbildungsberuf und kein Studieninhalt großartig.

00:18:23: Ich glaube ganz im Gegenteil, mein Bruder ist tatsächlich an einem Institut und das Game Designer und drei-D-Artist und die sehen das.

00:18:30: Erfahrungsgemäß eher kritisch die Entwicklung.

00:18:33: Die beobachten die sehr aufmerksam, die da gerade passiert.

00:18:35: Aber wenn man da den Profis, sag ich mal, bei ihrem Handwerk zugeguckt hat und weiß, was das für Aufwände sind, so Renderings zu erstellen, so was du kennst selbst, dann fürchten sie natürlich schon ein bisschen darum, was passiert da jetzt mit KI und hat das überhaupt auch noch die gleiche Qualität.

00:18:52: Ich habe vielleicht zwei Fragen.

00:18:54: Die eine, wie kann man das lernen?

00:18:56: Und zum anderen, wie siehst du diese Entwicklung auf dem Markt generell?

00:19:00: Auch auf dem Bildungsmarkt?

00:19:01: wird es da mehr Bildungsangebote geben oder bleibt das klare Handwerk überhaupt noch bestehen?

00:19:07: Auf der einen Seite würde ich sagen, dass es nicht ... so ist, dass man das jetzt gar nicht lernen kann.

00:19:11: Ich hab mich damit aktuell nicht so ganz auseinandergesetzt, aber es gab schon immer die Filmhochschule Baden-Württemberg, bei der man, da konntest du immer schon, drei D-Animationen und sonst was lernen, die werden mit Sicherheit auch KI anbieten.

00:19:21: Ich weiß es nicht, aber ich kann's mir gut vorstellen.

00:19:23: Also ich glaube, da gibt's mittlerweile immer mehr Sachen.

00:19:26: Ich hab selber mal ein bisschen recherchiert, was gibt es denn für Online-Plattformen, weil ich irgendwie gesagt selber eine Gründe will, weil ich eben glaube, ja, da gibt's eine große Lücke.

00:19:34: Und deswegen will ich das anbieten, weil das auch ... Mein Thema ist, zu sagen, ich will den Leuten wirklich helfen und ich will den Leuten, wie du sagst, auch mit denen ich früher zusammengearbeitet habe und die auch Motion-Designer sind oder waren oder Rededesigner, so ein bisschen auch die Angst davon nehmen, mit KI zu arbeiten und zu zeigen, was das eigentlich auch alles für Vorteile hat, weil genau diese Leute.

00:19:56: Ich glaube, die besten KI-Designer sind für Videos und ich kenne mich jetzt nicht so gut in der Gaming-Branche aus, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass die definitiv die besseren Game-Designer im KI-Bereich wären, als Leute, die jetzt heute einfach damit anfangen, weil sie das mit dem Background haben.

00:20:11: Und so ist es nun mal technisch, dass Sachen voranschreiten und als Photoshop erfunden wurde, haben die Fotografen auch geschrieben.

00:20:18: Ja, es ist im Möglichsteheim nun mal schneller zu arbeiten und Lichtstimmungen anzupassen, für die man sonst vielleicht hätte reshooting müssen oder sowas.

00:20:26: Das passiert halt immer und ich kann jedem empfehlen, sich damit auseinanderzusetzen und das zu lernen.

00:20:32: Und ich persönlich habe mir das rausgesucht bei YouTube, jeden Tag mir irgendwas angeschaut, Chatchi Pity gefragt oder auch einfach angefangen.

00:20:42: auszuprobieren, einfach reinzuschreiben, was passiert denn, wenn ich das und das mache.

00:20:45: und ja, vielleicht auch keine Angst vor den Credits zu haben, weil auch, als ich jetzt noch nicht mehr Tools gearbeitet habe, da hatte ich auch Kollegen aus meinem Bereich, die sagen, oh ja, Nürburgring, da wieder ein Abo und da, und das ist ja so teuer.

00:20:56: Ja gut, und selbst wenn das dann mal, weiß ich nicht, und dann hast du mal ein Monatsabo für fünfzig Euro, aber selbst wenn das mal tausend Euro sind und du bist selbstständiger Designer oder Dreidiesigner, dann ist das nur mal eine wichtige Ausgabe und die kannst du auch von der Steuerhahn setzen und Lernzeit, probier es aus, dann ist es nun mal so.

00:21:12: Und dann ist das aber gut investiertes Geld, würde ich sagen.

00:21:15: Und da muss man einfach mal sagen, ich achte jetzt mal nicht auf Credits.

00:21:18: Das finde ich das Wichtige beim Lernen.

00:21:19: Wichtigste, dass man davor keine Angst hat, jetzt Videos zu generieren oder so.

00:21:23: Sondern sich wirklich mal traut, auszuprobieren.

00:21:26: Kannst du so über einen Daumen mal schätzen, was du monatlich an Toolkosten hast?

00:21:32: Boah, keine Ahnung.

00:21:32: Aber ist es immer wieder, ich hab letztens erst wieder Jahr mit Journey noch mal tausend Euro super pro Abo und noch mal Credits nachgekauft und ... Es ist krass, weil ich dann super krass auch zum Beispiel für meine AI-Version habe ich auch sehr viel mit Mitjourn die Video gearbeitet und dachte mir so, okay, das lohnt sich halt auch voll.

00:21:50: Da muss ich jetzt ganz viel reingeben.

00:21:51: und jetzt arbeite ich.

00:21:52: aber, jetzt aktuell arbeite ich super, super viel mit Klingen und mit Video.

00:21:56: Und das ändert sich auch immer je nachdem, was man für Animationen erstellen will.

00:22:02: Oh, aber ich baller daraus, also da achte ich nicht drauf.

00:22:04: Alles Betriebsausgaben.

00:22:07: Ja, total, total.

00:22:09: Es gibt ja durchaus Stimmen, die sagen KI soll reproduzieren, soll im Grunde realistisch sein.

00:22:16: Solche Stimmen haben wir auch schon hier im Podcast gehört und das ist durchaus eine Meinung.

00:22:20: Jetzt sind ja deine.

00:22:21: Gestalterischen Designs, das was du machst in Social Media ist ja ganz klar realitätsverzerrend.

00:22:28: Also du bist ja wirklich, du gehst ja rein in Bereiche wo man sagt, das ist definitiv AI, das erkennt man aber im realistischen Umfeld.

00:22:36: Du sitzt dann beispielsweise vor einem Kaffee und dann springt dich ein Hund aus dem Schaufenster an oder du, also ganz klare, so realistisches Spielen mit der Realität.

00:22:46: Wie erlebst du diese Diskussion?

00:22:48: Vor allem, was kriegst du da für Feedback auch drauf auf AI-Videos?

00:22:51: Weil AI-Videos sind ja in der Regel sehr, sehr kritisch gesehen eigentlich.

00:22:54: Also AI-Slop ist gerade so ein Begriff, der viel durch Social Media geistert und wo Leute sagen, oh Gott, das ist doch quatscht, das brauchen wir nicht.

00:23:03: Wie erlebst du die Diskussion?

00:23:05: Ja, ich glaube, das sind ganz viele verschiedene Welten, die da zusammen treffen.

00:23:08: Ich muss sagen, ich bin sehr, sehr, sehr tief in dieser ganzen KI-Video-Geschichte drin und das auch schon seit zwei Jahren.

00:23:15: Und mein Alltag beschäftigt sich seit zwei Jahren oder vor allem auch in den letzten Monaten wirklich sagen, jede Sekunde damit, mir neue Tools anzuschauen, Sachen zu lernen, Sachen auszuprobieren.

00:23:29: Und dadurch kenne ich natürlich auch sehr viele KI-Artists.

00:23:32: Ich bin von Adobe in der weltweiten AI-VIP-Community auch drin.

00:23:37: Wir wurden jetzt alle zusammen auf die Macs nach Los Angeles eingeladen.

00:23:40: Wir waren Anfang des Jahres zusammen auf der Macs in London und tauschen uns aus.

00:23:44: Und da sehe ich wahnsinnig viele verschiedene Stilrichtungen.

00:23:48: Also das gibt nicht ein KI oder ein AI.

00:23:52: Wenn du sagst, es gibt genauso viele Stile wie es Filme gibt und Künstler.

00:23:55: Also du kannst sagen, ich mach... KI jetzt alles im Tim Burton Style und macht das mal erst mal.

00:24:02: Also du musst dich wirklich in alles richtig, richtig reinnörden.

00:24:04: Ich könnte das jetzt nicht.

00:24:05: Ich kenne einen, der kann das richtig gut, aber der könnte wiederum nicht was ich kann.

00:24:08: Und wir sind beide machen nichts anderes den ganzen Tag so, ne?

00:24:11: Also man kann sich halt wirklich darin spezialisieren.

00:24:14: Und ich glaube, das Wichtige ist da irgendwie so sein Stil zu finden.

00:24:17: Und wenn jeder jeden Tag irgendwas anderes macht, weil er sagt, gut, jetzt macht jemand das Video, wo ein Hund aus dem Schaufenster rauskommt oder lebendig wird, weil er das bei mir gesehen hat, aber am nächsten Tag macht er wieder was anderes.

00:24:27: Das steht auch jedem frei.

00:24:29: Aber ich glaube, das Wichtige ist, wenn man sagt, man ist als Kreativer in diesem Bereich, sein Stil zu finden und das zu prägen.

00:24:34: Und der Realismus, das ist auch interessant, weil viele arbeiten auch komplett künstlerisch.

00:24:40: Also ich kenne ganz, ganz viele KI-Artist, sehr, sehr, sehr erfolgreiche KI-Künstler und Videokünstler, die auch vorher schon Charakter-Design gemacht haben und Künstler waren und animiert haben und jetzt halt dadurch nochmal ihre Charakter und sowas zum Leben erwecken.

00:24:52: Und das hat überhaupt nichts mit Realität zu tun, so wie Pixar-Filme oder sowas.

00:24:56: Und bei mir ist es eben so, dass ich damit spiele, aber manchmal eben auch die Leute denken, es ist komplett real und es ist gar keine KI und dann raten, ob ich das wirklich gemacht habe oder nicht.

00:25:05: Das

00:25:05: ist, glaube ich, bei deinem letzten viralen Hit so gewesen, ne?

00:25:08: Da hattest du mit deinem ex-Boyfriend abgerechnet und sein Porsche mit einem einmal Farbe beschmiert.

00:25:17: Das ist nicht real passiert, oder?

00:25:18: Oder doch?

00:25:19: Magst du es geheimnissen?

00:25:23: Das ist nicht realfassiert.

00:25:24: Das Lustige ist tatsächlich, dass ich an einem Projekt arbeite, wenn der Podcast ausgeschreit wird, werde ich es schon veröffentlicht haben für neue Partnermodelle bei Adobe, was wir auf der Macs besprochen haben.

00:25:36: Und diese Partnermodelle wollte ich eben darstellen als realistische Person, also Nano-Banana, was dann in einem Bananenkostüm bei mir ins Wohnzimmer läuft.

00:25:46: Und als ich von der Max wieder kam, dachte ich mir doch so, das ist ja super lustig, wenn ich das so inszeniere, dass ich mein Freund von mir trennt und ich dieses Video mache.

00:25:54: Lustigerweise hat er sich tatsächlich von mir getrennt.

00:25:57: Was ein bisschen ein sehr, ja, das war glaube ich ganz schlechtes Kamer.

00:26:02: Letztendlich habe ich dann dieses Video trotzdem produziert.

00:26:05: Und das war mir schon relativ klar.

00:26:07: Aber es gibt manche Sachen, bei denen ich weiß, dass das die Leute anspricht.

00:26:11: Also immer wenn irgendwas mit Emotionen spielt, mit Story.

00:26:14: Wenn du einen krassen Effekt hast, wenn in den ersten drei Sekunden etwas Krasses passiert oder du einen krassen Hook hast und sich die Leute damit identifizieren können, dann dachte ich mir schon, dass das ganz gut funktioniert, dass das dann so viel Trubel hat.

00:26:31: Und ich hatte aber kurz danach noch ein weiteres Video gepostet, auf dem ich von einem Auto überfahren werde in Malaga.

00:26:36: Und da dachte die Leute auch, das wäre real.

00:26:37: Das hatte auch wieder dann so viele Aufrufe.

00:26:41: Aber das will ich dann auch nicht immer die ganze Zeit machen, weil es ist mir dann auch irgendwie zu negativ.

00:26:44: Und ich wüsste zum Beispiel, dass wenn ich mehr solche Videos machen würde, würde das wahnsinnig viel bringen für TikTok-Follower und so, aber das ist auch nicht das.

00:26:52: Was mir und meinem Style entspricht.

00:26:54: Fernab

00:26:54: von der Aufmerksamkeitsökonomie in Social Media.

00:26:57: Lass uns das noch mal kurz durchgehen.

00:26:59: Du planst ein Video, wo dein Boyfriend mit dem Schluss macht und er macht tatsächlich mit dem Schluss.

00:27:04: Und das Erste, was du danach einfältest, Video zu planen, wie du von einem Auto überfahren

00:27:09: wirst.

00:27:10: Ariane.

00:27:14: Ich weiß

00:27:14: das.

00:27:14: Oh Gott, darüber habe ich...

00:27:17: Ja, okay, stellen wir das hin.

00:27:21: Good point, good point.

00:27:22: Vielleicht sollte ich irgendwie ein Video machen, bei dem ich im Lotto gewinne.

00:27:26: Ja, exakt so was.

00:27:28: Oder den Weltfrieden oder so, herbeibringst du.

00:27:31: Ja, oder so, vielleicht nicht ganz so egoistisch.

00:27:33: Die Magie von KI.

00:27:34: Ähm, okay, klar.

00:27:37: Thema Aufmerksamkeit ist Ökonomie vielleicht, ne?

00:27:39: Also, solche Videos gehen natürlich viral.

00:27:42: Die werden geklickt vor allem, wenn sie dann so ultrarealistisch aussehen und auch ein bisschen mit der Realität selbst spielen.

00:27:49: Und das sind ja Trends.

00:27:51: Das können wir auch irgendwie gerade ja nochmal um auf dieses Filmthema vielleicht einmal zukommen.

00:27:55: Können wir das ja beobachten, wenn wir uns die ersten Star Wars angucken oder Jurassic Park.

00:28:00: Das sind ja, glaube ich, so die ersten Filme gewesen, die tatsächlich CGI als neue Technik benutzt haben.

00:28:07: und die auch für Aufmerksamkeit gesorgt haben und bis heute auch Klassiker sind.

00:28:11: Ja, muss man irgendwie sagen, die sind in die Popkultur mit eingegangen.

00:28:14: Das erleben wir bei KI, glaube ich, noch nicht so, oder?

00:28:16: Es gibt noch nicht wirklich Popkultur für KI, bis auf, wenn wir uns jetzt ein paar KI-Songs vielleicht mal anhören, die so als erstes viral gegangen sind, dieser Tala-Hun-Song, der damals da irgendwie auch in die Top-Onehundert in Deutschland gegangen ist.

00:28:30: Wann erwartet uns KI in der Popkultur?

00:28:34: Also es ist jetzt gerade ein hit, so ein Western, so ein Countrysong auch auf Platz eins gegangen in Amerika, also da passiert auf jeden Fall auch sehr, sehr viel im Musikbereich und Popkultur.

00:28:48: Also in meiner Welt ist das alles schon so und dass die Leute, mit denen ich viel Kontakt habe und denen ich folge und Da passiert super viel.

00:28:59: Es gibt super viele AI-Kurz-Film-Festivals.

00:29:01: Es gibt wahnsinnig viel AI-Kunst.

00:29:06: Jede Art von verschiedenen Stilrichtungen.

00:29:07: Also ich glaube, das ist jetzt schon da.

00:29:10: Und ich glaube auch, dass es jetzt einen ersten Full-Feature-Film geben wird, ist auch nicht mehr so lang hin, dass das auch wirklich der Mainstream ... Ja, dass die Leute das akzeptieren, vielleicht, wenn sie es nicht wissen.

00:29:22: Aber ich meine, es kommt doch immer drauf an, was man genau ... Du kannst ja wirklich alles alles alles damit machen.

00:29:29: Und wenn du sagst, als du gerade das Beispiel Jurassic Park gebracht hast, ist einer meiner oder mein Lieblingsfilm vielleicht sogar.

00:29:35: Und da ist es aber tatsächlich so, dass die sehr, sehr viel gerade im ersten Teil eben wirklich noch mit Puppen und mit Animatronics gemacht haben.

00:29:41: Und dass das deswegen einfach auch so wahnsinnig geil aussieht und geiler als zweiten oder dritten Teil die Dinosaurier aussehen.

00:29:47: Also ich schaue immer noch am liebsten den ersten und.

00:29:51: Das ist ja auch das Ding, wenn man sagt, ja, das KI und das sieht so und so aus.

00:29:55: KI sieht oft besser aus als schlechtes drei D in manchen Filmen.

00:29:58: Also es ist ja auch nicht so, dass alle Special Effects immer super aussehen, wenn wir uns nicht gerade die Avengers anschauen oder die absoluten Top A-Filme, die da aus Amerika kommen und so.

00:30:07: Und das ist immer was, was man erkennt, also gerade, wenn man aus dem Bereich kommt.

00:30:12: Und ich finde eben gerade da das spannende.

00:30:14: Also wie kann man das miteinander verbinden?

00:30:16: Und auch nicht, dass man sagt, man macht gar keinen drei D mehr.

00:30:18: Ich arbeite zum Beispiel auch noch nach wie vor mit drei D, um bestimmte Szenen oder Frames zu erstellen.

00:30:23: Aber ich rendere dann nicht mehr die ganzen Szenen dazwischen, was mich früher Tage gekostet hat, sondern lasst das mit KI berechnen und versuche es als Hilfsmittel einzusetzen und nicht komplett Dinge zu ersetzen.

00:30:34: Auch irgendwie eine ganz coole Sache zu KI im Film.

00:30:36: Ich glaube, bei Indiana Jones war das im letzten Teil, dass Harrison Ford irgendwie mit KI... Achso.

00:30:42: ...klar gemacht wurde.

00:30:43: Also wurde mit KI verjüngt.

00:30:45: Das hat ja auch noch eine ganz neue Möglichkeit bietet für Filmproduktion.

00:30:51: Also, dass man tatsächlich sich ganz klar von der Realität verabschiedet oder die Realität so verzerrt, dass vielleicht neue Filme und neue kreative Ideen entstehen können.

00:31:00: Ja, total.

00:31:01: Also das war auch ein Beispiel, das ist mir auch aufgefallen und das fand ich, das sah auch total schlecht aus.

00:31:06: Und dafür schwimmen auch die Grenzen, weil zum Beispiel viele Filmproduktionen oder große Studios, was ist ein KI?

00:31:11: KI ist eigentlich auch nur, dass man Prozesse, die man anders, die man früher vielleicht manuell am Computer gemacht hat, vereinfacht und zusammenschaltet und neue Möglichkeiten findet und das ist eh schon so ein bisschen verschwommen.

00:31:23: Also alles, was im Special Effects Bereich ist, geht ja eh schon in die Richtung und es wird auf jeden Fall so sein, dass wir das Ich weiß das nicht in ein, zwei, vielleicht nächstes Jahr schon, oder in zwei Jahren werden wir das nicht mehr unterscheiden können.

00:31:35: Also, es ist jetzt schon so, ich hab gestern im Video gepostet oder vorgestern von so einer UGC-Style-Ad, also User Generated Counten, wo sich jemand mit einem iPhone filmt und ein Produkt in die Hand hält, wenn du das mit SORA II generierst, oder kennst den Unterschied nicht mehr, er hat keiner erkannt, siehst du nicht.

00:31:51: Und es wird dann eben auch, ja, das müssten dann natürlich die Schauspieler schauen, ob sie sich da einen Speisen lassen als drei-D-Modell, aber du wirst ... auf jeden fall diese art von film haben und der realismus wird dementsprechend wird besser aussehen als alles was bisher mit radien möglich war.

00:32:06: Ich überleg mir halt immer

00:32:07: nicht mehr lang dauern.

00:32:09: das ist ja auf der einen seite nichts neues.

00:32:11: also dass man auch bilder gefälscht hat videos gefälscht oder bearbeitet hat sie von der realität entkoppelt hat das ist ja.

00:32:19: bis Ewigkeiten zurück.

00:32:21: Ich frage mich halt, wohin das führt, wenn das so demokratisiert wird, dass das jeder machen kann.

00:32:25: Und das ist ja im Grunde nichts, wofür du extrem viel kosten oder wissen oder eine Ausbildung wie auch immer brauchst.

00:32:30: Und du kannst im Grunde prompten lernen, du kannst dich mit den Tools auseinandersetzen und dann kannst du mit vergleichsweise wenig Lerneinsatz und auch Geldeinsatz entsprechende Sachen machen.

00:32:40: Was macht das mit unserer Kommunikation?

00:32:42: Du als Kommunikationsdesignerin, als Kommunikationsexpertin.

00:32:46: Was passiert, wenn wir in Zukunft nicht mehr unterscheiden können, ist ein Video, was wir online sehen, tatsächlich realistisch oder ist es das nicht?

00:32:53: Ich glaube, da passieren zwei Sachen.

00:32:55: Eins ist, dass ich auf jeden Fall hoffe, und das ist auch was, was ich immer sage, wenn ich die Möglichkeit habe, bei Talks zu sein oder irgendwo zu sprechen, dass ich hoffe, dass es bald mehr Education in Deutschland für KI gefördert wird, dass Menschen ... wie ich auch zum Beispiel eingeladen werden oder dass man sagt, man geht irgendwo hin an offizielle Einrichtungen überall in Deutschland mal und schult die Leute so ein bisschen, dass sie wissen, das ist nicht alles real und das veröffentlicht ich auch in meinen Videos immer.

00:33:21: Ich habe auch zwei, drei Videos noch mal danach zu diesem Auto Video gepostelt, wo ich sage, Leute, das ist nicht real und glaubt nicht alles, was ihr im Internet seht.

00:33:28: Und aktuell sind wir eben noch in dieser Phase und das sehe ich auch politisch schwierig.

00:33:32: Ich habe auch einen Freund, der für ein Studio arbeitet.

00:33:36: Und die wurden angefragt auch von politischen Organisationen in Amerika irgendwie, ob sie für die Videos erstellen.

00:33:40: Das haben sie auch abgelehnt.

00:33:41: Und das wird aber natürlich auch passieren, um irgendwelche Meinungen zu bilden.

00:33:48: Und das ist ein Problem auf jeden Fall.

00:33:50: Und ich finde, da muss mehr Aufklärung betrieben werden.

00:33:53: Aber was ich auch glaube, ist, dass es relativ schnell dazu führen wird, dass man sowieso nichts mehr glaubt, was man sieht.

00:33:58: Also, weil das so ein... Ich weiß nicht, in ein, zwei Jahren, wenn wir so gewohnt sein, dass es diese ganzen veränderten Videos gibt, dass wir vielleicht ganz natürlich alles infrage stellen und das nicht einfach glauben.

00:34:12: Das hoffe ich zumindest.

00:34:15: Interessanter Punkt ist, dass jemand, der aus der Krisenkommunikation kommt, denke ich immer, wir müssen menschliche Kommunikationen viel stärker verifizieren.

00:34:24: Und wir müssen neue Möglichkeiten finden.

00:34:27: So Captures, die sich irgendwie etabliert haben im Internet, sind mittlerweile von KI relativ simpel zu lösen.

00:34:32: Und ich liebe den Ansatz, dass man das Ganze umdreht, dass man eben versucht, die KI als solche zu identifizieren und nicht den Menschen.

00:34:40: So als Beispiel, wenn du per Deepfake angerufen bist.

00:34:44: Das ist mein Lieblingsbeispiel.

00:34:45: und dann sagt dir der KI-Chef, der geklont oder wie er seine Stimme sagt, du musst Geld überweisen.

00:34:51: Dann kannst du natürlich ... Sagen ok bist du bist du Mensch oder bist du eine KI?

00:34:56: so das wird nicht funktionieren.

00:34:57: wenn du aber versuchst dann in die richtung zu gehen zu sagen ok dann sag mir doch mal ich überweist das geld gerne.

00:35:02: wir muss mir vorher die quadratwurzel aus siebenhundert zwanzig millionen irgendwas nennen.

00:35:06: dann würde jeder mensch sagen hey was willst du von mir?

00:35:09: aber eine KI und halt eine maschine die würde sagen ja klar das ist die und die zahlen also dass man fast die maschinen so auszutricksen dass man ihre.

00:35:17: ihre Stärken ausnutzt und die menschliche Schwäche viel eher verifiziert.

00:35:21: Ich glaube, das ist ein cooler Ansatz, der uns in der Kommunikation, vor allem in der Verifizierung von menschlicher Kommunikation, mit Sicherheit irgendwie noch mal weiterbringen wird.

00:35:29: Aber genau, ein anderes Thema, glaube ich.

00:35:32: Ja,

00:35:32: das finde ich ein sehr smarten Ansatz.

00:35:34: Nur leider, das gab es schon ganz schon beim ersten Chat-GPT, als die ersten Schüler ihre Klausuren gefälscht haben.

00:35:42: dass sie dann gelernt haben, ich kann im zweiten Satz, wenn ich das erste Referat rausbekommen habe und es klingt so gut, dann kann ich Chachibidi auch sagen, aber klingt so, als wärst du ein Schüler aus der fünften Klasse.

00:35:53: Ja.

00:35:53: Und schreibst trotzdem so, dass du ne Eins bekommst.

00:35:55: Und ich denke mir, das würde dann wahrscheinlich in deinem Fall auch so sein, dass diese KI mit der du telefonierst, wahrscheinlich weiß, dass diese Antwort darf sie nicht wissen, aber gut.

00:36:05: Genau, das ist ja das Räuber- und Journalenspiel, was wir eigentlich ja seit dem Internet kennen.

00:36:08: Und ich glaub, das wird in KI auch so weitergehen.

00:36:12: Das wird natürlich jetzt Social Media Videos weniger betreffen.

00:36:15: Also, ich glaube, da müssen wir noch gucken, wie wir Verifikationsprozesse finden.

00:36:19: Na

00:36:19: ja, die Leute interessiert es zum Teil auch einfach nicht.

00:36:21: Also, selbst wenn ich meine Videos kennzeichne bei Instagram, selbst wenn ich draufschreibe, es ist KI selbst, also selbst dann.

00:36:29: Also, ich habe manchmal in TikToks, wenn ich mir die... Kommentare unten durchlesen, weil ich schreibe dann auch unten nochmal rein, das ist KI.

00:36:34: Und dann schreiben andere Leute, was, was ist das?

00:36:36: Irgendwie auch, als ich vom Auto überfahren wurde, geht es dir gut.

00:36:38: Und so, ich habe die ganze Zeit nachgekommen, bist du okay, geht es dir gut?

00:36:41: Und dann haben andere Leute immer darauf geantwortet, Leute, es ist KI und so, die haben sich dann schon untereinander unterhalten.

00:36:46: Und da habe ich das auch ganz fett reingeschrieben und sowas.

00:36:49: Und die Leute schauen sich das nicht an, die lesen sich das nicht durch.

00:36:52: Die sehen halt einen Effekt, das ist halt... Social Media ist innerhalb von zwei Sekunden kurz im Kopf und dann wieder weg.

00:36:59: Ich glaub, man darf es auch nicht zu wichtig nehmen, was solche Videos machen.

00:37:03: Es gibt Milliarden von Videos am Tag und die Leute scoren dadurch und gucken da auch nicht richtig hin.

00:37:08: Aber ja, das sollte man auf jeden Fall Aufklärung betreiben.

00:37:11: Jetzt

00:37:12: gibt es natürlich solche spaßigen Videos mit Porsche-Wirkkleckern und so.

00:37:18: Aber es gibt natürlich auch durchaus Videos, die ... politische Relevanz haben.

00:37:23: Also immer mehr Politiker kommunizieren ja auch digital.

00:37:26: Wie kann man da damit umgehen, dass das wirklich von denen ist und so.

00:37:29: Also wenn da Desinformation betrieben wird, kann das natürlich Folgen haben und die sehen wir vereinzelt schon.

00:37:34: Also es gibt ja durchaus immer mehr Desinformationen, ganz politisch gewollt auch in Social Media.

00:37:40: Von daher Awareness ist glaube ich irgendwie das Wort dieser Folge.

00:37:47: Nicht alles glauben, was im Internet steht.

00:37:50: Er hat Benjamin Franklin schon gesagt, habe ich gelesen.

00:37:52: Und Ariane, ich danke dir für dieses Gespräch.

00:37:56: Hast du noch was zu sagen?

00:37:57: Haben wir was vergessen?

00:37:58: Möchtest du noch was sagen?

00:37:59: Vielleicht auch für den Chatbot.

00:38:00: Irgendeine Meinung, die wichtig ist.

00:38:05: Ja, Ähm, Veränderungen auf jeden Fall positiv sehen, versuchen, das nicht alles komplett abzulehnen.

00:38:11: Ich weiß, dass es teilweise ... einem Angst machen kann, was alles so passiert.

00:38:17: Aber ich finde, es liegt an uns, welche Art von Content wir erstellen wollen, wie wir damit umgehen wollen und auch welche Art von Content wir konsumieren wollen.

00:38:26: Und das ist nur mal eine Technologie, die uns beleitet jetzt schon und die auch immer größer werden wird.

00:38:32: Und ich glaube, es ist wichtig, den richtigen Umgang damit zu finden und das nicht einfach nur abzulehnen.

00:38:37: Sehr schön.

00:38:38: Das war Ariane Gebhardt bei Kollegin KI.

00:38:42: Vielen Dank fürs Kommen.

00:38:43: Vielen Dank an alle fürs Zuhören.

00:38:44: Bis nächste Woche.

00:38:45: Ciao.

00:38:46: Ciao.

00:38:50: Ja, das war Ariane Gebhardt, die uns mal einen Einblick gegeben hat, wie man eigentlich mit KI kreativ arbeitet.

00:38:57: Und ich glaube, wenn für mich eine Sache hängen geblieben ist aus der Folge, dann, dass KI nicht alleine kreativ sein kann.

00:39:03: Also KI kann keine kreativen Dinge von alleine machen.

00:39:06: Sie braucht irgendwie einen Menschen, der orchestriert.

00:39:09: Und das hat Ariane schön gezeigt, indem sie gesagt hat, was für Tools sie verwendet, wie viele Tools es tatsächlich sind.

00:39:15: wie viel Geld sie auch teilweise für Tools ausgibt.

00:39:17: Und ich glaube, das vergessen wir gerne in dieser Debatte rund um KI und Kreativität, dass das schon mehr dazugehört, als einfach nur einen Knopf zu drücken und dann ein Ergebnis zu bekommen.

00:39:28: Und gerade die Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten von KI zeigt sich in diesem hundert Variation von sich selbst Projekt, das Ariane beschrieben hat.

00:39:37: Also da muss man schon ein bisschen überlegen, was möchte man tatsächlich mit der KI machen?

00:39:42: und die KI setzt das im Idealfall um.

00:39:44: Und das können wir auch mit ganz normalen Chatbots machen.

00:39:46: Das können wir jetzt ja auch mit unserer Kollegin KI machen, die hier bei dem Podcast immer schön zuhört und uns das Ganze zusammenfasst.

00:39:53: Und das probieren wir einfach mal aus.

00:39:55: Hallo, liebe Kollegin KI, magst du mir einmal die Folge zusammenfassen, aber machst bitte nicht wie sonst, sondern machst diesmal in einer Rolle als gesturzbetrunkener Pirat.

00:40:06: Eih, absolut, dann setzen wir mal die virtuelle Piratenkappe auf.

00:40:11: Also, in dieser Folge hat unsere tapfere Ariane uns gezeigt, dass Kai nur so kreativ ist wie der Mensch, der sie steuert.

00:40:18: Sie hat mit einer ganzen Armada von Tools gearbeitet, ordentlich in die Trickkiste gegriffen und am Ende gezeigt, dass hinter jedem kreativen KI-Ergebnis immer noch ein bisschen menschlicher Geist steckt.

00:40:29: Also volle Kraft voraus, wir hören uns beim nächsten Mal wieder und bis dahin haltet euren kreativen Kompass schön im Blick.

00:40:36: Ja, okay, da weiß ich jetzt nicht, ob ich da den Piraten erkannt habe.

00:40:40: Aber gut, wenn man mit KI kreativ werden will, muss man häufig ein bisschen mehr Input geben als nur solche Single-Line-Proms, wie ich sie hier gegeben habe.

00:40:49: Also je mehr Kontext, desto besser.

00:40:51: Aber ich denke, für den Anfang und zur Anschauung soll das hier mal reichen.

00:40:55: Danke fürs Zuhören.

00:40:56: Wir sprechen uns oder hören uns dann kommenden Dienstag.

00:41:00: Bis dahin.

00:41:01: Ciao

00:41:08: ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.